Dienstag, 1. Mai 2012

Wie man schreiben sollte, es aber oft nicht macht !

Heute möchte ich euch auf eine super Seite aufmerksam machen von einem spitzen Redakteur, den ich kennen lernen durfte (Werner Menne, Krefeld). Er schreibt unverblümt und ohne politische Gruppierung zu berücksichtigen. Schreibt euch in seinen Verteiler und lasst euch seinen "Newsletter" zukommen.

Hier ein Beispiel seiner Kunst :

"Posted: 01 May 2012 03:25 AM PDT http://www.nachrichtenspiegel.de/

1.Mai.2012. Tag der Arbeit. Eifel. Für bäuerliche  Gegenden ein Tag wie
jeder andere – nur, das mehr Touristenautos hinter den Treckern hängen
und wie die Blöden hupen. Bauern müssen jeden Tag arbeiten – das Vieh
macht keine Pause. Maschinen machen heutzutage auch keine Pause mehr: im
Namen der Rendite müssen sie rund um die Uhr laufen. Das ist eigentlich
gut, nehmen sie uns doch die Arbeit ab – aber Maschinen werden an diesem
Tag nicht gefeiert, noch gibt es einen Tag der Maschinen. Dabei hätten
sie es verdient – vielleicht sogar an diesem Tag. Als die Maschinen noch
die Hilfe vieler Menschen brauchten, um den unendlichen Güterstrom zu
produzieren, den wir aktuell “Leben” nennen, riefen diese Menschen am
1.Mai 1886 zum Generalstreik auf, weil sie nicht so lange durchhielten
wie die Maschinen und nur noch acht Stunden am Tag arbeiten wollten –
und auch für deutlich mehr Geld.  Die Polizei griff ein, es gab zwei
dutzend Tote und mehrere hundert Verletzte – siehe Haymarket Affair. In
Gedenken an diesen Tag erklärten die Nazis 1933 den 1. Mai zum
nationalen Feiertag –  zum Tag der nationalen Arbeit. In der Tat kommt
den Nazis bei der Bewertung der Arbeit ein besonderer Faktor zu, ein
Faktor, um den wir uns heute mal kümmern sollten: Arbeit wurde zum
politischen Instrument. Darum wurden direkt nach der Einführung des
Feiertages die Gewerkschaften abgeschafft.

Von den Nazis kommt der Begriff: “Arbeit adelt”. Was sich erstmal nach
großem Respekt vor der körperlichen Arbeit anhört, ist aber in erster
Linie die Einführung der Arbeit als Selbstzweck und das bindende
Versprechen, das die Arbeitserleichterungen, die die Maschinen ins Leben
hätten bringen können, erstmal nicht das normale Volk erreichen: das
soll weiterhin schuften bis zum Umfallen. Warum auch nicht, wenn man
dadurch adelig wird.

Diesem Adelsmythos hängen wir bis heute hinterher, er verfolgt uns bis
in den Alltag. Einfach mal in Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg oder
München auf den Marktplatz stellen mit einem großen Transparent um den
Hals: “ICH BIN ARBEITSLOS”. An den Reaktionen der Mitmenschen kann man
sehen, das die nationalsozialistische Umerziehung noch bis heute in den
Gliedern steckt. So viel Unfug kann man erreichen, wenn man nur
gründlich genug ist und die Todesstrafe in eine materialistische
Gesellschaft implementiert. Niemand denkt mehr daran, das Arbeit
eigentlich ein biblischer Fluch in einer gefallenen Welt ist, alle
denken daran, wie supertoll adelig sie doch durch die Schufterei werden
– dabei ist Arbeit ein sich etwas geworden, das in Wirklichkeit nur noch
für Idioten vorgesehen ist.

Für Idioten?

Schauen wir doch mal hin – wer verdient denn mit Arbeit heute noch
richtig Geld … bzw. wo muss man heute eigentlich für sein (weniges!)
Geld noch richtig schwer arbeiten?

Maurer, Straßenbauer, Altenpfleger, Bauern, Krankenschwestern,
Handwerker generell – das sind Berufe, in denen im physikalischen Sinne
noch Arbeit geleistet wird – jene Arbeit, nach der einem die Knochen weh
tun, die den Körper langfristig ruinieren die aber dafür physikalisch
messbar ist. Auch hier sind  viele Maschinen im Einsatz – aber der
Mensch ist noch nicht völlig ersetzbar. Vergleicht man dazu
Unternehmensberater, Investmentberater oder Rechtsanwalt, so verdient
man unglaublich viel mehr … messbare Arbeit wird jedoch kaum geleistet.
Sich vor Gericht vertreten, sein Unternehmen effektiv strukturieren und
die Gewinne vor Entwertung zu sichern, das hat der Industrielle früher
selbst getan, heute leben davon tausende sehr sehr gut – obwohl sie
keine messbare Arbeit leisten.

Wer wird noch reich?

Fussballer, Models, Schauspieler. Superreich sogar. Der Spiel- Spaß- und
Sportbereich ist zum Reichtumsgaranten geworden. Nicht dank Arbeit,
sondern dank der Maschinen. Die produzieren inzwischen sein hundert
Jahren, Tag und Nacht, ohne Unterlass – und die Maschinengesellschaft
hätte die Arbeit komplett entwerten und ihr ihren Stachle nehmen können,
wenn nicht … die SPD (in dieser Hinsicht die reale Nachfolgepartei der
NSDAP) weiterhin Arbeit heilig sprechen würde und Arbeitslosigkeit unter
Strafe – ja sogar unter Todesstrafe gestellt hätte.

Das ist doch das, was man an Hartz IV nicht mag: die Aussicht, von einem
sadistisch veranlagten Fallmanager mittels fortschreitender Sanktionen
zu Tode gequält zu werden, einem tödlichen System ausgeliefert zu
werden, während man gerade wo man alt, krank und schwächlich geworden
ist arbeitslos wurde weil der neue Unternehmensberater gerade mit Hilfe
der Rechtsanwälte noch mehr Arbeitsplätze abgebaut hat, damit der
Investmentmanager mit dem so eingesparten Lohn an der Börse einen
schnellen Gewinn einfahren kann.

Nun, das System arbeitet noch nicht mit der möglichen letalen
Konsequenz, die seine Erbauer im Sinn hatten: “Wer nicht arbeitet soll
auch nicht essen” (Leitspruch von SPD und NSDAP-Führungskräften) heißt
letztlich: tötet die Freien.

Die Freien?

Ja – jetzt wird es aber sehr heikel.

Schauen wir uns doch mal unseren “Arbeitsalltag” an. Immerhin haben wir
noch so etwas, auch wenn man es modern richtigerweise eher
“Beschäftigung” nennt. Was sind wir dort? Kleine Rädchen im Getriebe der
Maschine. Morgens um sechs klingelt der Wecker, sechs Uhr fünfzig fährt
der Bus, um acht beginnt die Arbeit, genauer gesagt, die
“Beschäftigung”, die meistens darin besteht, Blätter umher zu schicken,
Mails zu beantworten und Telefonate zu führen. Dort wartet dann … DER
CHEF. Das der ein Ekel sein muss, erfährt man in vielen
“Spiegel”-Artikeln zu diesem Thema. Abends dann noch schnell einkaufen,
flugs ein paar Fertigmahlzeiten einwerfen und schon ist man bereit für
die weitergehende Beschäftigung der Informationsaufnahme – der man sich
nicht entziehen kann, will man am nächsten Tag auf der “Arbeit” noch
mithalten.

Wer nun arbeitslos ist, ist frei von diesen Zwängen. Kein Wunder, das
man die verhungern lassen will – möglicherweise gefällt denen das frei
sein noch, nachher wird es noch ansteckend: das muss unter allen
Umständen vermieden werden.

Schon sind wir wieder bei den Nazis, deren dunkle Gedanken immer noch
über dem deutschen Volk hängen. Auch die wollten das deutsche Volk den
ganzen Tag beschäftigen (wobei die Frauen dem Führer beständig Kinder
für den Endsieg zu schenken hatten, das war deren Programm). Sie führten
den Fernseher ein, das Radio, den Volkswagen, die Autobahn … na, wird´s
schon mulmig?

Die haben gewusst, was sie taten. Und ihre Erben haben das erfolgreiche
System einfach mal übernommen, aber mit anderen Farben angestrichen.

Arbeit als Fluch, weil uns  der Teufel aus dem Paradies gelockt hat? Das
merken viele, jeden Tag – aber sagen dürfen sie es nicht mehr, denn
jenseits der “Beschäftigung” lauert 2012 Entwürdigung und Hungertod …
mit freundlichen Grüßen der Sozialdemokratie in Deutschland.

Millionen von deutschen Arbeitnehmen reden sich ein, sie würden als
freie Bürger in einer Demokratie leben, während sie die meiste Zeit
ihres Lebens nur machen, was der Chef oder der Fernseher ihnen sagt –
wobei der Chef viel mehr Lebenszeit frisst als der Fernseher.

Wir fühlen uns aber immer noch adelig, wenn wir arbeiten – Hitlers Arm
reicht halt weiter als unsere Schulbildung uns erzählen möchte.

Unternehmensberater werden reich, weil sie Arbeitsmöglichkeiten in
Massen vernichten, aber uns erzählt man, das Arbeit gut ist.

Investmentbanker werben mit der Freiheit von Arbeit für Kapitaleigner,
die “ihr Geld für sich arbeiten lassen sollen”, aber uns erzählt man,
das Arbeit gut ist.

