Montag, 14. Mai 2012

I'll come to Frankfurt und I would ♥ to C U there

Pressemitteilung
Blockupy Frankfurt
4. Mai 2012
* Blockupy-Verbot wird juristisch und praktisch keinen Bestand haben
* "Politik der Stadt Frankfurt ist Musterbeispiel für undemokratische Krisenpolitik"
* Blockupy-Veranstalter erfahren vom Verbot durch die Presse
Am Freitag Nachmittag um kurz vor vier Uhr erfährt BLOCKUPY vom Totalverbot seiner angemeldeten Kundgebungen und Demonstrationen – aus der Presse. Erst mehr als eine Stunde später wird die Verbotsverfügung für lediglich eine von insgesamt 13 Anmeldungen einem der Anmelder zugestellt. Für die übrigen Versammlungen gibt es bis zur Stunde keine schriftliche Verfügung.
„Schon der Form nach ist dieses Vorgehen eine Unverschämtheit, die den mangelnden Respekt des Ordnungsdezernenten Markus Frank (CDU) vor demokratischen Rechten und Spielregeln dokumentiert. Dies setzt sich fort in der unwahren Behauptung in der Pressemitteilung der Stadt, es habe intensive Gespräche mit uns gegeben, in denen die Stadt ,Alternativvorschläge zur Durchführung der Veranstaltungen‘ unterbreitet habe. Wahr ist dagegen, dass die Stadt keinerlei Vorschläge zur Ermöglichung von Protesten vorgelegt hat und ein weiteres Gesprächsangebot von uns heute morgen antwortlos ausgeschlagen hat.“, empört sich Werner Rätz, Anmelder der für den 19.5. vorgesehenen Demonstration.
Auch inhaltlich seien die von der Stadt dargelegten Verbotsgründe haltlos. Für die von Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) behauptete Gefährdung der „Unversehrtheit der Bürger“ fehle jeder Beleg. Im Gegenteil seien die Aufrufe und Aktionsbilder von BLOCKUPY völlig eindeutig darin, dass von den Aktionen keinerlei Eskalation ausgehen soll, so Martin Behrsing, von Blockupy Frankfurt.
Sobald die Verbotsverfügungen vorliegen, werden die Anmelder umgehend Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht einlegen. „Das Verbot ist ein fundamentaler Verstoß gegen die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit. Seine Begründung ist haltlos und willkürlich. Es wird vor Gericht keinen Bestand haben.“, zeigt sich Ulrich Wilken, Anmelder mehrerer Kundgebungen überzeugt.
„Die Empörung in den Gruppen und Organisationen des BLOCKUPY-Bündnisses und darüber hinaus ist riesig. Dieser Versuch, den Protest gegen die Politik der Troika aus EZB, EU und IWF einfach zu unterbinden, ist ein weiterer Beweis, wie berechtigt die Kritik am undemokratischen Charakter der europäischen Krisenpolitik ist. Was auf dem Tahirplatz in Kairo, an der Puerta del Sol in Madrid oder im Central Park von New York möglich war, soll in Frankfurt am Main verboten sein? Das werden sich die Aktivistinnen und Aktivisten in ganz Europa nicht gefallen lassen und ihre Mobilisierung nach Frankfurt wird jetzt noch einmal stärker werden.“, schildert Christoph Kleine von Blockupy die Stimmung im Bündnis nach bekanntwerden des Verbots.
Weitere Informationen:







Die Frankfurter Demonstrationsbehörde hat am Nachmittag des 4. Mai 2012
in einer Presseerklärung mitgeteilt, dass sie alle vom Bündnis Blockupy
Frankfurt vom 16. -- 19. Mai geplanten Aktionen verbietet. Die
demonstrationsrechtlichen Anmelder der insgesamt mehr als fünfzehn
Aktionen wurden heute nur in einem Fall darüber direkt informiert, auch
das erheblich verspätet.
Damit sollen die Proteste gegen eine Krisenpolitik, die tief in das
Leben von Millionen Menschen in Europa eingreift, komplett verhindert
werden. Das Bündnis plant während der Aktionstage Proteste gegen die
Sparpolitik der europäischen Regierungen und der Troika aus EZB,
EU-Kommission und IWF und hatte einen Teil davon als Demonstrationen,
Kundgebungen, Mahnwachen und demonstrative Versammlungen (Asambleas)
demonstrationsrechtlich angemeldet.
Dieses Verbot ist ein in der Geschichte der Bundesrepublik einmaliger
skandalöser Vorgang und eine offene Verletzung des verfassungsrechtlich
garantierten Demonstrationsrechts. Wir bestehen darauf, dass der Protest
gegen die Krisenpolitik auch im Frankfurter Bankenviertel und am Sitz
der EZB stattfinden kann, so wie es auch der ständigen Rechtsprechung
des Bundesverfassungsgerichtes entspricht.

Alle Demokratinnen und Demokraten können über dieses rechtswidrige und
undemokratische Vorgehen nur aufs Äußerste entsetzt sein und eine
sofortige Rücknahme dieses Totalverbots fordern. Was auf dem Tahirplatz
in Kairo, an der Puerta del Sol in Madrid oder im Central Park von New
York möglich war, muss auch in Frankfurt am Main möglich sein!

*Ich/wir schließe/n mich/uns diesem Protest an: 

von-blockupy-frankfurt 

Die Pillen der Gegenwart



ø Die Pille für humane Menschenkinder, die nicht mit der Masse schwimmen wollen ...
ø Die Kunstbrust für Frauen, die glauben, nicht die Mitteltitte zu besitzen ...
ø Botulinumtoxit um Gesichtsmuskeln und Nerven zu lähmen ...
ø Sedativum für aufgeregte intelligente " Human " ...
ø Ritalin für hyperaktive Querdenker ...
ø Psychopharmaka für ältere ...
ø Die blauen P.. für davor ...
ø Valium für danach ...
ø Alkohol für alle ...


Wann kommt der Chip für`s Gehirn, der alles regelt, ferngesteuert, von Gehirn-amputierten, falsch-formatierten, total-kontrollierten und aus den "Mainstream" dressierten  "Bots" ?


ø Diese Konsumzombies, die gebraucht werden um die Wirtschaft noch weiter  wachsen zu lassen.
ø Diese Arbeitszombies, die gebraucht werden um diesen Produktmüll zu produzieren.
ø Die begeisterten, gierigen, schizophrenen, und asozialen Geldgeier, die gebraucht werden um zu kontrollieren, was sie selber nicht kontrolliert bekommen ...

Eh, ihr dressierten, angepassten und durchgedrehten Kaufrauchaffen  !
Nicht eure Frauen, Kinder, Eltern et cetera sind zu verändern und zu beruhigen !
Evolution lebt von Vielfalt, nicht von Gleichheit ! Zerstört ruhig weiter die Natur aller Dinge, "Das Human Genom" weiß eh alles besser. 
Nicht die Natur muss angepasst werden, ihr müsst euch der Natur anpassen; sie hat die längere Erfahrung.

MACHT EUCH DIE WELT UNTERTAN ... DAS BEDEUTET NICHT, DASS IHR DIE SCHÖPFUNG  ZERSTÖREN SOLLT ,  IHR SOLLT SIE ERHALTEN !


So, ich geh`  jetzt weiter aussterben.

Dies schrieb euch marreg im Vollbesitz weniger Kräfte am 31.04.`12 um 03:15 und leicht angetrunken. 





Donnerstag, 10. Mai 2012

Wirtschaft, Asozial, Korporatokratie, Krise, Börse, Geld, Manipulation, Märkte, Moral, Verschwörungen, Weltuntergang, Hartz IV, Kakitalismus, Gesellschaft, Menschheit ...

