Dienstag, 12. Juni 2012

Deutsche Wirtschaft: Vorbereitung auf Euro-Crash


Die deutsche Wirtschaft bereitet sich auf den Euro-Crash vor. „Manche Unternehmen versuchen, ihre flüssigen Mittel aus den Krisenländern so weit wie möglich abzuziehen, um der Gefahr zu entgehen, dass die Guthaben nach einem Euro-Austritt plötzlich etwa in Drachme umgewandelt werden."

Die deutsche Wirtschaft stellt sich in der Euro-Krise inzwischen auf das Schlimmste ein. Laut Recherchen der „Welt am Sonntag“ unter Konzernen, den von ihnen engagierten Unternehmensberatungen und Großkanzleien sind die Vorbereitung für einen Euro-Crash in vollem Gange. „Ratschläge für einen Euro-Exit Griechenlands oder andere Verschärfungen der Krise sind extrem gefragt derzeit“, sagt Linklaters-Partner Andreas Steck.

Linklaters hat derzeit allein in Deutschland rund 20 Anwälte auf dieses Thema angesetzt. „Manche Unternehmen versuchen, ihre flüssigen Mittel aus den Krisenländern so weit wie möglich abzuziehen, um der Gefahr zu entgehen, dass die Guthaben nach einem Euro-Austritt plötzlich etwa in Drachme umgewandelt werden.“ Laut Max Falckenberg, Partner bei Roland Berger Strategy Consultans, ist die Verunsicherung noch einmal gestiegen, „nachdem die ersten Warenversicherer begonnen haben, Exporte nach Griechenland nicht mehr zu versichern“. „Es ist wie bei einem Unternehmen, das kurz vor der Insolvenz steht: Man ist extrem vorsichtig mit Verträgen jeder Art und versucht, die Risiken zu minimieren, wo es geht.“

Zu Beginn der Euro-Krise, vor mehr als zwei Jahren, hatten sich viele deutsche Unternehmen noch damit begnügt, Notfallpläne zu erstellen – um sie dann in die Schublade zu legen. Inzwischen jedoch wird gehandelt. „Die meisten Unternehmen warten nicht darauf, dass es weiter eskaliert“, sagt Thomas Poppensieker, der in Deutschland für McKinsey die Beratung im Bereich Risikomanagement verantwortet. „Die schauen sich längst an, wie exponiert sie gegenüber einzelnen Ländern wie Spanien sind und wie exponiert die einzelnen Geschäftspartner dort sind.“ Dafür ist es auch höchste Zeit, glaubt Maximilian von Rom, ein Partner der Kanzlei Gleiss Lutz: „Wenn die Krise eskaliert, und ein Unternehmen muss erst seine Verträge aus dem Keller holen, dann hat es wertvolle Zeit verloren.“

Dabei steht nicht mehr allein Griechenland im Fokus der Unternehmen. „Auch mit Blick auf andere Euro-Zonen-Mitglieder wie Spanien und Italien versuchen Unternehmen ihre Risiken zu minimieren“, sagt Daniel Stelter, ein Partner der Boston Consulting Group (BCG). Ein süddeutscher Großkonzern bestätigte hinter vorgehaltener Hand, dass die Finanzabteilung in der Zentrale täglich kontrolliert, wie sich die Kontosalden der spanischen Tochtergesellschaft entwickeln; Geld, das nicht zwingend in Spanien gebraucht wird, wird abgezogen.

„Die Vorsichtsmaßnahmen der Unternehmen bestehen beispielsweise darin, dass man südeuropäischen Geschäftspartnern kürzere Zahlungsziele setzt“, ergänzt Ilja Nothnagel, Außenwirtschaftsexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Zu den Unternehmen, die nach eigenem Bekunden so vorgehen, zählt Adidas.