Rechtsanwälte sorgen dafür, das Unternehmensberater und Investmentbanker
mit jedem fiesen Trick durchkommen, aber uns erzählt man, das Arbeit gut
ist.

Wie viele SPD-Politiker sind eigentlich nach ihrer Zeit im Parlament
zurück auf den Bau, an die Werkbank oder auf die Pflegestation gegangen?
Gibt es da einen?

“Arbeit” ist 2012 weitgehend eine Leiche. Sie wurde von Maschinen
überrollt und hat den Zusammenstoß nicht überlebt. Der Begriff aber wird
weiterhin als Waffe und Disziplinierungsinstrument im Sinne Hitlers
gegen das Volk eingesetzt, sogar weit über seinen ursprünglichen Sinn
hinaus, denn heutzutage können auch (bzw. gerade!) mehrfache Mütter vom
sozialdemokratischen Hungertod ereilt werden, obwohl sie dem Land viele
Kinder schenken: die SPD ist da härter als Hitler.

Im Lande der Maschinen ist Kinder kriegen asozial. Diese Botschaft haben
wir vom Fernseher eingetrichtert bekommen und folgen ihr.

Und die Parteien?

Während sie die Menschen mit einem toten Arbeitsbegriff zum Dauerlauf
treiben (einem Dauerlauf, der zeitintensiver ist als das, was die
Aufständischen vom Haymarket zur Revolte animierte), sammeln sie sich um
die Maschinen und ihren Reichtum. Keiner, der mal aufsteht und anstatt
“Arbeit” mit den Begriffen “Freiheit”, “Gleichheit”, “Brüderlichkeit”
oder gar “Glück” hausieren geht.

Wir sollten diesen Tag “Tag der Maschinen” nennen – sie machen unsere
Arbeit.

Oder wir nennen ihn “Hitlers Triumphtag” und feiern so den Triumph
seines Gesellschaftsentwurfes, eines Gesellschaftsentwurfes, in dem
jeder Deutsche ein Radio hat, damit man ihm sagen kann, was er tun soll,
jeder Deutsche eine Fernseher hat, damit er sieht, was ihm blüht, wenn
er nicht tut, was man ihm sagt und ein Auto auf der Autobahn, damit er
die Illusion von Freiheit hat, eines Gesellschaftsentwurfes, in dem
jeder Deutsche einen Chef hat und jeder Chef von einem
Unternehmensberater gesagt bekommt, was er zu tun und wann er wie viele
aktuell zu entlassen hat, um von seinen Chefs oder “Anlegern” weiterhin
Geld zu bekommen.

Oder … wir nutzen den Tag mal in seinem ursprünglichen Sinne und denken
darüber nach, wie wir uns von dem Fluch “Arbeit” entgültig befreien
können. Da die Arbeit von Maschinen gemacht wird, ist das doch sicher
machbar. Zum Beispiel könnten wir heute alle mal im “Spiegel” die
Geschichte vom “roten Utopia” lesen, das in Spanien Wirklichkeit
geworden ist:

“Alle wichtigen Entscheidungen treffen wir in Vollversammlungen”, sagt
der Bürgermeister. “Die Menschen legen selbst fest, wie viel Steuern sie
zahlen wollen oder wofür unsere Überschüsse ausgegeben werden.” Die
Landarbeiter von Marinaleda erhalten für sechs Stunden Arbeit pro Tag 47
Euro. Was darüber hinaus erwirtschaftet wird, kommt dem Gemeinwohl
zugute. So ist es möglich, dass das knapp 3000 Einwohner zählende Dorf
über mehrere Sportanlagen, einen großen Park und zahlreiche kleinere,
gepflegte Grünflächen verfügt.

“Die Menschen hier brauchen nicht viel Geld,” sagt Bürgermeister Sánchez
Gordillo. “Anderswo wird unter der Last von Hypotheken und Krediten
gestöhnt, hier zahlen wir für das Baumaterial unserer Häuser der
Gemeinde 70 Jahre lang 15 Euro im Monat ab, dann gehören sie uns.”

Mal ehrlich: hätten wir unser eigenes Haus, einen Garten dabei, der uns
ernährt, nette Nachbarn, mit denen man lustig feiern kann: was würde uns
eigentlich die Bankenkrise, der Euroterror oder Afghanistan noch
kümmern?

Tagtäglich könnten wir erleben, das man gut ohne “Arbeit” (im Sinne von
“Beschäftigung”) leben kann: Essen wächst nämlich ursprünglich ganz von
allein. Das sich jemand das Essen nehmen und sagen kann: “das kriegst Du
jetzt aber nur, wenn Du mir Dein Leben verkaufst” ist ein Prinzip, gegen
das wir 1789 Revolution gemacht haben …. und im Laufe der Geschichte
noch viel öfter.

Früher durfte sich der Adel alles Essen nehmen, heute tritt die SPD
(oder generell: “die Partei”) an seine Stelle – mit Hitlers adeligem
Arbeitsbegriff im Hintergrund.

Und schon versteht man, warum Menschen, die Freiheit lieben, was gegen
Linke haben können – die nehmen einem ganz schnell das Essen weg, um
einen zur Arbeit zu zwingen – jene Arbeit, die eigentlich durch
Maschinen eleminiert wurde. Eine besonders grausame Form der Folter.

Aber gerade das wollten wir ja eigentlich nicht mehr, oder?

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"

Die Herren Manager lassen bitten - Gedanken zum 1. Mai


Die Herren Manager lassen bitten - Gedanken zum 1. Mai
Geschrieben von Jochen Hoff
Dienstag, 1. Mai 2012
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In Deutschland und der Welt hat sich eine eigene Klasse von Menschen gebildet, die sich selbst als Unternehmer verstehen, aber keinerlei wirtschaftliches Risiko eingehen. Sie bezeichnen sich selbst als Leistungsträger ohne irgendetwas zu leisten, sie sehen sich als Arbeitergeber, vernichten im wesentlichen aber Arbeitsplätze und sie lehnen jede Verantwortung für ihr Handeln ab. Wenn sie, was nicht selten geschieht teilweise oder vollständig versagen, sind stets andere schuld. Oft bereichern sie sich auch schamlos an den Unternehmen oder besser den Aktionären dieser Unternehmen und hinterlassen statt einer Firma nur noch eine all ihrer Werte beraubte Ruine. Diese Manager haben zur Zeit zwei Probleme die sie rund um den ersten Mai angehen.

Normalerweise sind sie in ihren Firmen unbeschränkte Herrscher. Gerade da, wo große Teile dieser Firmen wiederum anderen managergeführten Unternehmen gehören, findet eine Kontrolle praktisch nicht mehr statt. So wie eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, lassen Manager auch die absurdesten und schädlichsten Entscheidungen anderer Manager kommentarlos passieren. Schließlich wollen sie selbst ja auch nicht kontrolliert werden. Aufsichtsräte werden mit ehemaligen Managern besetzt die auf diesem Weg noch ein mehr als ordentliches Gnadenbrot erhalten, aber natürlich nichts beaufsichtigen, sondern alles geschehen lassen, egal wie schädlich es für das Unternehmen ist.

Als Befähigungsnachweis für Manager reicht es das hohe Lied der freien Märkte zu singen, möglichst viel Fördergelder des Staates abzugreifen und die Arbeitnehmer kurz zu halten. Dazu muss die Fähigkeit unbeeindruckt Massenentlassungen vorzunehmen und das sinnlose verlagern ganzer Standorte kommen. Dann noch ein paar Beziehungen und der perfekte Manager ist geschaffen. Dummerweise gibt es aber immer noch ein paar Aktionäre in solchen Firmen, die keine Manager sind und nicht jeden Betrug abnicken. Gegen die soll jetzt mal wieder Stimmung gemacht werden und die FAZ, das Sprachrohr dieser Manager und Werbepostille für Neoliberalismus, Menschenfeindlichkeit und Wirtschaftsfaschismus geht laut pöbelnd voran:


Räuberische Aktionäre

Sie verklagen Firmen für Fehler, die diesen bei Hauptversammlungen (HV) unterlaufen, wenn sie etwa ihre Aktionäre nicht ausreden lassen. Sie wehren sich dagegen, dass Kleinaktionäre bei Firmenübernahmen zu Dumpingpreisen aus dem Unternehmen gedrängt werden. Und sie weigern sich, Vorstände zu entlasten, die schlechte Ergebnisse eingefahren haben, dafür aber satte Gehälter kassieren. Auf den jährlichen Aktionärstreffen wird das alles oft von den Großaktionären durchgewunken, doch es gibt einige aufständische Aktionäre, die gegen solche Beschlüsse klagen.

Wer also seine Rechte durchsetzt ist für die "Journalistin" Nadine Oberhuber ein räuberischer Aktionär. Aber die Dame muss ja für ihr Geld das schreiben was das Großkapital und damit die Manager verlangen, die doch bitte nicht mit solchen Kleinigkeiten wie Recht und Gesetz in ihrem Tun gestört werden wollen. SolcheArtikel werden in der nächsten Zeit übrigens noch viele folgen, bis dann die Bundesregierung im Herbst beschließt die Rechte der Aktionäre weiter einzuschränken damit die Herren Manager nicht beim absahnen gestört werden.

Aber die Manager wissen auch zu loben. Die Agenda 2010 und damit das abscheuliche Hartz IV Regimefindet den vollen Beifall der Manager. Aber natürlich wollen sie noch weniger Regeln für sich selbst, weniger Steuern und vor allem weniger Schutz für Arbeitnehmer. Sie wollen das Recht des Stärkeren, den reinen Raubtierkapitalismus. Aber wenn sie selbst gefressen werden, dann soll wie bei Ackermann und derDeutschen Bank doch bitte schön immer der Steuerzahler einspringen. Den Raubtieren zum Opfer fallen wollen diese Manager nämlich nicht.