Wer denkt, das heute nichts los ist in der Welt, der irrt. Sehr sogar. Wir leben in einzigartigen Zeiten des Umbruchs … und tanzen am Abgrund wie noch nie. Nur wenige wollen es wahr haben – aber unsere Superparty ist vorbei. Noch steht Schnaps reichlich auf der Theke, aber die Vorratskammer für Lebensmittel ist leer. Deshalb hält Reinhold Messner seine Burg für seine beste Investition … und seine drei Bauernhöfe:
Mittlerweile habe ich drei Bauernhöfe. Dort produziere ich alles, was ich zum Leben brauche, vom Holz bis zum Wein. Die bringen zwar momentan nichts, aber dorthin kann ich mich zurückziehen, wenn die Krise schlimmer wird.
Zustände wie im alten Rom? Richtig. Der Philosoph Peter Sloterdijk sagt im Handelsblatt deutlich, was auf uns wartet:
Ich habe einen anderen schlimmsten Fall vor Augen, die vollkommene allgemeine Demoralisierung. Auf die steuern wir zu.
Diese vollkommen allgemeine Demoralisierung wurde gezielt gesteuert.
Seit Jahrzehnten leben wir in einer gespenstischen Atmosphäre, in der ständig verrückt machende Doppelbotschaften auf die Menschen einprasseln: Sie sollen zugleich sparen und verschwenden, sie sollen zugleich riskieren und solide wirtschaften, sie sollen hoch spekulieren und mit den Füßen auf dem Boden bleiben. Auf die Dauer führt das zu einer absoluten Zermürbung. Derselbe demoralisierende Effekt geht auch von der Tatsache aus, dass die leistungslosen Einkommen rasend schnell wachsen. Das vergiftet die jungen Leute, weil sie anfangen, sich in Scheinkarrieren hineinzuträumen.
Nun – es ist nicht Sloterdijks Meinung, das das gezielt gesteuert wurde, sondern meine. Glaubt jemand wirklich, das die Schauspieler einfach zu ihren geldgeilen Bossen gehen und sagen konnten: gib´ mir anstatt 500000 Dollar für die Rolle 60 Millionen und damit durchkamen? Das ein Modell einfach so von heute auf morgen sagen konnte: nee, ich will jetzt aber 5 000 000 für das Photo anstatt 2000 Euro wie üblich? Oder das Fussballspielen wirklich 33 Millionen Euro wert ist? Das Geld kann kein normaler Mensch in seinem Leben ausgeben – es sei denn, er stürzt sich in den hemmungslosen Konsum unnützer Dinge, die keine braucht.
Hinter diesen Summen stecken Überlegungen und Gedanken (es sei denn, man glaubt, das Superreiche Geld verschenken und Jesus nächste Woche Präsident der USA wird), da wurde nicht gwürfelt, da wurde bewusst entschieden, den Wertekanon der Gesellschaft mit finanzieller Gewalt umzudrehen, die Jugend der Welt sollte fort von den Hippiephantasien eines glücklichen, friedlichen, verantwortungsbewußten freien und selbstbestimmten Wesens gelockt werden hin zu gedankenloser “Leistung” und einem umweltzerstörerischen Konsumrausch ohne Ende.
Die Methode war denkbar einfach: man überschüttete einfach junge Leute mit Geld. Egal, ob sie Fussball spielten, schlecht sangen, superkünstlich aussahen oder einfach nur keinen Schulabschluss hatten: der Konzern überschüttete sie mit Geld. Manche durften “Boy Groups” werden, manche wurden Broker, andere bekannte Modells – aber alle wurden sie superultrareich. Die Konzerne kaperten nebenbei die gesamte Musikszene, das Kapital dafür wurde von den Banken gerne zur Verfügung gestellt. Da die das Geld quasi aus dem Nichts schaffen durften, hatte bei diesem Riesenumbauprozess der Gesellschaft niemand wirklich finanzielle Risiken zu tragen – ausser natürlich die “Arbeitnehmer”, bei denen erstmal kräftig gespart wurde: wir bekamen “Promis” anstelle von Sozialleistungen.
Diese Doppelbotschaften, die auf die Menschen einprasselten, hatten einen gemeinsamen Ursprung: die Konzerne hatten in einer konzertierten Aktion beschlossen, die Bedrohung der konsumfeindlichen Hippiekultur auszulöschen: nie zuvor hatte jemand das Establishment so sehr in Gefahr gebracht wie jene Aussteigerwelle, die vor allem gebildete Menschen erfasste. Mit Hitler, Stalin und allen übrigen Diktatoren der Welt konnte man gut Geschäfte machen, aber diese “love-and-peace”-Typen zogen der Maschine einfach den Stecker ´raus – das sah jeder Geschäftemacher sofort ein. Diese Kultur war für den Kapitalismus so gefährlich wie Kennedy für Vietnam-Aufträge der Militärindustrie, also musste sie weg.
Es war ja auch erfolgreich … aber das leistungslose Einkommen von “Promis” hat einfach einen Riesenpreis, den wir jetzt alle zahlen müssen. Je länger wir mit der Bezahlung warten, umso größer wir die Rechnung werden. “Schwere Zeiten” sagt Warren Buffet der Eurozone im Manager-Magazin voraus. Die fangen für manche deutsche Firmen gerade jetzt schon an – die Stromrechnungen werden unbezahlbar. Der globale Ausblick ist noch katastrophaler, der Club of Rome macht klar, das die Urlaubsflieger- Traumschiff- SUV-Kultur völlig am Ende ist … mit Folgen nicht nur für die Umwelt, siehe Spiegel:
Bis 2052 werde es weniger Armut in den Entwicklungsländern, jedoch mehr Armut und Ungleichheit in den Industriestaaten und überall mehr Umweltzerstörung geben, schreibt der argentinische Investmentmanager Carlos Joly in seinem Ausblick für den Report “2052″. Zugespitzt formuliert sei der Grund für den Niedergang im Westen der “Triumph des Finanzkapitalismus”.
Dabei ist der “Triumph des Finanzkapitalismus” schon jetzt für gravierende Schäden verantwortlich, schon jetzt sterben viele Menschen aufgrund von “Hilfspaketen”: die Selbstmordraten in europäischen Ländern steigen dramatisch. Kein Wunder – die Staat versorgt die Banken mit nahezu unbegrenzten Kapitalmengen zu  einem Euro Zinsen, welches die dann für bis zu 18 Prozent Zinsen an die Staaten weiterverleihen: so kann jeder Dummkopf Millionär werden … wenn der denn skrupellos genug ist. Wie eine normale Volkswirtschaft dieses leistungsloses Einkommen aber finanzieren soll – das weiß keiner.
Von diesem System leben viele gut – wahrscheinlich ein Grund, warum die gebildete Presse in Deutschland so vehement den aktuellen Selbstmordkurs verteidigt, siehe Nachdenkseiten:
Da stellt sich unweigerlich die Frage, ob Medien, die ganz offen die Interessen der Eliten und der Finanzlobby über die Interessen des Volkes stellen, überhaupt noch der freiheitlich demokratischen Grundordnung entsprechen.
Sieht so eine Berichterstattung aus, die das Volk als Souverän respektiert? Wohl kaum. So sieht vielmehr eine Berichterstattung aus, die die Interessen der Finanzmärkte als Souverän respektiert und akzeptiert. Angela Merkels Leitbild der „marktkonformen Demokratie“ wurde mittlerweile kritiklos von den Medien übernommen. Jede Art von Politik, die „die Märkte verunsichern“ könnte, wird verteufelt, Kritik an der neoliberalen Agenda ist unerwünscht.
Das machen die Medien nicht selbstlos. In Zeiten steigender Arbeitslosigkeit unter Journalisten ist ein sicherer Platz bei den großen unkritischen Werbeblättchen wie Spiegel oder Focus Gold wert, wo andere Hartz IV kriegen kann man selber eine Pferdezucht aufbauen – ein Grund weshalb wir in Deutschland so wenig von der Brisanz der Krise wissen, eher am Rande davon erfahren, das auch unsere Städte hochverschuldet vor dem Aus stehen.
Das es in Deutschland auch anders geht, machen Linke und CSU vor, siehe Handelsblatt:
„Wer den Nutzen hat, muss auch den Schaden tragen“, zitiert Wagenknecht den Wissenschaftler der Freiburger Schule und fordert, dass die griechischen Millionäre und Multimillionäre über eine Vermögensabgabe für das Griechenland-Desaster zu Verantwortung gezogen werden sollten. Denn sie hätten letztlich mit ihren Profiten den Staat zugrunde gerichtet. Daher sei es besser, die Euro-Politiker strichen Griechenland sämtliche Schulden und bürdeten diese den Reichen auf.
Das beeindruckt dann auch Gauweiler, der es vor allem imposant findet, wie Wagenknecht die knallharte Marktwirtschaftlerin gibt.
Machen wir die Staatsschulden doch zu den Schulden der Reichen: die haben doch auch das Geld, sie zu begleichen. Die Armen können angesichts der Horrorschulden einfach nur verzweifeln und sich umbringen: denen zahlt keiner 60 Millionen Dollar, auch wenn sie noch so gut im dörflichen Fussballverein oder der Theatergruppe der Volkshochschule mitspielen. Wäre doch besser, als die öde Reichensteuer. Wir legen einfach die gesamten Schulden auf die zehn Prozent um, die  - mit stark steigender Tendenz – 2007 schon über 60 % des gesamten Vermögens hatten.
Warum wir als Bürger dies fordern müssen? Vielleicht mal ein akutelles Beispiel zur völlig demoralisierten Gesellschaft aus China: dort schlachtet und schreddert man schon Babys, um sie als Drogen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit zu verkaufen, siehe Welt.
18% Zinsen erwirtschaftet man halt nicht mit normaler menschlicher Leistungsfähigkeit … da muss man schon zu ganz neuen Methoden greifen, um da noch mithalten zu können.
Was die Herren des Geldes davon haben?
Darüber darf ich mich nicht äußern, Theorienbildung in politischen Bereichen gilt in der westlichen Welt als “unfein”.
Ich weiß auch, warum.  Ich habe die “Süddeutsche” gelesen:
Verschwörungstheorien gelten als unfein. Aber es gibt doch, so Streeck, Verschwörungen. Wer die Krise verstehen will, muss die “geballte Präsenz” der “Goldmänner” in der amerikanischen Politik und inzwischen global ebenso zur Kenntnis nehmen wie die absurde Tatsache, dass man als Rettungssanitäter regelmäßig die ruft, die den Wagen an die Wand gefahren haben. Man muss von den Machttechniken der Experten reden.
Wird die Bezahlpresse aber zum Organ der Goldmänner, dann werden Theorien über ihre globalen Verschwörungen ganz schnell enorm geschäftsgefährdend.
Wäre nicht schön, wenn alle Bürger wussten, das Goldman-Sachs aus Staaten ”Inkassoagenturen im Auftrag einer globalen Oligarchie von Investoren” gemacht hat.
Das fänden die Oligarchen unfein.
Nicht unfein ist die Behauptung, das die Welt gezielt zerstört wurde.
Das läßt sich relativ gut belegen.

Samstag, 5. Mai 2012

Neues Alte über die Kriegsverbrecher aus den United States of Apes

Kriegsversprechen II - neu und kostenlos auf http://nuoviso.tv/


Tach Speichellecker Amerikas, alle die es werden wollen und herzlichst gegrüßt seien alle Freunde und Kritiker der USA (United States of Apes) !
Mit der aktuellen Dokumentation möchten ich Ihnen den Nachfolger der populären  Dokumentation "Kriegsversprechen" präsentieren.
Der neue NuoViso Film "Kriegsversprechen II" wirft einen Blick auf die Planspiele amerikanischer Denkfabriken Anfang der 90er Jahre und stellt erschreckende Paralellen zur Gegenwart fest. Der Film ist in kompletter Länge kostenlos auf Nuoviso.tv verfügbar.. Der neue NuoViso Film "Kriegsversprechen II" wirft einen Blick auf die Planspiele amerikanischer Denkfabriken Anfang der 90er Jahre und stellt erschreckende Paralellen zur Gegenwart fest. Der Film ist in kompletter Länge kostenlos auf Nuoviso.tv verfügbar.

Außerdem gibt es auch im Monat Mai für alle Newsletterabonnenten wieder Rabatt im Nuovisoshop.


Kriegsversprechen II - Terrormanagement im 21. Jahrhundert
Anfang der 90er Jahre, nach dem Zerfall der Sowjetunion, machte man sich in Washington Gedanken darüber, wie man die gewonnene Vormachtstellung der USA über das nächste Jahrhundert sichern könnte. In Denkfabriken entwarf man verschiedene geostrategische Szenarien, um die weltweite Kontrolle über die Rohstoffversorgung zu erlangen.


Der neue NuoViso Film "Kriegsversprechen II" wirft einen Blick auf die Planspiele amerikanischer Denkfabriken Anfang der 90er Jahre und stellt erschreckende Paralellen zur Gegenwart fest. Was in den Dokumenten des "Projects for the New American Century" schriftlich niedergedacht wurde, ließt sich wie ein Drehbuch für die darauffolgende Geschichtsschreibung. Völkerrechtswidrige Angriffskriege auf Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen waren die Folge. Und für Syrien und den Iran plant man derzeit auch großangelegte Militärinterventionen.







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Mittwoch, 2. Mai 2012

Nichts und Niemand darf jemals vergessen werden – Die „Täter“ sind unter uns !

Von 2. Mai 2012

Trailer Ansehen  

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Die Agenda 2010 ein Erfolgsrezept? Nein nicht für die Bürgerinnen und Bürger, welche davon betroffen sind. Viel mehr für die Wirtschaftsbosse, Spekulanten und der skrupellosen Finanzmafia, mit Hilfe „gewissenloser Mandatsträger“. Die Agenda 2010 hat die Gesellschaft gespaltet, Menschen entwürdigt, ihrer Lebensleistung beraubt. Jetzt vor den Wahlen wollen die Parteien uns glauben machen, für Soziale Gerechtigkeit einzutreten, welche die gleichen Parteien erst mit der Agenda 2010 abgeschafft haben. Die Politiker aller Parteien belügen uns schamlos und dreist.
Niemals darf vergessen werden, wer und welche Partei für das Elend verantwortlich war und ist.
Schröder, Clement, Fischer und Co., haben ihr soziales Gewissen, wenn sie je eines gehabt haben, an die Wirtschaft „verkauft“. Sie profitieren heute von der von Ihnen eingeführten Armut per Gesetz. Und die, welche heute diese Herrschaften politisch beerbt haben, sind für die Agenda 2010 mitverantwortlich, auch wenn sie uns heute anderes vor heucheln. Zu viele haben sich mit der Armut in der sie leben abgefunden, arbeiten für Hungerlöhne und müssen sich durch die Behörden für Armut noch weiter erniedrigen lassen. Wo bleibt euer Stolz ? Wieso lasst ihr euch eurer Würde so widerstandslos berauben ? Besinnt euch, eurer Macht, als Mensch, als Wähler, denn ihr seid keine Sklaven der Wirtschaft, der Politik und Behörden, ihr seid mündige Bürger. Ihr seid es euch selbst schuldig und eurer Familie. Die Freiheit, welche von der Politik uns eingeredet wird, ist die Freiheit der Wirtschaft und Politik, euch auszubeuten, zu erniedrigen, euch der Würde zu berauben.
Nun werden viele, oder auch einige sagen, was für ein Klugscheißer, Sozialromantiker, der hat gut reden. Doch den Klugscheißer und Sozialromantiker ergeht es nicht besser, als den Millionen Betroffener auch. Nur habe ich schon lange keine Lust mehr, mich bevormunden zu lassen, mich meiner Würde berauben zu lassen, was ich auch bei jeder Gelegenheit äußere, klar und unmissverständlich gegenüber denen welche denken, über mein Leben bestimmen zu dürfen. Ich hoffe und gebe nicht auf, daran zu glauben, dass es viele Menschen gibt, die mir folgen werden.

Demnächst im Kino – Die SCHANDE – ARMUT FÜR ALLE – Kinotrailer



Dienstag, 1. Mai 2012

Wie man schreiben sollte, es aber oft nicht macht !

Heute möchte ich euch auf eine super Seite aufmerksam machen von einem spitzen Redakteur, den ich kennen lernen durfte (Werner Menne, Krefeld). Er schreibt unverblümt und ohne politische Gruppierung zu berücksichtigen. Schreibt euch in seinen Verteiler und lasst euch seinen "Newsletter" zukommen.

Hier ein Beispiel seiner Kunst :

"Posted: 01 May 2012 03:25 AM PDT http://www.nachrichtenspiegel.de/

1.Mai.2012. Tag der Arbeit. Eifel. Für bäuerliche  Gegenden ein Tag wie
jeder andere – nur, das mehr Touristenautos hinter den Treckern hängen
und wie die Blöden hupen. Bauern müssen jeden Tag arbeiten – das Vieh
macht keine Pause. Maschinen machen heutzutage auch keine Pause mehr: im
Namen der Rendite müssen sie rund um die Uhr laufen. Das ist eigentlich
gut, nehmen sie uns doch die Arbeit ab – aber Maschinen werden an diesem
Tag nicht gefeiert, noch gibt es einen Tag der Maschinen. Dabei hätten
sie es verdient – vielleicht sogar an diesem Tag. Als die Maschinen noch
die Hilfe vieler Menschen brauchten, um den unendlichen Güterstrom zu
produzieren, den wir aktuell “Leben” nennen, riefen diese Menschen am
1.Mai 1886 zum Generalstreik auf, weil sie nicht so lange durchhielten
wie die Maschinen und nur noch acht Stunden am Tag arbeiten wollten –
und auch für deutlich mehr Geld.  Die Polizei griff ein, es gab zwei
dutzend Tote und mehrere hundert Verletzte – siehe Haymarket Affair. In
Gedenken an diesen Tag erklärten die Nazis 1933 den 1. Mai zum
nationalen Feiertag –  zum Tag der nationalen Arbeit. In der Tat kommt
den Nazis bei der Bewertung der Arbeit ein besonderer Faktor zu, ein
Faktor, um den wir uns heute mal kümmern sollten: Arbeit wurde zum
politischen Instrument. Darum wurden direkt nach der Einführung des
Feiertages die Gewerkschaften abgeschafft.

Von den Nazis kommt der Begriff: “Arbeit adelt”. Was sich erstmal nach
großem Respekt vor der körperlichen Arbeit anhört, ist aber in erster
Linie die Einführung der Arbeit als Selbstzweck und das bindende
Versprechen, das die Arbeitserleichterungen, die die Maschinen ins Leben
hätten bringen können, erstmal nicht das normale Volk erreichen: das
soll weiterhin schuften bis zum Umfallen. Warum auch nicht, wenn man
dadurch adelig wird.

Diesem Adelsmythos hängen wir bis heute hinterher, er verfolgt uns bis
in den Alltag. Einfach mal in Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg oder
München auf den Marktplatz stellen mit einem großen Transparent um den
Hals: “ICH BIN ARBEITSLOS”. An den Reaktionen der Mitmenschen kann man
sehen, das die nationalsozialistische Umerziehung noch bis heute in den
Gliedern steckt. So viel Unfug kann man erreichen, wenn man nur
gründlich genug ist und die Todesstrafe in eine materialistische
Gesellschaft implementiert. Niemand denkt mehr daran, das Arbeit
eigentlich ein biblischer Fluch in einer gefallenen Welt ist, alle
denken daran, wie supertoll adelig sie doch durch die Schufterei werden
– dabei ist Arbeit ein sich etwas geworden, das in Wirklichkeit nur noch
für Idioten vorgesehen ist.

Für Idioten?

Schauen wir doch mal hin – wer verdient denn mit Arbeit heute noch
richtig Geld … bzw. wo muss man heute eigentlich für sein (weniges!)
Geld noch richtig schwer arbeiten?