Natürlich sind die Manager auch gegen anständige Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmer. Für sich selbst haben sie die ja längst durchgesetzt und selbstverständlich sind auch hier wieder Forsa und Handelsblatt mitim schmutzigen Spiel:


Die Arbeitgeber bieten derzeit drei Prozent mehr Geld an 70 Prozent der im Rahmendes "Handelsblatt" Business-Monitors befragten Spitzenmanager fürchten konkrete Auswirkungen für ihr Unternehmen, sollten die Tarifabschlüsse zu hoch ausfallen. 42 Prozent der Führungskräfte müssten in diesem Fall Personal abbauen, weitere 23 Prozent würden "Kosten in anderen Bereichen einsparen" und elf Prozent planten dann sogar die Verlagerung von Firmenteilen ins Ausland.

"Wir dürfen das gegenseitige Verständnis von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die in den letzten Krisenjahren stärker zusammengewachsen sind, nicht durch radikale Forderungen aufs Spiel setzen", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem "Handelsblatt".

Es ist das was immer von den Arbeitgebern zu hören ist wenn es darum geht diejenigen die die Gewinne erwirtschaften auch an diesen zu beteiligen. Am Ende kommt die Erpressung mit Entlassungen und der Verlagerung ins Ausland. Immer wieder haben die traurigen Karrikaturen von Gewerkschaften, diese DGB Funktionäre nachgegeben und Reallohnkürzungen vereinbart. Trotzdem wurde munter entlassen und munter verlagert. Einer Erpressung nachzugeben führt nur dazu neue Erpressungen hervorzurufen. Wenn man erpresst wird muss man zurückschlagen und zwar mit aller Härte.

Klassisch in diesem Fall ist übrigens, das sich Manfred Güllner, der angebliche Meinungsforscher zum Büttel des Kapitals macht und davon spricht das "Wir" das Vertrauen der Arbeitgeber darauf das wir uns ausbeuten lassen nicht erschüttern dürfen. So wie Forsa und Emnid jetzt auftragsgemäß die FDP wieder hochschreiben um die Landtagswahlen zu beeinflussen und so wie ihnen die Systemmedien dabei helfen, genauso richten sie sich auch gegen die Interessen der Arbeitnehmer. Wir haben in Deutschland keine Meinungsforschungsunternehmen oder eine freie Presse, wir haben lediglich Propagandinstrumente des Großkapitals die sich als Medien oder Meinungsforscher ausgeben.

Wer übrigens glaubt, das Michael Sommer vom DGB wirklich für kräftige Lohnerhöhungen ist, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen. Der DGB muss nur ein wenig Lärm machen, weil das Großkapital allzu laut mit seinen Gewinnen geprahlt hat. Am Ende werden die 6,5 Prozent die die Gewerkschaft jetzt fordert auf 2 Jahre verteilt und des läuft ziemlich genau auf die drei Prozent heraus die die Arbeitgeber angeboten haben. Tarifverhandlungen sind in Deutschland ein ritueller Tanz mit fest gelegten Schritten. Sie ändern nichts an der Ausbeutung.

Neben neuen Parteien für die Menschen braucht dieses Land auch dringend neue Gewerkschaften. Vor allem aber müssen an die Stelle der Manager wieder Unternehmer treten. Nieten in Nadelstreifen hatte diese Land schon viel zu lange.

Montag, 30. April 2012

Die Gefahren von Funk- und Handynetzen in Deutschland


Die Grenzwerte sind 1 000 000 mal höher als empfohlen !
Fragen & Antworten - Mobilfunk
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Hochfrequenz am Herzen.
Bildquelle: www.gallery.hd.org

Handywerte finden Sie hier !


Zur Übertragung von Informationen über die Luft nutzt man die Eingenschaft hochfrequenter Wechselströme (z.B. 900.000.000 bzw. 1.800.000.000 Schwingungen pro Sekunde), Stromleiter zu verlassen. Der Stromleiter wird dadurch zur Antenne, Ein Großteil der Energie wird von dieser abgestrahlt. Die Feldstärke wird über die Leistungsflussdichte angegeben. Gemessen wird aber auch die elektrische Feldstärke und die magnetische Feldstärke. Bei freier Feldausbreitung ist ab einer gewissen Entfernung (Fernfeld) eine Umrechnung möglich.
Beim bestehenden GSM-Mobilfunk wird ein Frequenzkanal mit Hilfe digitaler Technologie in acht zeitlich hintereinanderfolgende Teile aufgeteilt, damit auf einem Kanal mehrere Gespräche zur gleichen Zeit stattfinden können. Die Gesprächsinformation wird im Handy komprimiert und in Datenpaketen geschickt. Die zeitliche Aufteilung (=Pulsung) hat im Handy eine Frequenz von 217 Herz, in der Basisstation von 8 mal 217 Herz. Diese niederfrequente Pulsung führt gegenüber ungepulsten Hochfrequenzfeldern (z.B. Mikrowellenherd) im Körper entsprechend verschiedener Studien zu anderen Reaktionen.

Gibt es bewiesene Auswirkungen von der Nutzung von Mobiltelefonen auf das menschliche Gehirn?
Die Gehirnströme verändern sich. Der Mechanismus, wieso sich die Hirnströme verändern, ist nicht bekannt. Es ist umstritten, inwieweit diese Änderungen Anlass zur Sorge geben.

Wo bekomme ich Informationen zu Handys mit geringerer Strahlenbelastung?
Da die Hersteller nicht daran interessiert sind, dass Sie ihr Handy nach der Strahlenbelastung aussuchen, ist der Vergleich der unterschiedlichen Modelle im Shop sehr schwierig.
Auf unserer Homepage finden Sie Tipps zum Handykauf und Strahlenreduzierung.

Welche Grenz- bzw. Vorsorgewerte gibt es?
Institution/Land Leistungsflussdichte
(E-Netz/UMTS, mW/m²) 

Welche Grenz- bzw. Vorsorgewerte gibt es?
Institution/LandLeistungsflussdichte
(E-Netz/UMTS, mW/m²)
dB, bezogen auf ICNIRP-Grenzwert
ICNIRP-Grenzwert, Deutschland10.000
Belgien (außer Wallonien)1.00010
Vorsorgewert Italien, Schweiz, Liechtenstein (innen, je Anlage),
Russland, China (Summe Hochfrequenz)
10020
Wallonien (Belgien)24
Vorsorgewert, ECOLOG-Institut, NOVA-Institut1030
Öko Test 1999
Salzburger Resolution (2000, außen)
Bund für Umwelt und Naturschutz 2001
BioInitiative Working Group 2007
140
Salzburger Vorsorgewert (2002, innen)0,00170
Standard der Baubiologie für Schlafbereiche (innen),
schwache Anomalie
starke Anomalie
0,0001 0,0580
Bürgerforum Elektrosmog, Schlafbereich0,000 0190
Zum Vergleich:
DECT-Schnurlostelefon in 1,5 m Entfernung1030
Konzessionsbedingung Mindestversorgung Schweiz (im Freien)0,000 000 3
Planungspegel (Mindestpegel für Telefonate, deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber)0,000 000 1110


Die Salzburger Landessanitätsdirektion führte im Jahr 2000 die "Internationale Konferenz zur Situierung von Mobilfunksendern" durch. Obwohl die Vertreter der Internationalen Strahlenschutzkommission INCIRP und der Deutschen Strahlenschutzkommission als Referenten eingeladen waren, sind sie nicht erschienen. Die anwesenden Wissenschaftler stellten ihre Studien zu Wirkungen von Mobilfunkfeldern vor und erarbeiteten einen Vorsorgewert, der bei ihren Studien keinen Effekt mehr zeigt (Salzburger Resolution).
Das Umweltinstitut München e.V. empfiehlt, unnötige Strahlenbelastungen zu vermeiden und den Wert der Salzburger Resolution heranzuziehen.

Was muss man vor der Entscheidung beachten, auf seinem Bürohaus eine Mobilfunkantenne aufstellen zu lassen? Gibt es da konkrete Messungen oder Unterlagen?
Ragt das Gebäude über mehrere Stockwerke frei aus dem Profil der umliegenden Häuser heraus, kann das Signal frei abgestrahlt werden und die Nachbargebäude werden nur wenig belastet. Anders verhält es sich, wenn das Haus nicht oder nur kaum aus dem Profil der umliegenden Häuser herausragt. Hier werden die oberen Stockwerke der umliegenden Gebäude relativ stark bestrahlt.
Die Mieteinkünfte für die Basisstation betragen ca. 3.000 bis 7.000 € pro Jahr. Von Betroffenen wird immer wieder eine Wertminderung des Hauses in der Größenordnung von 10-50 % angesprochen. Wegen Bestrahlung und Wertminderung sollte man sich auf Ärger mit der Nachbarschaft gefasst machen.

Welche Gefahr geht für die Bewohner eines Hauses mit Mobilfunkantenne aus?
Ist das Gebäude ähnlich hoch oder nur geringfügig höher als die Nachbarhäuser, bekommen die Nachbargebäude in den oberen Stockwerken die Hauptbelastung ab. Ein Teil des Signals wird dann in das eigene Gebäude reflektiert. Bei Sichtkontakt zur Antenne ist der Salzburger Vorsorgewert (siehe unter Grenzwerte) bei Abständen bis ca. 100 m häufig überschritten.
Ragt das Gebäude über mehrere Stockwerke (10 bis 20 m) aus dem Profil der umliegenden Häuser heraus, kann das Signal frei abgestrahlt werden. In diesem Fall wird das eigene Gebäude und die Nachbargebäude nur wenig belastet. Sofern der Salzburger Vorsorgewert eingehalten wird, handelt es sich dann um einen vertretbaren Standort.

Wie gründe ich eine Mobilfunk-Bürgerinitiative?
In der Broschüre „Streitfall Mobilfunk“ gibt der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND, in Bayern: Bund Naturschutz) eine kurze Übersicht über die Einwirkmöglichkeiten der Bevölkerung. Auf 25 Seiten werden die wesentlichen Schritte zur Gründung und Entwicklung einer Bürgerinitiative sowie konrekte Tipps zu den ersten Veranstaltungen aufgezeigt. Wichtige Informations- und Kontaktadressen im Internet sind ebenfalls enthalten.
Die PDF-Version der Broschüre kann von folgender Seite heruntergeladen werden: Broschüre "Streitfall Mobilfunk"

Wie kann ich mich vor Mobilfunkstrahlung aus der Nachbarschaft schützen?
Durch physikalisch wirksame Abschirmmaßnahmen. Aber Vorsicht: Die Abschirmung wirkt wie ein Spiegel, ungünstig angebracht oder bei der Nutzung eines Schnurlostelefons kann die Belastung noch verstärkt werden.
Auf jeden Fall sollte vorher eine Messung, mit Spektrumanalysator und Richtantenne erfolgen, um die Leistungsflussdichte und Einfallsrichtungen zu kennen.
Beachten Sie, dass Sie trotz sorgfältiger Abschirmung kein "Funkloch" bekommen. Da es bei der Leistungsflussdichte immer um Größenordnungen geht (siehe obige Tabelle), zeigt das Handy im Nahbereich trotz Abschirmung oft noch "volles Netz" an. Viele Handys zeigen bereits ab einem Hunderttausendstel bis Millionstel des Grenzwertes (50 bis 60 dB) volles Netz an.
Den Erfolg von Abschirmmaßnahmen sollten Sie über eine Messung (am besten aus unabhängiger Hand) kontrollieren.
Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre "Schirmung elektromagnetischer Wellen im persönlichen Umfeld" des Bayerischen Landesamts für Umweltschutz, die Sie als PDF-Datei herunterladen können.

Bedeuten schärfere Grenzwerte mehr Masten?
Dieses von Betreiberseite gern genutzte Argument trifft nicht zu, da die Sendeleistung normalerweise nicht geändert wird. Die niedrigere Belastung muss aus technischen Gründen darüber erreicht werden, dass keine Nachbargebäude mehr direkt angestrahlt werden. Es werden sogar weniger Masten benötigt, da die Anlagen nicht mehr in das Gebäudeprofil integriert werden können. Da Hindernisse für die Funkausbreitung wegfallen, wird das Signal freier abgestrahlt, was die Reichweite der Sender erhöht.
Eine Vielzahl der bereits bestehenden Masten dient nicht der Grundversorgung, sondern der Kapazitätserhöhung. In dichter besiedelten Gebieten befindet sich das Handy in der Regel im Versorgungsbereich mehrerer Stationen, da über eine Station normalerweise nicht mehr als ca. 100 Gespräche gleichzeigig abgewickelt werden können.

Wahrhaft "ausstrahlende" Wirkung: Das Kreuz am Friedhof ist die Verkleidung einer Mobilfunk-Antenne. Foto: Ulrich-Raithel


Wie viele Sendeanlagen für Mobilfunk gibt es in Deutschland?
Nach Angaben der Bundesnetzagentur gab es im Jahr 2010 rund 110.000 Mobilfunk-Basisstationen, die auf knapp 70.000 Standorte verteilt waren. Übrigens: Nicht alle Antennen sind gut zu sehen, wie z.B. das Foto rechts zeigt.

Wie verändert sich die Belastungssituation durch den UMTS-Nachfolgestandard LTE?
Die Strahlenbelastung durch einzelne Sendeanlagen wird vergleichbar hoch sein wie die von bisherigen GSM- und UMTS-Sendeanlagen. Da eine Abschaltung der GSM- und UMTS-Netze in nächster Zeit nicht beabsichtigt ist, wird die Strahlenbelastung zunehmen.

Sind nach dem Erstausbau von LTE weitere Antennen nötig?
Wie bei UMTS teilen sich die Nutzer auch bei LTE die volle Datenrate, die das Netz am Aufenthaltsort des Teilnehmers zur Verfügung stellt. Die Bandbreite einer Funkzelle (UMTS bis ca. 20 MBit, LTE bis ca. 50 MBit) ist grob vergleichbar mit einem DSL-Internet-Zugang im Festnetz. Wenn dieser high-speed Datenstrom auf viele Nutzer aufgeteilt wird, wird dieser für den einzelnen schnell zur Schnecke, was seitens der Netzbetreiber zu weiteren Ausbaumaßnahmen führen wird. Daher sehen wir LTE auf dem Lande als Brückentechnologie zum schnellen Glasfaser-Festnetz.
Vorausschauend planende Städte und Gemeinden sind gut beraten, bei allen Straßenbauarbeiten Leerrohre vorzusehen, um so unnötigen Funksmog zu vermeiden.

Wie kann ich die Strahlung einer benachbarten Handy-Sendeanlage in meiner Wohnung reduzieren?
Durch den Einbau von Abschirmgardinen mit eingewebten Metallfäden, Abschirm-Baldachinen, Metall-Untertapeten, transparente Fensterfolien, Abschirm-Netze oder Armierungsgewebe für Putz. Bevor Sie nennenswert Geld ausgeben, sollten Sie die konkrete Belastungssituation durch Messung klären. Der Erfolg der Abschirmmaßnahmen sollte durch Messung kontrolliert werden. Die Messungen sollten unabhängig, also nicht durch Firmen erfolgen, die Lösungen für Abschirmmaßnahmen anbieten.

Dürfen Träger von Herzschrittmachern mit Handys telefonieren?
Mobilfunkgeräte können elektronische Geräte in ihrer Funktion beeinflussen. Daher ist die Verwendung von Handys im Bereich des Einsatzes von lebenserhaltenden Geräten in Krankenhäusern verboten. Es gibt inzwischen abgeschirmte Geräte. Sie sollten den Hersteller bzw. den Arzt befragen und ein Handy nur benutzen, wenn die Verwendung ausdrücklich als ungefährlich eingestuft werden.
Dies kann auch schnurlose Telefone betreffen. Auch diese sollten jedoch nicht betriebsbereit in der Jackentasche über dem Schrittmacher getragen werden.

Wie sieht es mit den neuen Headsets aus? Strahlung?
Headsets können zu einer Reduzierung der Strahlenbelastung beitragen. Eine sprachgesteuerte Freisprechanlage ist im Auto die wirksame Alternative.
Weitere Hinweise unter: www.oekotest.de

Mein Nachbar ist Amateurfunker. Können mich diese Wellen auch schädigen?
Das Funkspektrum von Amateurfunkanlagen reicht vom Mittelwellenbereich bis in den Mikrowellen- und Gigahertzbereich hinein.
Funkamateure dürfen Sendeanlagen nur betreiben, wenn sie eine Ausbildung nachweislich dazu befähigt und sie eine personengebundene Genehmigung (Lizenz) vom Bundesministerium für Post und Telekommunikation - oder Rechtsnachfolger - dafür besitzen. Mit dieser Genehmigung ist auch die persönliche Verantwortung eng verbunden.
Es liegt in der Natur des Amateurfunkdienstes als Experimentalfunkdienst, dass Geräte und Antennen häufigen Änderungen unterliegen. Funkamateure sind laut Amateurfunkgesetz (AFuG) selbst verpflichtet, die Einhaltung der Grenzwerte für die allgemeine Bevölkerung in zugänglichen Bereichen zu gewährleisten. Sie sind in der Lage, notwendige Messungen und Berechnungen durchzuführen, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten. Siehe auch "Welche Grenz- und Vorsorgewerte gibt es?"
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) kann die Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst widerrufen, wenn der Funkamateur fortgesetzt gegen das Amateurfunkgesetz oder nachfolgende Regelungen verstößt (§3, Absatz 4, AFuG).
Weitere Hinweise unter: http://www.bundesnetzagentur.de/enid/2.html

Darf mit dem Handy aus dem Auto telefoniert werden?
Untersuchungen verschiedener Automobilhersteller haben gezeigt, dass es zu einer sehr inhomogenen Feldverteilung in der Umgebung der Antenne kommt, wenn aus dem Fahrzeug heraus mit einem Handy telefoniert wird. Bedingt durch den raschen Wechsel der Mobilfunk-Basiszellen beim Fahren und die Notwendigkeit, aus dem Inneren der Karosserie zu senden, müssen die Handys oft mit voller Sendeleistung "powern", um kontinuierlichen Funkkontakt zu halten. Reflexionen im Fahrzeug selbst können eine ungleichmäßige (inhomogene) Verteilung des elektromagnetischen Feldes in der Fahrerkabine begünstigen. Dabei können sich durchaus auch in Kopfnähe Orte relativ hoher Feldstärken ergeben.
Im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sollten die Expositionen generell so gering als möglich gehalten werden. Mit einer Außenantenne und Freisprecheinrichtung lassen sich unnötige Risiken vermeiden.