Maurer, Straßenbauer, Altenpfleger, Bauern, Krankenschwestern,
Handwerker generell – das sind Berufe, in denen im physikalischen Sinne
noch Arbeit geleistet wird – jene Arbeit, nach der einem die Knochen weh
tun, die den Körper langfristig ruinieren die aber dafür physikalisch
messbar ist. Auch hier sind  viele Maschinen im Einsatz – aber der
Mensch ist noch nicht völlig ersetzbar. Vergleicht man dazu
Unternehmensberater, Investmentberater oder Rechtsanwalt, so verdient
man unglaublich viel mehr … messbare Arbeit wird jedoch kaum geleistet.
Sich vor Gericht vertreten, sein Unternehmen effektiv strukturieren und
die Gewinne vor Entwertung zu sichern, das hat der Industrielle früher
selbst getan, heute leben davon tausende sehr sehr gut – obwohl sie
keine messbare Arbeit leisten.

Wer wird noch reich?

Fussballer, Models, Schauspieler. Superreich sogar. Der Spiel- Spaß- und
Sportbereich ist zum Reichtumsgaranten geworden. Nicht dank Arbeit,
sondern dank der Maschinen. Die produzieren inzwischen sein hundert
Jahren, Tag und Nacht, ohne Unterlass – und die Maschinengesellschaft
hätte die Arbeit komplett entwerten und ihr ihren Stachle nehmen können,
wenn nicht … die SPD (in dieser Hinsicht die reale Nachfolgepartei der
NSDAP) weiterhin Arbeit heilig sprechen würde und Arbeitslosigkeit unter
Strafe – ja sogar unter Todesstrafe gestellt hätte.

Das ist doch das, was man an Hartz IV nicht mag: die Aussicht, von einem
sadistisch veranlagten Fallmanager mittels fortschreitender Sanktionen
zu Tode gequält zu werden, einem tödlichen System ausgeliefert zu
werden, während man gerade wo man alt, krank und schwächlich geworden
ist arbeitslos wurde weil der neue Unternehmensberater gerade mit Hilfe
der Rechtsanwälte noch mehr Arbeitsplätze abgebaut hat, damit der
Investmentmanager mit dem so eingesparten Lohn an der Börse einen
schnellen Gewinn einfahren kann.

Nun, das System arbeitet noch nicht mit der möglichen letalen
Konsequenz, die seine Erbauer im Sinn hatten: “Wer nicht arbeitet soll
auch nicht essen” (Leitspruch von SPD und NSDAP-Führungskräften) heißt
letztlich: tötet die Freien.

Die Freien?

Ja – jetzt wird es aber sehr heikel.

Schauen wir uns doch mal unseren “Arbeitsalltag” an. Immerhin haben wir
noch so etwas, auch wenn man es modern richtigerweise eher
“Beschäftigung” nennt. Was sind wir dort? Kleine Rädchen im Getriebe der
Maschine. Morgens um sechs klingelt der Wecker, sechs Uhr fünfzig fährt
der Bus, um acht beginnt die Arbeit, genauer gesagt, die
“Beschäftigung”, die meistens darin besteht, Blätter umher zu schicken,
Mails zu beantworten und Telefonate zu führen. Dort wartet dann … DER
CHEF. Das der ein Ekel sein muss, erfährt man in vielen
“Spiegel”-Artikeln zu diesem Thema. Abends dann noch schnell einkaufen,
flugs ein paar Fertigmahlzeiten einwerfen und schon ist man bereit für
die weitergehende Beschäftigung der Informationsaufnahme – der man sich
nicht entziehen kann, will man am nächsten Tag auf der “Arbeit” noch
mithalten.

Wer nun arbeitslos ist, ist frei von diesen Zwängen. Kein Wunder, das
man die verhungern lassen will – möglicherweise gefällt denen das frei
sein noch, nachher wird es noch ansteckend: das muss unter allen
Umständen vermieden werden.

Schon sind wir wieder bei den Nazis, deren dunkle Gedanken immer noch
über dem deutschen Volk hängen. Auch die wollten das deutsche Volk den
ganzen Tag beschäftigen (wobei die Frauen dem Führer beständig Kinder
für den Endsieg zu schenken hatten, das war deren Programm). Sie führten
den Fernseher ein, das Radio, den Volkswagen, die Autobahn … na, wird´s
schon mulmig?

Die haben gewusst, was sie taten. Und ihre Erben haben das erfolgreiche
System einfach mal übernommen, aber mit anderen Farben angestrichen.

Arbeit als Fluch, weil uns  der Teufel aus dem Paradies gelockt hat? Das
merken viele, jeden Tag – aber sagen dürfen sie es nicht mehr, denn
jenseits der “Beschäftigung” lauert 2012 Entwürdigung und Hungertod …
mit freundlichen Grüßen der Sozialdemokratie in Deutschland.

Millionen von deutschen Arbeitnehmen reden sich ein, sie würden als
freie Bürger in einer Demokratie leben, während sie die meiste Zeit
ihres Lebens nur machen, was der Chef oder der Fernseher ihnen sagt –
wobei der Chef viel mehr Lebenszeit frisst als der Fernseher.

Wir fühlen uns aber immer noch adelig, wenn wir arbeiten – Hitlers Arm
reicht halt weiter als unsere Schulbildung uns erzählen möchte.

Unternehmensberater werden reich, weil sie Arbeitsmöglichkeiten in
Massen vernichten, aber uns erzählt man, das Arbeit gut ist.

Investmentbanker werben mit der Freiheit von Arbeit für Kapitaleigner,
die “ihr Geld für sich arbeiten lassen sollen”, aber uns erzählt man,
das Arbeit gut ist.

Rechtsanwälte sorgen dafür, das Unternehmensberater und Investmentbanker
mit jedem fiesen Trick durchkommen, aber uns erzählt man, das Arbeit gut
ist.

Wie viele SPD-Politiker sind eigentlich nach ihrer Zeit im Parlament
zurück auf den Bau, an die Werkbank oder auf die Pflegestation gegangen?
Gibt es da einen?

“Arbeit” ist 2012 weitgehend eine Leiche. Sie wurde von Maschinen
überrollt und hat den Zusammenstoß nicht überlebt. Der Begriff aber wird
weiterhin als Waffe und Disziplinierungsinstrument im Sinne Hitlers
gegen das Volk eingesetzt, sogar weit über seinen ursprünglichen Sinn
hinaus, denn heutzutage können auch (bzw. gerade!) mehrfache Mütter vom
sozialdemokratischen Hungertod ereilt werden, obwohl sie dem Land viele
Kinder schenken: die SPD ist da härter als Hitler.

Im Lande der Maschinen ist Kinder kriegen asozial. Diese Botschaft haben
wir vom Fernseher eingetrichtert bekommen und folgen ihr.

Und die Parteien?

Während sie die Menschen mit einem toten Arbeitsbegriff zum Dauerlauf
treiben (einem Dauerlauf, der zeitintensiver ist als das, was die
Aufständischen vom Haymarket zur Revolte animierte), sammeln sie sich um
die Maschinen und ihren Reichtum. Keiner, der mal aufsteht und anstatt
“Arbeit” mit den Begriffen “Freiheit”, “Gleichheit”, “Brüderlichkeit”
oder gar “Glück” hausieren geht.

Wir sollten diesen Tag “Tag der Maschinen” nennen – sie machen unsere
Arbeit.

Oder wir nennen ihn “Hitlers Triumphtag” und feiern so den Triumph
seines Gesellschaftsentwurfes, eines Gesellschaftsentwurfes, in dem
jeder Deutsche ein Radio hat, damit man ihm sagen kann, was er tun soll,
jeder Deutsche eine Fernseher hat, damit er sieht, was ihm blüht, wenn
er nicht tut, was man ihm sagt und ein Auto auf der Autobahn, damit er
die Illusion von Freiheit hat, eines Gesellschaftsentwurfes, in dem
jeder Deutsche einen Chef hat und jeder Chef von einem
Unternehmensberater gesagt bekommt, was er zu tun und wann er wie viele
aktuell zu entlassen hat, um von seinen Chefs oder “Anlegern” weiterhin
Geld zu bekommen.

Oder … wir nutzen den Tag mal in seinem ursprünglichen Sinne und denken
darüber nach, wie wir uns von dem Fluch “Arbeit” entgültig befreien
können. Da die Arbeit von Maschinen gemacht wird, ist das doch sicher
machbar. Zum Beispiel könnten wir heute alle mal im “Spiegel” die
Geschichte vom “roten Utopia” lesen, das in Spanien Wirklichkeit
geworden ist:

“Alle wichtigen Entscheidungen treffen wir in Vollversammlungen”, sagt
der Bürgermeister. “Die Menschen legen selbst fest, wie viel Steuern sie
zahlen wollen oder wofür unsere Überschüsse ausgegeben werden.” Die
Landarbeiter von Marinaleda erhalten für sechs Stunden Arbeit pro Tag 47
Euro. Was darüber hinaus erwirtschaftet wird, kommt dem Gemeinwohl
zugute. So ist es möglich, dass das knapp 3000 Einwohner zählende Dorf
über mehrere Sportanlagen, einen großen Park und zahlreiche kleinere,
gepflegte Grünflächen verfügt.

“Die Menschen hier brauchen nicht viel Geld,” sagt Bürgermeister Sánchez
Gordillo. “Anderswo wird unter der Last von Hypotheken und Krediten
gestöhnt, hier zahlen wir für das Baumaterial unserer Häuser der
Gemeinde 70 Jahre lang 15 Euro im Monat ab, dann gehören sie uns.”

Mal ehrlich: hätten wir unser eigenes Haus, einen Garten dabei, der uns
ernährt, nette Nachbarn, mit denen man lustig feiern kann: was würde uns
eigentlich die Bankenkrise, der Euroterror oder Afghanistan noch
kümmern?

Tagtäglich könnten wir erleben, das man gut ohne “Arbeit” (im Sinne von
“Beschäftigung”) leben kann: Essen wächst nämlich ursprünglich ganz von
allein. Das sich jemand das Essen nehmen und sagen kann: “das kriegst Du
jetzt aber nur, wenn Du mir Dein Leben verkaufst” ist ein Prinzip, gegen
das wir 1789 Revolution gemacht haben …. und im Laufe der Geschichte
noch viel öfter.

Früher durfte sich der Adel alles Essen nehmen, heute tritt die SPD
(oder generell: “die Partei”) an seine Stelle – mit Hitlers adeligem
Arbeitsbegriff im Hintergrund.

Und schon versteht man, warum Menschen, die Freiheit lieben, was gegen
Linke haben können – die nehmen einem ganz schnell das Essen weg, um
einen zur Arbeit zu zwingen – jene Arbeit, die eigentlich durch
Maschinen eleminiert wurde. Eine besonders grausame Form der Folter.

Aber gerade das wollten wir ja eigentlich nicht mehr, oder?

posted by http://www.nachrichtenspiegel.de/
"

Die Herren Manager lassen bitten - Gedanken zum 1. Mai


Die Herren Manager lassen bitten - Gedanken zum 1. Mai
Geschrieben von Jochen Hoff
Dienstag, 1. Mai 2012
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In Deutschland und der Welt hat sich eine eigene Klasse von Menschen gebildet, die sich selbst als Unternehmer verstehen, aber keinerlei wirtschaftliches Risiko eingehen. Sie bezeichnen sich selbst als Leistungsträger ohne irgendetwas zu leisten, sie sehen sich als Arbeitergeber, vernichten im wesentlichen aber Arbeitsplätze und sie lehnen jede Verantwortung für ihr Handeln ab. Wenn sie, was nicht selten geschieht teilweise oder vollständig versagen, sind stets andere schuld. Oft bereichern sie sich auch schamlos an den Unternehmen oder besser den Aktionären dieser Unternehmen und hinterlassen statt einer Firma nur noch eine all ihrer Werte beraubte Ruine. Diese Manager haben zur Zeit zwei Probleme die sie rund um den ersten Mai angehen.

Normalerweise sind sie in ihren Firmen unbeschränkte Herrscher. Gerade da, wo große Teile dieser Firmen wiederum anderen managergeführten Unternehmen gehören, findet eine Kontrolle praktisch nicht mehr statt. So wie eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, lassen Manager auch die absurdesten und schädlichsten Entscheidungen anderer Manager kommentarlos passieren. Schließlich wollen sie selbst ja auch nicht kontrolliert werden. Aufsichtsräte werden mit ehemaligen Managern besetzt die auf diesem Weg noch ein mehr als ordentliches Gnadenbrot erhalten, aber natürlich nichts beaufsichtigen, sondern alles geschehen lassen, egal wie schädlich es für das Unternehmen ist.

Als Befähigungsnachweis für Manager reicht es das hohe Lied der freien Märkte zu singen, möglichst viel Fördergelder des Staates abzugreifen und die Arbeitnehmer kurz zu halten. Dazu muss die Fähigkeit unbeeindruckt Massenentlassungen vorzunehmen und das sinnlose verlagern ganzer Standorte kommen. Dann noch ein paar Beziehungen und der perfekte Manager ist geschaffen. Dummerweise gibt es aber immer noch ein paar Aktionäre in solchen Firmen, die keine Manager sind und nicht jeden Betrug abnicken. Gegen die soll jetzt mal wieder Stimmung gemacht werden und die FAZ, das Sprachrohr dieser Manager und Werbepostille für Neoliberalismus, Menschenfeindlichkeit und Wirtschaftsfaschismus geht laut pöbelnd voran:


Räuberische Aktionäre

Sie verklagen Firmen für Fehler, die diesen bei Hauptversammlungen (HV) unterlaufen, wenn sie etwa ihre Aktionäre nicht ausreden lassen. Sie wehren sich dagegen, dass Kleinaktionäre bei Firmenübernahmen zu Dumpingpreisen aus dem Unternehmen gedrängt werden. Und sie weigern sich, Vorstände zu entlasten, die schlechte Ergebnisse eingefahren haben, dafür aber satte Gehälter kassieren. Auf den jährlichen Aktionärstreffen wird das alles oft von den Großaktionären durchgewunken, doch es gibt einige aufständische Aktionäre, die gegen solche Beschlüsse klagen.

Wer also seine Rechte durchsetzt ist für die "Journalistin" Nadine Oberhuber ein räuberischer Aktionär. Aber die Dame muss ja für ihr Geld das schreiben was das Großkapital und damit die Manager verlangen, die doch bitte nicht mit solchen Kleinigkeiten wie Recht und Gesetz in ihrem Tun gestört werden wollen. SolcheArtikel werden in der nächsten Zeit übrigens noch viele folgen, bis dann die Bundesregierung im Herbst beschließt die Rechte der Aktionäre weiter einzuschränken damit die Herren Manager nicht beim absahnen gestört werden.

Aber die Manager wissen auch zu loben. Die Agenda 2010 und damit das abscheuliche Hartz IV Regimefindet den vollen Beifall der Manager. Aber natürlich wollen sie noch weniger Regeln für sich selbst, weniger Steuern und vor allem weniger Schutz für Arbeitnehmer. Sie wollen das Recht des Stärkeren, den reinen Raubtierkapitalismus. Aber wenn sie selbst gefressen werden, dann soll wie bei Ackermann und derDeutschen Bank doch bitte schön immer der Steuerzahler einspringen. Den Raubtieren zum Opfer fallen wollen diese Manager nämlich nicht.

Natürlich sind die Manager auch gegen anständige Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmer. Für sich selbst haben sie die ja längst durchgesetzt und selbstverständlich sind auch hier wieder Forsa und Handelsblatt mitim schmutzigen Spiel:


Die Arbeitgeber bieten derzeit drei Prozent mehr Geld an 70 Prozent der im Rahmendes "Handelsblatt" Business-Monitors befragten Spitzenmanager fürchten konkrete Auswirkungen für ihr Unternehmen, sollten die Tarifabschlüsse zu hoch ausfallen. 42 Prozent der Führungskräfte müssten in diesem Fall Personal abbauen, weitere 23 Prozent würden "Kosten in anderen Bereichen einsparen" und elf Prozent planten dann sogar die Verlagerung von Firmenteilen ins Ausland.

"Wir dürfen das gegenseitige Verständnis von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die in den letzten Krisenjahren stärker zusammengewachsen sind, nicht durch radikale Forderungen aufs Spiel setzen", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem "Handelsblatt".

Es ist das was immer von den Arbeitgebern zu hören ist wenn es darum geht diejenigen die die Gewinne erwirtschaften auch an diesen zu beteiligen. Am Ende kommt die Erpressung mit Entlassungen und der Verlagerung ins Ausland. Immer wieder haben die traurigen Karrikaturen von Gewerkschaften, diese DGB Funktionäre nachgegeben und Reallohnkürzungen vereinbart. Trotzdem wurde munter entlassen und munter verlagert. Einer Erpressung nachzugeben führt nur dazu neue Erpressungen hervorzurufen. Wenn man erpresst wird muss man zurückschlagen und zwar mit aller Härte.

Klassisch in diesem Fall ist übrigens, das sich Manfred Güllner, der angebliche Meinungsforscher zum Büttel des Kapitals macht und davon spricht das "Wir" das Vertrauen der Arbeitgeber darauf das wir uns ausbeuten lassen nicht erschüttern dürfen. So wie Forsa und Emnid jetzt auftragsgemäß die FDP wieder hochschreiben um die Landtagswahlen zu beeinflussen und so wie ihnen die Systemmedien dabei helfen, genauso richten sie sich auch gegen die Interessen der Arbeitnehmer. Wir haben in Deutschland keine Meinungsforschungsunternehmen oder eine freie Presse, wir haben lediglich Propagandinstrumente des Großkapitals die sich als Medien oder Meinungsforscher ausgeben.

Wer übrigens glaubt, das Michael Sommer vom DGB wirklich für kräftige Lohnerhöhungen ist, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen. Der DGB muss nur ein wenig Lärm machen, weil das Großkapital allzu laut mit seinen Gewinnen geprahlt hat. Am Ende werden die 6,5 Prozent die die Gewerkschaft jetzt fordert auf 2 Jahre verteilt und des läuft ziemlich genau auf die drei Prozent heraus die die Arbeitgeber angeboten haben. Tarifverhandlungen sind in Deutschland ein ritueller Tanz mit fest gelegten Schritten. Sie ändern nichts an der Ausbeutung.

Neben neuen Parteien für die Menschen braucht dieses Land auch dringend neue Gewerkschaften. Vor allem aber müssen an die Stelle der Manager wieder Unternehmer treten. Nieten in Nadelstreifen hatte diese Land schon viel zu lange.