Werden die Werte vom Aussehen der Antenne beeinflusst (Höhe, Art und Anzahl der Antennen)?
Rundstrahlantennen strahlen ähnlich einer offenen Glühbirne in alle Richtungen ab. Sektorantennen haben ähnlich einem Scheinwerfer einen Hauptstrahl. Außerhalb des Hauptstrahls nimmt die Feldstärke deutlich ab. Besonders für Sektorantennen gilt: Je höher die Antenne aus dem Profil der umliegenden Gebäude herausragt, desto weniger werden die umliegenden Wohnungen bestrahlt, denn der Hauptstrahl geht über die Dächer hinweg.

Gibt es extra Grenzwerte für Kindergärten und Schulen?
Es gibt keine Grenzwerte, die speziell für Kindergärten und Schulen dienen.
Da sich Kinder auch in Wohnungen aufhalten (und hier incl. der Schlafenszeit meist länger als in Kindergärten und Schulen) erscheint dies auch nicht notwendig. Geltende Grenz- oder Vorsorgewerte sollen generell auch für die empfindliche Personengruppe ausreichen.

Gibt es Selbsthilfegruppen bei Elektrosmog?
Es besteht immer die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und Bürgerinitiativen oder Vereine ins Leben zu rufen. Unterstützung bieten die bereits vorhandenen Organisationen. Generell gilt: Je mehr Leute sich mit dem Problem auseinandersetzen und sich für mehr Prävention einsetzen, umso eher wird auch etwas getan.

Kontakte:
Selbsthilfeverein für Elektrosensible e.V. (Selbsthilfegruppe im Paritätischen Wohlfahrtsverband)
Charles-de-Gaulle-Str. 4, 81737 München
Telefon: (089) 306 11 255
Beratung: jeden Dienstag und Donnerstag von 9.00 - 12.00 Uhr
www.elektrosensibel-muenchen.de

Netzwerk zum Schutz vor Elektrosmog:
Steichelestr. 8
82515 Wolfratshausen
Tel. 08171/9116522
Fax 08171/9116523

Wer misst die Strahlenbelastung? Gibt es Empfehlungen? Wie hoch sind die Kosten?
Bei Hochfrequenzmessungen können viele Fehler gemacht werden. Zahlreiche Einrichtungen bieten Strahlenmessungen an, bei denen Personal mit völlig unterschiedlichem Kenntnisstand eingesetzt wird. Für Mobilfunk-Netzbetreiber ist es problemlos möglich, Sendeanlagen zentral in ihrer Leistung zu drosseln bzw. "herunterzufahren". Daher ist es wichtig, für Messungen nur Firmen zu beauftragen, die das Vertrauen genießen, den Netzbetreiber nicht vorab über einen Messtermin zu informieren. Die Messung sollte nicht mit einem billigen Handgerät, sondern mit einem Spektrumanalysator durchgeführt werden.
Die Kosten variieren abhängig von Anbieter und Messaufgabe etwa zwischen 250,- und 1.000,- €.

Kann Elektrosmog von der ISDN-Anlage ausgehen?
Bestimmend ist, ob in der ISDN-Anlage ein Schnurlostelefon eingesetzt wird. Basisstationen von Schnurlostelefonen nach dem DECT-Standard senden 24 Stunden am Tag ein gepulstes Hochfrequenzsignal, welches dem e-Netz des Mobilfunks ähnelt.

Welche Gesundheitsgefährdung geht konkret von einer Mobilfunkantenne aus?
Nicht wenige Personen geben an, auf elektromagnetische Felder mit Befindlichkeitsstörungen zu reagieren. Aufgrund der widersprüchlichen Studien zu Ursachen und Hintergründen sollte bezugnehmend auf die Empfehlung der Strahlenschutzkommission die konsequente Minimierung der Strahlenbelastung im Rahmen des technisch Möglichen angestrebt werden.

Wie wird die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte in der Umgebung von Mobilfunksendern gewährleistet?
Bei Funktürmen und Sendemasten ist der Betreiber für die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte verantwortlich. Sendeanlagen werden nur dann genehmigt, wenn sichergestellt ist, dass die entsprechenden Grenzwerte eingehalten werden. Eine Standortbescheinigung, die auch Sicherheitsabstände angibt, stellt die Bundesnetzagentur aus.
Um die in Deutschland gültigen Grenzwerte einzuhalten, liegt der Sicherheitsabstand bei reinen Mobilfunksendern in der Größenordnung zwischen 1 und 10 Metern (in Abstrahlrichtung der Antenne). Im Einzelfall ist jeweils die aktuelle Standortbescheinigung der RegTP zur Bewertung heranzuziehen, sofern die maximale Sendeleistung von 10 Watt (EIRP) überschritten wird.

Verwandte Themen: Schnurlostelefon, W-Lan, Digitales Fernsehen 

Elektrosmog / Netzstrom

Spickzettel: Wie kann ich meine Privatsphäre im Netz schützen?



Ein paar grobe und unvollständige Anregungen für den Anfang.


Auch, wenn nur einige der Hinweise beachtet werden – es hilft!
Computer-Betriebssystem – Falls möglich ein freies Linux-Betriebssystem benutzen (am einfachsten ist Ubuntu). 
So etwas ist immer sicherer als jedes Windows- oder Apple-OS-Betriebssystem (stellt für sich alleine aber noch keinerlei Gewähr dar!) Bei der Installation möglichst die „Alternate“-Version verwenden, mit der die Verschlüsselung der Computer-Festplatte auf einfache Art und Weise in einem Rutsch erledigt wird. -  

http://ubuntuusers.de/

Internet-Browser – Den OpenSource-Browser Mozilla Firefox verwenden statt Internet-Explorer oder GoogleChrome! -

https://www.mozilla.org/de/firefox/new/

Browser-Einstellungen – Unter Extras/Einstellungen/Datenschutz entweder auf permanent privaten Modus umschalten oder aber so, dass
keine Chroniken gespeichert werden und Cookies nach jedem Schließen des Firefox gelöscht werden (und dementsprechend ab und zu mal den Firefox schließen und wieder neustarten).
Firefox-Browser-AddOns – Empfehlenswert sind folgende zusätzlichen AddOns: AdBlock-Plus, BetterPrivacy, Flashblock, Ghostery,
HTTPS-everywhere, NoScript, Stealther, Cookie Monster

E-Mail – keine E-Mails von „Kostenlos-Anbietern“ verwenden. 
Umsonst ist das nicht, ihr bezahlt mit euren Daten und Informationen über euer Wesen, euer Verhalten, eure Persönlichkeit. Nicht nur Googlemail erlaubt sich das Durchsuchen eurer Mails nach interessanten Stichworten und Inhalten! Vertrauenswürdige E-Mail-Anbieter, die sich über eine Spende in der Größe eurer Wahl (am besten: weniger, aber dafür als Dauerauftragspende!) können sein:  

https://so36.net/ - https://riseup.net/ - http://nadir.org/

E-Mail-Verwaltung – Nicht nur einfacher, sondern auch sicherer und übersichtlicher ist die Nutzung des OpenSource Programms
Thunderbird (ein so genannter „E-Mail-Client“), mit dem ihr auch mehrere E-Mail-Adressen verwalten könnt. -

 https://www.mozilla.org/de/thunderbird/

E-Mails verschlüsseln – Mit Thunderbird lässt sich auch die E-Mail-Verschlüsselung einfach und anwenderfreundlich durchführen. Mit
dem AddOn namens „Enigmail“ könnt ihr somit dafür sorgen, dass niemand anderes außer der Empfänger in der Lage ist, den Einhalt
eurer E-Mails zu lesen. Oft wird diese Verschlüsselung auch als „PGP“ oder „GnuPG“ bezeichnet. Wichtiger Hinweis: Nicht verschlüsselt
wird die Betreffzeile!

Anonym surfen – Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Kostenlos und nicht nur deswegen empfehlenswert ist das so genannte „Tor-
Netzwerk“. Dort gibt es ein Komplett-Paket, in dem ein bereits vorinstallierter Firefox-Browser die Nutzung dieses Services sehr einfach macht. Wichtige Hinweise: Die Verwendung von Tor macht das Internet etwas langsamer und durch die Übertragung von Computer-
und Browser-Einstellungs-Daten ist eine 100%ige Anonymisierung nicht oder nur schwer möglich. Aber die Verwendung von Tor ist ein
sehr großer Schritt in diese Richtung. -  

https://www.torproject.org/projects/torbrowser.html.en

Daten verschlüsseln – Dateien und ganze oder Teile von Computern bzw. ihrer Festplatten können hochgradig sicher verschlüsselt
werden. Ein gutes Programm dafür ist Truecrypt. - 

http://www.truecrypt.org/downloads

Sichere Passwords – Möglichst niemals gleiche Passwörter für mehrere Zwecke einsetzen. Das Bekanntwerden an einer Stelle kann sonst
zu größten Problemen führen. Ausreichend lange Passwörter mit Zeichen, Zahlen und möglichst ohne Wörter, die in Lexikas zu finden
sind. Eselsbrücken bauen. Beispiel „Das ist mein Passwort für das blöde Google-Netzwerk.“ wird zu „D1mPw>d:(G00gle-Nw.“
Sicherungskopien anlegen – Die für einen persönlich wichtigsten Daten möglichst regelmäßig sichern (auf externen Laufwerken oder –
platzsparender – auf Speicherkarten) und an anderen Stellen sicher verwahren.

Kostenlose und offene Software benutzen – Firefox und Thunderbird (s.o.), LibreOffice (früher: OpenOffice) statt Word, Exel und
PowerPoint. Gimp und Inkscape zur Grafikverarbeitung.  

http://de.libreoffice.org/ - http://www.gimp.org/ - http://www.inkscape.org/

Datenschutzfreundliche Suchmaschinen benutzen – Anstelle von Google z.B. Ixquick. Auch die deutsche Wikipedia eignet sich
hervorragend zur Suche. 

https://www.ixquick.com/deu/ - https://de.wikipedia.org/

Metadaten in Dokumenten beachten – Fotos, Videos, Textdokumente, PDF-Dokumente, E-Mails – alle enthalten so genannte „Meta-
Daten“ oder andere nicht sichtbare Informationen, die darüber Auskunft geben können, wann, von wem, an welchem Ort, mit welchem
Gerät Fotos aufgenommen, Texte usw. geschrieben worden sind. Gleiches gilt für Ausdrucke von Druckern und Kopierern.
Verzicht oder Beschränkung bei (a)sozialen Netzwerken – Facebook, Google & Co. leben von der Sammlung und Verwertung eurer
persönlichen Daten und machen damit Geld und Profit. Verzichtet darauf oder macht euch intensiv bewusst, ob und wie ihr damit
umgehen möchtet. Zum Anhören: http://devianzen.de/20110401-bba-laudatio-rena-tangens-facebook.mp3 -

http://devianzen.de/20120204-DigitalerTsunami-RenaTangens.mp3

Umgang mit Mobiltelefonen – Smartphones sind derzeit (noch?) völlig unkontrollierbar – die Wahrung der Privatsphäre und die
Benutzung von Smartphones stehen einander im Widerspruch.
Alle Funktelefone sind absolut ungeschützt und können von jeder Person als Wanze benutzt werden!  

Ältere Handys und Telefone sind dagegen tendentiell „sicherer“.

Stille SMS zur Lokalisierung von Mobilfunkgeräten und Überwachung durch IMSI-Catcher sind nur mittels komplexer Hardware erkennbar.
Handys können auch nach dem Ausschalten weiter aktiv sein und eventuell als Mikrofon-Wanzen fungieren. Da hilft nur: Akku raus ! Plugins sollten generell bei Nichtgebrauch deaktiviert sein ! 
Vertrauen Sie keinem ISP (Internetanbieter) ! Fast alle entstanden aus Geheimdiensten, die sich nach der Reglementierung und Auflösung der staatlichen Postbehörde die Hände rieben.
Flashprogramme nur in einem Sandkasten ausführen ! (Ist jedoch auch keine 100% Gewährleistung, dass das ...)
Ein paar weitere Informationen: 

https://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Sichere_Kommunikation

https://www.taz.de/!86966/ -

https://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/494/79/lang,de

GLOBAL SPY APPARATUS: You Are All Suspects Now. What Are You Going To Do About It?

By John Pilger


Global Research, April 26, 2012


URL of this article: www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=30544


You are all potential terrorists. It matters not that you live in Britain, the United States, Australia or the Middle East. Citizenship is effectively abolished. Turn on your computer and the US Department of Homeland Securitys National Operations Center may monitor whether you are typing not merely "al-Qaeda", but "exercise", "drill", "wave", "initiative" and "organisation": all proscribed words. The British governments announcement that it intends to spy on every email and phone call is old hat. The satellite vacuum cleaner known as Echelon has been doing this for years. What has changed is that a state of permanent war has been launched by the United States and a police state is consuming western democracy.


What are you going to do about it?


In Britain, on instructions from the CIA, secret courts are to deal with "terror suspects". Habeas Corpus is dying. The European Court of Human Rights has ruled that five men, including three British citizens, can be extradited to the US even though none except one has been charged with a crime. All have been imprisoned for years under the 2003 US/UK Extradition Treaty which was signed one month after the criminal invasion of Iraq. The European Court had condemned the treaty as likely to lead to "cruel and unusual punishment". One of the men, Babar Ahmad, was awarded 63,000 pounds compensation for 73 recorded injuries he sustained in the custody of the Metropolitan Police. Sexual abuse, the signature of fascism, was high on the list. Another man is a schizophrenic who has suffered a complete mental collapse and is in Broadmoor secure hospital; another is a suicide risk. To the Land of the Free, they go -- along with young Richard ODwyer, who faces 10 years in shackles and an orange jump suit because he allegedly infringed US copyright on the internet.


As the law is politicised and Americanised, these travesties are not untypical. In upholding the conviction of a London university student, Mohammed Gul, for disseminating "terrorism" on the internet, Appeal Court judges in London ruled that "acts... against the armed forces of a state anywhere in the world which sought to influence a government and were made for political purposes" were now crimes. Call to the dock Thomas Paine, Aung San Suu Kyi, Nelson Mandela.


What are you going to do about it?


The prognosis is clear now: the malignancy that Norman Mailer called "pre fascist" has metastasized. The US attorney-general, Eric Holder, defends the "right" of his government to assassinate American citizens. Israel, the protege, is allowed to aim its nukes at nukeless Iran. In this looking glass world, the lying is panoramic. The massacre of 17 Afghan civilians on 11 March, including at least nine children and four women, is attributed to a "rogue" American soldier. The "authenticity" of this is vouched by President Obama himself, who had "seen a video" and regards it as "conclusive proof". An independent Afghan parliamentary investigation produces eyewitnesses who give detailed evidence of as many as 20 soldiers, aided by a helicopter, ravaging their villages, killing and raping: a standard, if marginally more murderous US special forces "night raid".


Take away the videogame technology of killing Americas contribution to modernity and the behaviour is traditional. Immersed in comic-book righteousness, poorly or brutally trained, frequently racist, obese and led by a corrupt officer class, American forces transfer the homicide of home to faraway places whose impoverished struggles they cannot comprehend. A nation founded on the genocide of the native population never quite kicks the habit. Vietnam was "Indian country" and its "slits" and "gooks" were to be "blown away.


The blowing away of hundreds of mostly women and children in the Vietnamese village of My Lai in 1968 was also a "rogue" incident and, profanely, an "American tragedy" (the cover headline of Newsweek). Only one of 26 men prosecuted was convicted and he was let go by President Richard Nixon. My Lai is in Quang Ngai province where, as I learned as a reporter, an estimated 50,000 people were killed by American troops, mostly in what they called "free fire zones". This was the model of modern warfare: industrial murder.


Like Iraq and Libya, Afghanistan is a theme park for the beneficiaries of Americas new permanent war: Nato, the armaments and hi-tech companies, the media and a "security" industry whose lucrative contamination is a contagion on everyday life. The conquest or "pacification" of territory is unimportant. What matters is the pacification of you, the cultivation of your indifference.


What are you going to do about it?


The descent into totalitarianism has landmarks. Any day now, the Supreme Court in London will decide whether the WikiLeaks editor, Julian Assange, is to be extradited to Sweden. Should this final appeal fail, the facilitator of truth-telling on an epic scale, who is charged with no crime, faces solitary confinement and interrogation on ludicrous sex allegations. Thanks to a secret deal between the US and Sweden, he can be "rendered" to the American gulag at any time. In his own country, Australia, prime minister Julia Gillard has conspired with those in Washington she calls her "true mates" to ensure her innocent fellow citizen is fitted for his orange jump suit just in case he should make it home. In February, her government wrote a "WikiLeaks Amendment" to the extradition treaty between Australia and the US that makes it easier for her "mates" to get their hands on him. She has even given them the power of approval over Freedom of Information searches so that the world outside can be lied to, as is customary.


What are you going to do about it?