Montag, 30. April 2012

Die Gefahren von Funk- und Handynetzen in Deutschland


Die Grenzwerte sind 1 000 000 mal höher als empfohlen !
Fragen & Antworten - Mobilfunk
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Hochfrequenz am Herzen.
Bildquelle: www.gallery.hd.org

Handywerte finden Sie hier !


Zur Übertragung von Informationen über die Luft nutzt man die Eingenschaft hochfrequenter Wechselströme (z.B. 900.000.000 bzw. 1.800.000.000 Schwingungen pro Sekunde), Stromleiter zu verlassen. Der Stromleiter wird dadurch zur Antenne, Ein Großteil der Energie wird von dieser abgestrahlt. Die Feldstärke wird über die Leistungsflussdichte angegeben. Gemessen wird aber auch die elektrische Feldstärke und die magnetische Feldstärke. Bei freier Feldausbreitung ist ab einer gewissen Entfernung (Fernfeld) eine Umrechnung möglich.
Beim bestehenden GSM-Mobilfunk wird ein Frequenzkanal mit Hilfe digitaler Technologie in acht zeitlich hintereinanderfolgende Teile aufgeteilt, damit auf einem Kanal mehrere Gespräche zur gleichen Zeit stattfinden können. Die Gesprächsinformation wird im Handy komprimiert und in Datenpaketen geschickt. Die zeitliche Aufteilung (=Pulsung) hat im Handy eine Frequenz von 217 Herz, in der Basisstation von 8 mal 217 Herz. Diese niederfrequente Pulsung führt gegenüber ungepulsten Hochfrequenzfeldern (z.B. Mikrowellenherd) im Körper entsprechend verschiedener Studien zu anderen Reaktionen.

Gibt es bewiesene Auswirkungen von der Nutzung von Mobiltelefonen auf das menschliche Gehirn?
Die Gehirnströme verändern sich. Der Mechanismus, wieso sich die Hirnströme verändern, ist nicht bekannt. Es ist umstritten, inwieweit diese Änderungen Anlass zur Sorge geben.

Wo bekomme ich Informationen zu Handys mit geringerer Strahlenbelastung?
Da die Hersteller nicht daran interessiert sind, dass Sie ihr Handy nach der Strahlenbelastung aussuchen, ist der Vergleich der unterschiedlichen Modelle im Shop sehr schwierig.
Auf unserer Homepage finden Sie Tipps zum Handykauf und Strahlenreduzierung.

Welche Grenz- bzw. Vorsorgewerte gibt es?
Institution/Land Leistungsflussdichte
(E-Netz/UMTS, mW/m²) 

Welche Grenz- bzw. Vorsorgewerte gibt es?
Institution/LandLeistungsflussdichte
(E-Netz/UMTS, mW/m²)
dB, bezogen auf ICNIRP-Grenzwert
ICNIRP-Grenzwert, Deutschland10.000
Belgien (außer Wallonien)1.00010
Vorsorgewert Italien, Schweiz, Liechtenstein (innen, je Anlage),
Russland, China (Summe Hochfrequenz)
10020
Wallonien (Belgien)24
Vorsorgewert, ECOLOG-Institut, NOVA-Institut1030
Öko Test 1999
Salzburger Resolution (2000, außen)
Bund für Umwelt und Naturschutz 2001
BioInitiative Working Group 2007
140
Salzburger Vorsorgewert (2002, innen)0,00170
Standard der Baubiologie für Schlafbereiche (innen),
schwache Anomalie
starke Anomalie
0,0001 0,0580
Bürgerforum Elektrosmog, Schlafbereich0,000 0190
Zum Vergleich:
DECT-Schnurlostelefon in 1,5 m Entfernung1030
Konzessionsbedingung Mindestversorgung Schweiz (im Freien)0,000 000 3
Planungspegel (Mindestpegel für Telefonate, deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber)0,000 000 1110


Die Salzburger Landessanitätsdirektion führte im Jahr 2000 die "Internationale Konferenz zur Situierung von Mobilfunksendern" durch. Obwohl die Vertreter der Internationalen Strahlenschutzkommission INCIRP und der Deutschen Strahlenschutzkommission als Referenten eingeladen waren, sind sie nicht erschienen. Die anwesenden Wissenschaftler stellten ihre Studien zu Wirkungen von Mobilfunkfeldern vor und erarbeiteten einen Vorsorgewert, der bei ihren Studien keinen Effekt mehr zeigt (Salzburger Resolution).
Das Umweltinstitut München e.V. empfiehlt, unnötige Strahlenbelastungen zu vermeiden und den Wert der Salzburger Resolution heranzuziehen.

Was muss man vor der Entscheidung beachten, auf seinem Bürohaus eine Mobilfunkantenne aufstellen zu lassen? Gibt es da konkrete Messungen oder Unterlagen?
Ragt das Gebäude über mehrere Stockwerke frei aus dem Profil der umliegenden Häuser heraus, kann das Signal frei abgestrahlt werden und die Nachbargebäude werden nur wenig belastet. Anders verhält es sich, wenn das Haus nicht oder nur kaum aus dem Profil der umliegenden Häuser herausragt. Hier werden die oberen Stockwerke der umliegenden Gebäude relativ stark bestrahlt.
Die Mieteinkünfte für die Basisstation betragen ca. 3.000 bis 7.000 € pro Jahr. Von Betroffenen wird immer wieder eine Wertminderung des Hauses in der Größenordnung von 10-50 % angesprochen. Wegen Bestrahlung und Wertminderung sollte man sich auf Ärger mit der Nachbarschaft gefasst machen.

Welche Gefahr geht für die Bewohner eines Hauses mit Mobilfunkantenne aus?
Ist das Gebäude ähnlich hoch oder nur geringfügig höher als die Nachbarhäuser, bekommen die Nachbargebäude in den oberen Stockwerken die Hauptbelastung ab. Ein Teil des Signals wird dann in das eigene Gebäude reflektiert. Bei Sichtkontakt zur Antenne ist der Salzburger Vorsorgewert (siehe unter Grenzwerte) bei Abständen bis ca. 100 m häufig überschritten.
Ragt das Gebäude über mehrere Stockwerke (10 bis 20 m) aus dem Profil der umliegenden Häuser heraus, kann das Signal frei abgestrahlt werden. In diesem Fall wird das eigene Gebäude und die Nachbargebäude nur wenig belastet. Sofern der Salzburger Vorsorgewert eingehalten wird, handelt es sich dann um einen vertretbaren Standort.

Wie gründe ich eine Mobilfunk-Bürgerinitiative?
In der Broschüre „Streitfall Mobilfunk“ gibt der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND, in Bayern: Bund Naturschutz) eine kurze Übersicht über die Einwirkmöglichkeiten der Bevölkerung. Auf 25 Seiten werden die wesentlichen Schritte zur Gründung und Entwicklung einer Bürgerinitiative sowie konrekte Tipps zu den ersten Veranstaltungen aufgezeigt. Wichtige Informations- und Kontaktadressen im Internet sind ebenfalls enthalten.
Die PDF-Version der Broschüre kann von folgender Seite heruntergeladen werden: Broschüre "Streitfall Mobilfunk"

Wie kann ich mich vor Mobilfunkstrahlung aus der Nachbarschaft schützen?
Durch physikalisch wirksame Abschirmmaßnahmen. Aber Vorsicht: Die Abschirmung wirkt wie ein Spiegel, ungünstig angebracht oder bei der Nutzung eines Schnurlostelefons kann die Belastung noch verstärkt werden.
Auf jeden Fall sollte vorher eine Messung, mit Spektrumanalysator und Richtantenne erfolgen, um die Leistungsflussdichte und Einfallsrichtungen zu kennen.
Beachten Sie, dass Sie trotz sorgfältiger Abschirmung kein "Funkloch" bekommen. Da es bei der Leistungsflussdichte immer um Größenordnungen geht (siehe obige Tabelle), zeigt das Handy im Nahbereich trotz Abschirmung oft noch "volles Netz" an. Viele Handys zeigen bereits ab einem Hunderttausendstel bis Millionstel des Grenzwertes (50 bis 60 dB) volles Netz an.
Den Erfolg von Abschirmmaßnahmen sollten Sie über eine Messung (am besten aus unabhängiger Hand) kontrollieren.
Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre "Schirmung elektromagnetischer Wellen im persönlichen Umfeld" des Bayerischen Landesamts für Umweltschutz, die Sie als PDF-Datei herunterladen können.

Bedeuten schärfere Grenzwerte mehr Masten?
Dieses von Betreiberseite gern genutzte Argument trifft nicht zu, da die Sendeleistung normalerweise nicht geändert wird. Die niedrigere Belastung muss aus technischen Gründen darüber erreicht werden, dass keine Nachbargebäude mehr direkt angestrahlt werden. Es werden sogar weniger Masten benötigt, da die Anlagen nicht mehr in das Gebäudeprofil integriert werden können. Da Hindernisse für die Funkausbreitung wegfallen, wird das Signal freier abgestrahlt, was die Reichweite der Sender erhöht.
Eine Vielzahl der bereits bestehenden Masten dient nicht der Grundversorgung, sondern der Kapazitätserhöhung. In dichter besiedelten Gebieten befindet sich das Handy in der Regel im Versorgungsbereich mehrerer Stationen, da über eine Station normalerweise nicht mehr als ca. 100 Gespräche gleichzeigig abgewickelt werden können.

Wahrhaft "ausstrahlende" Wirkung: Das Kreuz am Friedhof ist die Verkleidung einer Mobilfunk-Antenne. Foto: Ulrich-Raithel


Wie viele Sendeanlagen für Mobilfunk gibt es in Deutschland?
Nach Angaben der Bundesnetzagentur gab es im Jahr 2010 rund 110.000 Mobilfunk-Basisstationen, die auf knapp 70.000 Standorte verteilt waren. Übrigens: Nicht alle Antennen sind gut zu sehen, wie z.B. das Foto rechts zeigt.

Wie verändert sich die Belastungssituation durch den UMTS-Nachfolgestandard LTE?
Die Strahlenbelastung durch einzelne Sendeanlagen wird vergleichbar hoch sein wie die von bisherigen GSM- und UMTS-Sendeanlagen. Da eine Abschaltung der GSM- und UMTS-Netze in nächster Zeit nicht beabsichtigt ist, wird die Strahlenbelastung zunehmen.

Sind nach dem Erstausbau von LTE weitere Antennen nötig?
Wie bei UMTS teilen sich die Nutzer auch bei LTE die volle Datenrate, die das Netz am Aufenthaltsort des Teilnehmers zur Verfügung stellt. Die Bandbreite einer Funkzelle (UMTS bis ca. 20 MBit, LTE bis ca. 50 MBit) ist grob vergleichbar mit einem DSL-Internet-Zugang im Festnetz. Wenn dieser high-speed Datenstrom auf viele Nutzer aufgeteilt wird, wird dieser für den einzelnen schnell zur Schnecke, was seitens der Netzbetreiber zu weiteren Ausbaumaßnahmen führen wird. Daher sehen wir LTE auf dem Lande als Brückentechnologie zum schnellen Glasfaser-Festnetz.
Vorausschauend planende Städte und Gemeinden sind gut beraten, bei allen Straßenbauarbeiten Leerrohre vorzusehen, um so unnötigen Funksmog zu vermeiden.

Wie kann ich die Strahlung einer benachbarten Handy-Sendeanlage in meiner Wohnung reduzieren?
Durch den Einbau von Abschirmgardinen mit eingewebten Metallfäden, Abschirm-Baldachinen, Metall-Untertapeten, transparente Fensterfolien, Abschirm-Netze oder Armierungsgewebe für Putz. Bevor Sie nennenswert Geld ausgeben, sollten Sie die konkrete Belastungssituation durch Messung klären. Der Erfolg der Abschirmmaßnahmen sollte durch Messung kontrolliert werden. Die Messungen sollten unabhängig, also nicht durch Firmen erfolgen, die Lösungen für Abschirmmaßnahmen anbieten.

Dürfen Träger von Herzschrittmachern mit Handys telefonieren?
Mobilfunkgeräte können elektronische Geräte in ihrer Funktion beeinflussen. Daher ist die Verwendung von Handys im Bereich des Einsatzes von lebenserhaltenden Geräten in Krankenhäusern verboten. Es gibt inzwischen abgeschirmte Geräte. Sie sollten den Hersteller bzw. den Arzt befragen und ein Handy nur benutzen, wenn die Verwendung ausdrücklich als ungefährlich eingestuft werden.
Dies kann auch schnurlose Telefone betreffen. Auch diese sollten jedoch nicht betriebsbereit in der Jackentasche über dem Schrittmacher getragen werden.

Wie sieht es mit den neuen Headsets aus? Strahlung?
Headsets können zu einer Reduzierung der Strahlenbelastung beitragen. Eine sprachgesteuerte Freisprechanlage ist im Auto die wirksame Alternative.
Weitere Hinweise unter: www.oekotest.de

Mein Nachbar ist Amateurfunker. Können mich diese Wellen auch schädigen?
Das Funkspektrum von Amateurfunkanlagen reicht vom Mittelwellenbereich bis in den Mikrowellen- und Gigahertzbereich hinein.
Funkamateure dürfen Sendeanlagen nur betreiben, wenn sie eine Ausbildung nachweislich dazu befähigt und sie eine personengebundene Genehmigung (Lizenz) vom Bundesministerium für Post und Telekommunikation - oder Rechtsnachfolger - dafür besitzen. Mit dieser Genehmigung ist auch die persönliche Verantwortung eng verbunden.
Es liegt in der Natur des Amateurfunkdienstes als Experimentalfunkdienst, dass Geräte und Antennen häufigen Änderungen unterliegen. Funkamateure sind laut Amateurfunkgesetz (AFuG) selbst verpflichtet, die Einhaltung der Grenzwerte für die allgemeine Bevölkerung in zugänglichen Bereichen zu gewährleisten. Sie sind in der Lage, notwendige Messungen und Berechnungen durchzuführen, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten. Siehe auch "Welche Grenz- und Vorsorgewerte gibt es?"
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) kann die Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst widerrufen, wenn der Funkamateur fortgesetzt gegen das Amateurfunkgesetz oder nachfolgende Regelungen verstößt (§3, Absatz 4, AFuG).
Weitere Hinweise unter: http://www.bundesnetzagentur.de/enid/2.html

Darf mit dem Handy aus dem Auto telefoniert werden?
Untersuchungen verschiedener Automobilhersteller haben gezeigt, dass es zu einer sehr inhomogenen Feldverteilung in der Umgebung der Antenne kommt, wenn aus dem Fahrzeug heraus mit einem Handy telefoniert wird. Bedingt durch den raschen Wechsel der Mobilfunk-Basiszellen beim Fahren und die Notwendigkeit, aus dem Inneren der Karosserie zu senden, müssen die Handys oft mit voller Sendeleistung "powern", um kontinuierlichen Funkkontakt zu halten. Reflexionen im Fahrzeug selbst können eine ungleichmäßige (inhomogene) Verteilung des elektromagnetischen Feldes in der Fahrerkabine begünstigen. Dabei können sich durchaus auch in Kopfnähe Orte relativ hoher Feldstärken ergeben.
Im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sollten die Expositionen generell so gering als möglich gehalten werden. Mit einer Außenantenne und Freisprecheinrichtung lassen sich unnötige Risiken vermeiden.

Werden die Werte vom Aussehen der Antenne beeinflusst (Höhe, Art und Anzahl der Antennen)?
Rundstrahlantennen strahlen ähnlich einer offenen Glühbirne in alle Richtungen ab. Sektorantennen haben ähnlich einem Scheinwerfer einen Hauptstrahl. Außerhalb des Hauptstrahls nimmt die Feldstärke deutlich ab. Besonders für Sektorantennen gilt: Je höher die Antenne aus dem Profil der umliegenden Gebäude herausragt, desto weniger werden die umliegenden Wohnungen bestrahlt, denn der Hauptstrahl geht über die Dächer hinweg.

Gibt es extra Grenzwerte für Kindergärten und Schulen?
Es gibt keine Grenzwerte, die speziell für Kindergärten und Schulen dienen.
Da sich Kinder auch in Wohnungen aufhalten (und hier incl. der Schlafenszeit meist länger als in Kindergärten und Schulen) erscheint dies auch nicht notwendig. Geltende Grenz- oder Vorsorgewerte sollen generell auch für die empfindliche Personengruppe ausreichen.

Gibt es Selbsthilfegruppen bei Elektrosmog?
Es besteht immer die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und Bürgerinitiativen oder Vereine ins Leben zu rufen. Unterstützung bieten die bereits vorhandenen Organisationen. Generell gilt: Je mehr Leute sich mit dem Problem auseinandersetzen und sich für mehr Prävention einsetzen, umso eher wird auch etwas getan.

Kontakte:
Selbsthilfeverein für Elektrosensible e.V. (Selbsthilfegruppe im Paritätischen Wohlfahrtsverband)
Charles-de-Gaulle-Str. 4, 81737 München
Telefon: (089) 306 11 255
Beratung: jeden Dienstag und Donnerstag von 9.00 - 12.00 Uhr
www.elektrosensibel-muenchen.de

Netzwerk zum Schutz vor Elektrosmog:
Steichelestr. 8
82515 Wolfratshausen
Tel. 08171/9116522
Fax 08171/9116523

Wer misst die Strahlenbelastung? Gibt es Empfehlungen? Wie hoch sind die Kosten?
Bei Hochfrequenzmessungen können viele Fehler gemacht werden. Zahlreiche Einrichtungen bieten Strahlenmessungen an, bei denen Personal mit völlig unterschiedlichem Kenntnisstand eingesetzt wird. Für Mobilfunk-Netzbetreiber ist es problemlos möglich, Sendeanlagen zentral in ihrer Leistung zu drosseln bzw. "herunterzufahren". Daher ist es wichtig, für Messungen nur Firmen zu beauftragen, die das Vertrauen genießen, den Netzbetreiber nicht vorab über einen Messtermin zu informieren. Die Messung sollte nicht mit einem billigen Handgerät, sondern mit einem Spektrumanalysator durchgeführt werden.
Die Kosten variieren abhängig von Anbieter und Messaufgabe etwa zwischen 250,- und 1.000,- €.