Sonntag, 29. April 2012

Abschlusserklärung der Internationalen Urankonferenz Münster


Abschlusserklärung der
Internationalen Urankonferenz Münster „Uranindustrie stilllegen -
Uranabbau, Urananreicherung und Brennelementefertigung stoppen“
Münster, 4. Februar 2012
200 AtomkraftgegnerInnen aus dem Niger, Russland, Frankreich, Polen, der Türkei, den
Niederlanden und Deutschland haben sich am 4. Februar 2012 in Münster zu einer Internationalen
Urankonferenz getroffen. Im Mittelpunkt der Urankonferenz stand die Forderung, die internationale
Uranindustrie stillzulegen und den weltweiten Uranabbau, die Urananreicherung sowie die
Brennelementefertigung zu stoppen. Die Urankonferenz wurde von einem internationalen
Trägerkreis aus 35 Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbänden getragen und ist eine der
bundesweit größten Konferenzen dieser Art seit Jahren.
Auf der Urankonferenz berieten die TeilnehmerInnen intensiv über die Gefahren des weltweiten
Uranabbaus – mit einem Fokus auf die Situation in Zentralafrika, wo im Niger und in Kamerun
Uran unter menschenunwürdigen und umweltschädlichen Verhältnissen abgebaut wird. Das
Märchen von der angeblich „sauberen“ Atomenergie wird schon beim Uranabbau deutlich
widerlegt. Auch im Tschad wird intensiv nach Uran gesucht. Die KonferenzteilnehmerInnen rufen
zur Solidarität mit den Menschen vor Ort auf. Auch in Europa wird derzeit in mehreren Ländern
nach Uran gesucht. AtomkraftgegnerInnen aus Polen berichteten z. B. über Pläne, auch dort Uran
abzubauen. Doch an vielen Orten regt sich Widerstand gegen den Uranabbau.
In Workshops wurde zudem über die Verarbeitung von Uran sowie über die Urananreicherung und
Brennelementefertigung diskutiert. Dabei ging es unter anderem um die gesundheitlichen Gefahren,
sowie die zahlreichen internationalen Urantransporte und die militärische Dimension der
Urananreicherung. Die KonferenzteilnehmerInnen fordern eine Ächtung von Uranmunition und
sämtlicher Atomwaffen. Die Urankonferenz schließt sich der Anti-Atom-Konferenz im japanischen
Yokohama an, auf der vor drei Wochen eine nuklearfreie Welt gefordert wurde.
Die KonferenzteilnehmerInnen verurteilen, dass es für den weltweit anfallenden Uranmüll – wie für
jeden anderen Atommüll – keine sichere Endlagerung gibt und geben wird. Schon in den
Uranabbauländern fällt massenhaft Uranmüll an für den Betrieb der Atomkraftwerke in Europa und
anderswo. Allein aus Gronau wurden 27 000 Tonnen Uranmüll nach Russland exportiert. Dieser
Uranmüllexport konnte 2009 durch internationalen Widerstand gestoppt werden.
Für Deutschland stand konkret die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau
sowie der Brennelementefabrik in Lingen im Vordergrund. Beide Atomanlagen dürfen nach
derzeitigem Stand unbegrenzt weiter produzieren. Dies ist nicht akzeptabel. Wer in Deutschland aus
der Atomenergie aussteigen will, darf den Uranbrennstoff nicht in alle Welt exportieren.
Die Urankonferenz geht am Sonntag, 5. Februar, um 13 Uhr mit einer Kundgebung vor der
Urananreicherungsanlage in Gronau zu Ende.
Konkret wurden auf der Urankonferenz folgende Beschlüsse gefasst:
1. Die internationale Zusammenarbeit gegen die Uranindustrie wird ausgebaut. So soll unter
anderem verhindert werden, dass in immer mehr Ländern mit dem Uranabbau begonnen
wird. Auch die internationalen Urantransporte sollen verstärkt durch Proteste öffentlich
gemacht und gestoppt werden.
2. Für AtomkraftgegnerInnen aus Zentralafrika wird eine Vortragsreise geplant, um auch in
Deutschland die Bevölkerung über die skandalösen Zustände beim Uranabbau besser zu
informieren.
3. Für den 29. September 2012 wird ein internationaler Aktionstag vorbereitet, auf dem gegen
die federführenden Urankonzerne in Europa protestiert werden soll. Geplant sind unter
anderem Aktionen bei Areva in Frankreich, Rosatom in Russland sowie Urenco, EON und
RWE in Deutschland und den Niederlanden.
4. Die Internationale Urankonferenz ruft zur Teilnahme an der Fukushima-Großdemo am 11.
März 2012 in Gronau auf. Die Großdemo findet im Rahmen eines bundesweiten und
internationalen Protesttages statt. In Deutschland wird es sechs Großdemonstrationen geben.
Die Urankonferenz unterstützt für den 11. März auch die 300 km lange Menschenkette im
französischen Rhone-Tal.
5. Auf den Jahreshauptversammlungen von RWE und EON am 19. April bzw. 3. Mai in Essen
werden AtomkraftgegnerInnen die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage
Gronau auf Kosten der Betreiber fordern. RWE und EON sind Miteigentümer des Gronau-
Betreibers Urenco.
Weitere Infos zur Internationalen Urankonferenz
www.urankonferenz2012.de,
www.urantransport.de,
www.robinwood.de, www.fukushima-jahrestag.de
in Münster und zur Uranindustrie:
www.contratom.de,
www.sofa-ms.de,
Kontakt:
Udo Buchholz (AKU Gronau, BBU): Tel. 02562/23125
Willi Hesters (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen): Tel. 0151/12702596
Matthias Eickhoff (SOFA Münster): Tel. 0176-64699023
Diese Abschlusserklärung wird von folgenden Initiativen und Verbänden unterstützt:
Stichting Vedan (Enschede); Enschede voor Vrede; Réseau „Sortir du nucléaire“; Ecodefense
(Moskau); Ecoperestroika (St. Petersburg); AG Schacht Konrad; Aktionsbündnis Münsterland
gegen Atomanlagen; Anti-Atom-Bündnis Lübeck; AntiAtomBündnis Nordost; Antiatom-Initiative
Oberhausen; Anti Atom Gruppe Osnabrück; Anti-Atom-Netz Nördliches Rheinland-Pfalz; Anti-
Atom-OWL; Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau; attac Bielefeld; Bielefeld steigt aus; BI „Kein
Atommüll in Ahaus“; BI Kernenergie Lubmin; BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg; BUND
NRW; BUND-Kreisgruppen Münster u. Borken; Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz
(BBU); Bündnis für den Atomausstieg Siegerland; Bürger gegen Atomreaktor Garching;
byebyebiblis.de Dreieich; Greenpeacegruppe Lübeck; Grün-Alternative Liste Gronau; Die Grünen
Raesfeld; International Coalition to Ban Uranium Weapons (ICBNW) Deutschland; IPPNW / Ärzte
in sozialer Verantwortung; Klimaforum Detmold; Libertäres Netzwerk Lippe; Die Linke Münster;
Montagskundgebung für den sofortigen Atomausstieg Münster; Montagsspaziergang Mainz; Natur-
und Umweltschutzverein Gronau; Netzwerk Energiewende Lübeck; Ökologische Plattform NRW;
Regionalkonferenz Grohnde; Robin Wood; SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster; urgewald

Donnerstag, 26. April 2012

Und dann macht`s Ploetsch und alle Lebewesen fallen um - oder spaeter


Mir fehlen für diese Art von Fehlverhalten der AKW-Betreiber einfach die passenden Worte ! 

Eine derartige Unverschämtheit und egoistische Einstellung kann nur an mangelndem Verantwortungsbewusstsein gegenüber allen jetzigen und zukünftiger Lebensformen des Raumschiffes Erde liegen. Es könnte sich auch um reine Dummheit oder Größenwahn der Profiteure handeln. Die Aktionäre werden bestimmt nicht die Funktion eines Kernreaktors kennen. Dazu später noch eine kurze Funktionsbeurteilung für solche gierigen antisozialen Kreaturen.
siehe * 

Dass wir in der jetzigen Art und Weise schon lange über alle möglichen Verhältnisse gelebt haben und leben, die unser Planet mit jetzt ~7 Milliarden Menschen verkraften kann, sollte nicht nur nach den vorgefallenen Unfällen jedem Depp klar geworden sein. Wenn man sich überlegt, dass selbst ohne weiteren Störfälle (was überhaupt nicht möglich sein kann), der anfallende atomare Müll über circa 1 000 000 Jahre lebensbedrohend für alle Lebensformen und die gesamte Biosphäre Erde sein wird, dann kann man diese „AKW-Menschen“ ruhig auch als kaltblütige Massenmörder bezeichnen. In etwa 40 Jahren, ohne zusätzliche AKW-Neubauten zu berücksichtigen, wäre eh das verfügbare Uran aufgebraucht.
Und alles nur damit ein paar Ultrareiche noch reicher werden. 

*
Ein AKW ist eine Reaktor in dem Massenteilchen (Neutronen) auf ein instabiles reaktionsfreudiges Atom geschossen werden um dieses wiederum zu teilen was neue Neutronen freisetzt die wieder weitere Atome teilen. Es kommt zu einer Kettenreaktion die man auch „ungebremst“ als Atombombe bezeichnet.
In fast allen weltweit arbeitenden AKWs wird dieser GAU rein mechanisch vermieden, indem man die Brennstäbe von einander trennt bzw. hochzieht. Bei dieser Kettenreaktion entsteht dann das Endprodukt = Wärme.
Diese Wärme erhitzt schließlich schweres Wasser (Deuterium) mithilfe man dann Dampfturbinen antreibt, die dadurch einen Generator kreiseln lassen, um Strom in Trafos zu induzieren. Dann wird das Endprodukt (Strom) noch Hoch-transformiert, um es ohne große Verluste über längere Strecken zu transportieren, nur um es danach erneut runter zu transformieren, ohne dass man es nicht in die Haushalte einspeisen könnte. Später wird dann oft wieder nur Wärme produziert, um unser Wasser in der Küche zu erhitzen oder die Wohnung zu wärmen et cetera (...) .
"Tolle Energiebilanz ! Sehr effektive Energiebenutzung ! Sehr sparendes Verhalten ! Sehr saubere Energie !"
Diese Art der Nutzung von Strom ist denkbar ungünstig und unwirtschaftlich, was Strom aus unerneuerbaren Rohstoffen eigentlich immer ist.

UND ES HANDELT SICH ALSO UM EINE URALTE EINFACHE DAMPFMASCHINENTECHNOLOGIE DIE MIT HILFE EINER „GEBREMSTEN ATOMBOMBE“ WASSER ERHITZT ! TOLLE SACHE !
BOMBEN-STARKE „HIGHTECH“ ! 

Die Erfinder der Dampfmaschine : Papins,Saverys,Thomas Newcomen und James Watt würden nur noch den Kopf schütteln und sich verwünschen die erste Dampfmaschine gebaut zu haben. 

Mit den heute bestehenden AKWs und der Wahrscheinlichkeitstheorie sollte es alle 30 Jahre zu einem GAU kommen müssen.
Wir liegen also im errechneten Zeitraum unseren wahrscheinlichen Kernschmelzen von Tschernobyl bis Fukushima gerechnet.
Nebenbei gab es aber noch viel mehr Störfälle in der Vergangenheit, von denen die Welt kaum erfahren hat.
Unsere AKWs gehören zu den besten weltweit, da wir das radioaktive Wasser nicht direkt auf die Turbinen leiten sondern noch über einen Wärmetauscher in einen Sekundärkreislauf auf das Antriebsaggregat, jedoch waren es ähnliche Reaktoren in Japan, die den SuperGAU ausgelöst haben. 