Kann Elektrosmog von der ISDN-Anlage ausgehen?
Bestimmend ist, ob in der ISDN-Anlage ein Schnurlostelefon eingesetzt wird. Basisstationen von Schnurlostelefonen nach dem DECT-Standard senden 24 Stunden am Tag ein gepulstes Hochfrequenzsignal, welches dem e-Netz des Mobilfunks ähnelt.

Welche Gesundheitsgefährdung geht konkret von einer Mobilfunkantenne aus?
Nicht wenige Personen geben an, auf elektromagnetische Felder mit Befindlichkeitsstörungen zu reagieren. Aufgrund der widersprüchlichen Studien zu Ursachen und Hintergründen sollte bezugnehmend auf die Empfehlung der Strahlenschutzkommission die konsequente Minimierung der Strahlenbelastung im Rahmen des technisch Möglichen angestrebt werden.

Wie wird die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte in der Umgebung von Mobilfunksendern gewährleistet?
Bei Funktürmen und Sendemasten ist der Betreiber für die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte verantwortlich. Sendeanlagen werden nur dann genehmigt, wenn sichergestellt ist, dass die entsprechenden Grenzwerte eingehalten werden. Eine Standortbescheinigung, die auch Sicherheitsabstände angibt, stellt die Bundesnetzagentur aus.
Um die in Deutschland gültigen Grenzwerte einzuhalten, liegt der Sicherheitsabstand bei reinen Mobilfunksendern in der Größenordnung zwischen 1 und 10 Metern (in Abstrahlrichtung der Antenne). Im Einzelfall ist jeweils die aktuelle Standortbescheinigung der RegTP zur Bewertung heranzuziehen, sofern die maximale Sendeleistung von 10 Watt (EIRP) überschritten wird.

Verwandte Themen: Schnurlostelefon, W-Lan, Digitales Fernsehen 

Elektrosmog / Netzstrom

Spickzettel: Wie kann ich meine Privatsphäre im Netz schützen?



Ein paar grobe und unvollständige Anregungen für den Anfang.


Auch, wenn nur einige der Hinweise beachtet werden – es hilft!
Computer-Betriebssystem – Falls möglich ein freies Linux-Betriebssystem benutzen (am einfachsten ist Ubuntu). 
So etwas ist immer sicherer als jedes Windows- oder Apple-OS-Betriebssystem (stellt für sich alleine aber noch keinerlei Gewähr dar!) Bei der Installation möglichst die „Alternate“-Version verwenden, mit der die Verschlüsselung der Computer-Festplatte auf einfache Art und Weise in einem Rutsch erledigt wird. -  

http://ubuntuusers.de/

Internet-Browser – Den OpenSource-Browser Mozilla Firefox verwenden statt Internet-Explorer oder GoogleChrome! -

https://www.mozilla.org/de/firefox/new/

Browser-Einstellungen – Unter Extras/Einstellungen/Datenschutz entweder auf permanent privaten Modus umschalten oder aber so, dass
keine Chroniken gespeichert werden und Cookies nach jedem Schließen des Firefox gelöscht werden (und dementsprechend ab und zu mal den Firefox schließen und wieder neustarten).
Firefox-Browser-AddOns – Empfehlenswert sind folgende zusätzlichen AddOns: AdBlock-Plus, BetterPrivacy, Flashblock, Ghostery,
HTTPS-everywhere, NoScript, Stealther, Cookie Monster

E-Mail – keine E-Mails von „Kostenlos-Anbietern“ verwenden. 
Umsonst ist das nicht, ihr bezahlt mit euren Daten und Informationen über euer Wesen, euer Verhalten, eure Persönlichkeit. Nicht nur Googlemail erlaubt sich das Durchsuchen eurer Mails nach interessanten Stichworten und Inhalten! Vertrauenswürdige E-Mail-Anbieter, die sich über eine Spende in der Größe eurer Wahl (am besten: weniger, aber dafür als Dauerauftragspende!) können sein:  

https://so36.net/ - https://riseup.net/ - http://nadir.org/

E-Mail-Verwaltung – Nicht nur einfacher, sondern auch sicherer und übersichtlicher ist die Nutzung des OpenSource Programms
Thunderbird (ein so genannter „E-Mail-Client“), mit dem ihr auch mehrere E-Mail-Adressen verwalten könnt. -

 https://www.mozilla.org/de/thunderbird/

E-Mails verschlüsseln – Mit Thunderbird lässt sich auch die E-Mail-Verschlüsselung einfach und anwenderfreundlich durchführen. Mit
dem AddOn namens „Enigmail“ könnt ihr somit dafür sorgen, dass niemand anderes außer der Empfänger in der Lage ist, den Einhalt
eurer E-Mails zu lesen. Oft wird diese Verschlüsselung auch als „PGP“ oder „GnuPG“ bezeichnet. Wichtiger Hinweis: Nicht verschlüsselt
wird die Betreffzeile!

Anonym surfen – Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Kostenlos und nicht nur deswegen empfehlenswert ist das so genannte „Tor-
Netzwerk“. Dort gibt es ein Komplett-Paket, in dem ein bereits vorinstallierter Firefox-Browser die Nutzung dieses Services sehr einfach macht. Wichtige Hinweise: Die Verwendung von Tor macht das Internet etwas langsamer und durch die Übertragung von Computer-
und Browser-Einstellungs-Daten ist eine 100%ige Anonymisierung nicht oder nur schwer möglich. Aber die Verwendung von Tor ist ein
sehr großer Schritt in diese Richtung. -  

https://www.torproject.org/projects/torbrowser.html.en

Daten verschlüsseln – Dateien und ganze oder Teile von Computern bzw. ihrer Festplatten können hochgradig sicher verschlüsselt
werden. Ein gutes Programm dafür ist Truecrypt. - 

http://www.truecrypt.org/downloads

Sichere Passwords – Möglichst niemals gleiche Passwörter für mehrere Zwecke einsetzen. Das Bekanntwerden an einer Stelle kann sonst
zu größten Problemen führen. Ausreichend lange Passwörter mit Zeichen, Zahlen und möglichst ohne Wörter, die in Lexikas zu finden
sind. Eselsbrücken bauen. Beispiel „Das ist mein Passwort für das blöde Google-Netzwerk.“ wird zu „D1mPw>d:(G00gle-Nw.“
Sicherungskopien anlegen – Die für einen persönlich wichtigsten Daten möglichst regelmäßig sichern (auf externen Laufwerken oder –
platzsparender – auf Speicherkarten) und an anderen Stellen sicher verwahren.

Kostenlose und offene Software benutzen – Firefox und Thunderbird (s.o.), LibreOffice (früher: OpenOffice) statt Word, Exel und
PowerPoint. Gimp und Inkscape zur Grafikverarbeitung.  

http://de.libreoffice.org/ - http://www.gimp.org/ - http://www.inkscape.org/

Datenschutzfreundliche Suchmaschinen benutzen – Anstelle von Google z.B. Ixquick. Auch die deutsche Wikipedia eignet sich
hervorragend zur Suche. 

https://www.ixquick.com/deu/ - https://de.wikipedia.org/

Metadaten in Dokumenten beachten – Fotos, Videos, Textdokumente, PDF-Dokumente, E-Mails – alle enthalten so genannte „Meta-
Daten“ oder andere nicht sichtbare Informationen, die darüber Auskunft geben können, wann, von wem, an welchem Ort, mit welchem
Gerät Fotos aufgenommen, Texte usw. geschrieben worden sind. Gleiches gilt für Ausdrucke von Druckern und Kopierern.
Verzicht oder Beschränkung bei (a)sozialen Netzwerken – Facebook, Google & Co. leben von der Sammlung und Verwertung eurer
persönlichen Daten und machen damit Geld und Profit. Verzichtet darauf oder macht euch intensiv bewusst, ob und wie ihr damit
umgehen möchtet. Zum Anhören: http://devianzen.de/20110401-bba-laudatio-rena-tangens-facebook.mp3 -

http://devianzen.de/20120204-DigitalerTsunami-RenaTangens.mp3

Umgang mit Mobiltelefonen – Smartphones sind derzeit (noch?) völlig unkontrollierbar – die Wahrung der Privatsphäre und die
Benutzung von Smartphones stehen einander im Widerspruch.
Alle Funktelefone sind absolut ungeschützt und können von jeder Person als Wanze benutzt werden!  

Ältere Handys und Telefone sind dagegen tendentiell „sicherer“.

Stille SMS zur Lokalisierung von Mobilfunkgeräten und Überwachung durch IMSI-Catcher sind nur mittels komplexer Hardware erkennbar.
Handys können auch nach dem Ausschalten weiter aktiv sein und eventuell als Mikrofon-Wanzen fungieren. Da hilft nur: Akku raus ! Plugins sollten generell bei Nichtgebrauch deaktiviert sein ! 
Vertrauen Sie keinem ISP (Internetanbieter) ! Fast alle entstanden aus Geheimdiensten, die sich nach der Reglementierung und Auflösung der staatlichen Postbehörde die Hände rieben.
Flashprogramme nur in einem Sandkasten ausführen ! (Ist jedoch auch keine 100% Gewährleistung, dass das ...)
Ein paar weitere Informationen: 

https://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Sichere_Kommunikation

https://www.taz.de/!86966/ -

https://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/494/79/lang,de