Auch Wichtig ! Kein AKW würde einen Flugzeugabsturz überstehen et cetera
UND DAS ALLES NUR, UM FUER EIN PAAR JAHRZEHNTE WASSER ZU ERWAERMEN ! ES KANN BEI DIESER ART DER ENERGIEGEWINNUNG KEINERLEI REALGEWINN ABFALLEN ! 

Der Heute anfallende Gewinn wird als exponentiell hochgerechnet anfallender Verlust von allen Lebewesen der Zukunft getragen werden müssen. Es handelt sich also um eine pure Zerstörung der Lebensräume zukünftiger Generationen inklusive der Umwelt zugunsten unserer Energiegier und maßlosen Verschwendung die den Nachthimmel leuchten Lässt ! 

Ein anderer erdähnlicher Planet wurde bis dato nicht gefunden und wäre für die Menschheit eh nicht erreichbar. 

Also, haltet euch ran, noch kann genug zerstört und verseucht werden !
Wie nennt man eigentlich „Menschen“ (juristisch) die so etwas kaltblütig in Kauf nehmen um Ihren Reichtum zu vermehren ?
Ich glaube, man spricht dann von vorsätzlich geplanter Massenmord aus Habgier ! 

Herzlichste Grüße an alle denkenden Menschen,
                                                                   
                                                                  marcus regenberg ,Krefeld

Mittwoch, 25. April 2012

USA (The United States of Apes) plans to attack Iran with a mix of nuclear and conventional weapons !

By Sherwood Ross

Global Research, April 24, 2012

URL of this article: www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=29977

U.S.A plans to attack Iran with a mix of nuclear and conventional weapons have been in readiness since June, 2005, according to Michel Chossudovsky. a distinguished authority on international affairs.

"Confirmed by military documents as well as official statements, both the U.S. and Israel contemplate the use of nuclear weapons directed against Iran," writes professor Michel Chossudovsky, Director of the Centre for Research on Globalization in Montreal.

The plans were formulated in 2004. The previous year, Congress gave the Pentagon the green light to use thermo-nuclear weapons in conventional war theaters in the Middle East and Central Asia, allocating $6 billion in 2004 alone to create the new generation of "defensive" tactical nuclear weapons or "mini-nukes".

"In 2005, Vice President Dick Cheney ordered USSTRATCOM (Strategic Command) to draft a 'contingency plan' that included "a large-scale air assault on Iran employing both conventional and tactical nuclear weapons," Chossudovsky writes. The plan went beyond the terms of reference outlined in the Pentagon’s 2001 Nuclear Posture Review (NPR),  which called for a "preemptive" "first strike use" of nuclear weapons against Russia and China as well as Iran and North Korea.

The 2005 plan identified more than 450 strategic targets in Iran, including numerous alleged nuclear-weapons-program development sites. The plan, incredibly, was rationalized on a second 9/11 type attack on the US that Cheney believed Iran would allegedly support!

"President Obama has largely endorsed the doctrine of pre-emptive use of nuclear weapons formulated by the previous administration," Chossudovsky writes in his new book, "Towards a World War III Scenario: The Dangers of Nuclear War" (Global Research, 2012). His Administration "has also intimated it will use nukes in the event of an Iran response to an Israeli attack on Iran."

Chossudovsky points out, "The new nuclear doctrine turns concepts and realities upside down. It not only denies the devastating impacts of nuclear weapons, it states, in no uncertain terms, that nuclear weapons are 'safe' and their use in the battlefield will ensure 'minimal collateral damage and reduce the probability of escalation.' The issue of radioactive fallout is not even acknowledged with regard to tactical nuclear weapons, neither is the issue of ‘Nuclear Winter’."

"What is unfolding (in Iran) is the outright legitimization of war in the name of an illusive notion of global security. America’s mini-nukes, with an explosive capacity of up to six times a Hiroshima bomb, are upheld as a 'humanitarian' bomb, whereas Iran's nonexistent nuclear weapons are branded as an indisputable threat to global security," Chossudovsky writes.

He points out that a U.S.-Israeli strike against Iran would probably not be limited to Iran’s nuclear facilities but likely would be "an all-out air attack on both military and civilian infrastructure, transport systems, factories and public buildings."

Employed would be "the entire gamut of new advanced weapons systems, including electro-metric weapons and environmental modification techniques (ENMOD)," Chossudovsky writes.

WWIII Scenario

He notes that the U.S. has stepped up its military shipments to Israel, its NATO allies, and to countries bordering Iran. Israel in 2004 took shipment of the first of 500 U.S.-made BLU 109 "bunker buster" bombs, and the U.S. has supplied thermonuclear bombs to Belgium, Germany, Italy, The Netherlands, Turkey, and Great Britain. Turkey alone, a partner in the U.S. anti-Iran coalition, has 90 thermonuclear B61 bombs at its Incirlik nuclear air base.

"It is not Iran and North Korea which are a threat to global security by the United States of America and Israel," he adds. What’s more, Western European governments have joined the bandwagon and "have endorsed the U.S.-led military initiative against Iran."

He goes on to say, "At no point since the first atomic bomb was dropped on Hiroshima on August 6, 1945, has humanity been closer to the unthinkable -- a nuclear holocaust which could potentially spread in terms of radioactive fallout over a large part of the Middle East."

It may also be noted the U.S. currently has several, nuclear-armed carrier task forces in waters near Iran and has built more than 40 military bases in the countries surrounding Iran. The U.S. reportedly has 20,000 nuclear bombs available to use and Israel reportedly has another 200, whereas Iran is not known to have one. U.S. military spending of $700 billion a year, moreover, is 100 times the rate of Iran’s $7 billion annual military outlay.

For further information and/or interviews with Michel Chossudovsky, contact Sherwood Ross Associates, Public Relations Consultants, Miami, Florida, 305-205-8281
sherwoodross10@gmail.com

Order your SIGNED copy of "Towards a World War III Scenario" by Michel Chossudovsky

Mittwoch, 18. April 2012

SOPA, PIPA, ACTA, IPRed, IPRed 2 ... ( Die DDR 2.0 ist im Anmarsch, mit Verwaltung über die USA ! )




Liebe Freundinnen und Freunde,



Jetzt gerade unterstützen Konzerne wie Microsoft,Appel,Google,Facebook und fast alle ISPs ein neues Gesetz, das den USA erlauben würde, fast alles, was wir online tun, zu überwachen. Doch wenn sich genug von uns dagegen aussprechen können wir verlangen, dass die Konzerne ihre Unterstützung zurückziehen und die Cyberspionage stoppen. Machen Sie mit:

 Die USA sind im Begriff, ein neues Gesetz zu verabschieden, das es US-Behörden erlauben würde, fast alle unsere Aktivitäten auf dem Netz zu überwachen. Doch wenn wir jetzt handeln, können wir es noch vor der entscheidenden Abstimmung aufhalten.

Unternehmen wie Microsoft und Facebook, denen viele von uns ihre persönlichen Daten anvertraut haben, sind entscheidende Unterstützer dieses Gesetzes, das es Konzernen erlauben würde, alles, was wir online tun, mit US-Regierungsbehörden zu teilen -- so wird der Schutz unserer Privatsphäre zunichte gemacht; für fast alle von uns, egal, wo auf der Welt wir uns befinden.

Wenn sich jetzt genug von uns bei den Unternehmen zu Wort melden, können wir sie dazu bringen, sich klar von Onlinespionage zu distanzieren. Unterzeichnen Sie die Petition an diese wichtigen Internetkonzerne:

http://www.avaaz.org/de/stop_cispa_corporate_global/?vl

Der Cyber Intelligence Sharing and Protection Act (CISPA) würde in den USA tätigen Konzernen erlauben, exakte Informationen über all unsere Online-Aktivitäten zu sammeln und an die US-Regierung weiterzugeben, ohne es uns mitzuteilen, dass wir überwacht werden. Keine richterliche Anordnung, rechtlicher Grund und ordentliches Verfahren wären notwendig. Und es kommt noch schlimmer: Das Gesetz gibt der Regierung und Konzernen pauschal Immunität, um sie vor Klagen wegen Bruchs der Privatsphäre oder anderen illegalen Taten zu schützen.

Die Unterstützer des Gesetzes behaupten, dass Kundeninformationen geschützt blieben. Doch in Wirklichkeit ermöglichen riesige Regelungslücken uneingeschränkten Zugriff auf alles, was wir online tun -- und heutzutage werden all unsere persönlichen Informationen, ob Bankgeschäfte oder Einkäufe, im Netz gespeichert.

CISPA wird im Kongress vorangebracht und die Abstimmung findet in nur wenigen Tagen statt. Mit einer riesigen Welle des Protests können wir die Konzerne davon abhalten, der US-Regierung einen Blankoscheck für die Überwachung unserer Aktivitäten online auszustellen. Klicken Sie hier, um jetzt zu handeln:


https://secure.avaaz.org/de/ stop_cispa_corporate_global/?vl

Dieses Jahr haben wir geholfen, SOPA, PIPA und ACTA aufzuhalten -- alles große Gefahren für das Internet. Blockieren wir nun CISPA und beenden wir den Angriff der US-Regierung auf unser Internet.


 
Zudem plant die Bundesregierung Deutschland eine verdachtslose und gesamte Vorratsdatenspeicherung aller Verbindungen und Daten ! 
Euer Gedankengut wäre dann in Besitz der USA und anderer Diebe 
( ...noch nicht veröffentlichte Doktorarbeiten, Ideen, Erfindungen ... )