Ein besonderes Problem stellt die Informationstechnologie (IT) dar. So weiß niemand sicher, ob Buchungssysteme weiter verlässlich ihre Arbeit tun würden, wenn anstelle des Euro eine ganze Reihe von Währungen treten würde, sagt Michael Kliger, ein Handelsexperte des Beratungsunternehmens Accenture. Kliger berichtet von einem großen deutschen Handelsunternehmen, das sich schon genau darauf vorbereitet hat – und „inzwischen so weit ist, dass es in kürzester Zeit wieder mit einer Vielzahl von Währungen in Europa arbeiten könnte“. Allerdings lassen sich nicht alle Risiken minimieren. Rewe-Touristik (Tjeaereborg, Jahn Reisen) muss damit leben, dass in der Branche Vorauszahlungen üblich sind. Man sei „einem Risiko durch eine Wiedereinführung der Drachme ausgesetzt“, heißt es. Denn „eine finanztechnische Absicherungsmöglichkeit einer nicht existierenden Währung gibt es derzeit nicht“.

Schon heute bewegt die Wirtschaft zudem die Frage, wie sich im Fall des Falles Kosten sparen und neue Märkte gewinnen lassen würden: „In vielen deutschen Unternehmen besteht die Reaktion auf die erneute Verschärfung der Euro-Krise vor allem darin, dass man sich überlegt, wie sich das verloren gegangene Geschäft in den Krisenländern außerhalb der Euro-Zone kompensieren lässt“, sagt Anton Börner, Präsident des Groß- und Außenhandelsverbands BGA. Wie Börner hält es Harald Völker, der Finanzvorstand des Maschinen- und Anlagenbauers Trumpf, für denkbar, dass Europas Wirtschaft „insgesamt in schweres Fahrwasser gerät“. Darauf, so der Manager, „wollen und werden wir vorbereitet sein“.

Sonntag, 10. Juni 2012


Am 10.06.2012 06:25, schrieb Frank Hartmann:
Die deutschen Massenmedien haben den Einfluss auf ihre Leserschaft verloren. Kaum noch ein Beitrag der den Redakteuren nicht links und rechts um die Ohren gehauen wird und kein Tag an dem der "Dritte-Macht" Anspruch der Journaille brutal immer und immer wieder scheitert.

Für die Massenmedien Deutschlands beginnt eine neue Zeitrechnung. Ihre über Jahre manipulierte und gelenkte Leserschaft folgt ihnen nicht mehr. Bild, Spiegel, Focus und viele andere Publikationen sind in ihren Meinungen isoliert und verlieren immer weiter an Boden. 

Mittlerweile werden fast sämtliche Artikel durch die Leser in den Foren oder Kommentarfeldern verrissen, sofern man sich noch traut Kommentare zuzulassen. Dies unterbleibt aber immer häufiger bei brisanten Themen. Dort wo Leser-Kommentare noch zugelassen sind, werden journalistische Artikel derart ins Lächerliche gezogen, dass man sich wahrlich wundern muss. Egal ob es um die Themen Integration, Wirtschaft, Innen und- Aussenpolitik und viele Weitere geht, die Macht der Massenmedien ist zerbrochen und man steht in den Sendeanstalten und Verlagshäusern ziemlich isoliert da. Der "Stern" hat sein Forum sogar ganz eingestellt, weil man an den Meinungen seiner Leserschaft nicht länger interessiert ist und der Gegenwind den Redakteuren zuviel wurde.

Die über Jahre stetig gesteigerte Abkehr vom Volk kann kaum wieder aufgeholt werden und zeigt den Wunsch nach neuen Medien, die das Sprachrohr der Bürger sein sollen. Diese wird man nicht am Zeitungskiosk finden, sondern ausschliesslich im Internet und sie werden frei und unabhängig von den Giganten der Branche sein, die selbst nur noch die Rolle der Hofnarren für gelangweilte Zeitgenossen spielen werden.Die konzerneigenen wirtschaftlichen Interessen der Medienanstalten und Verlagshäuser und die radikale Zuwendung zu den anti-demokratischen Parteien sind zu offensichtlich geworden und für jedermann durchschaubar.

Die Deutschen haben sich von ihren Medien befreit und lassen sich nicht länger belügen und mit Halbwahrheiten von einer kleinen journalistischen Minderheit abspeisen, die sich mit ihren abstrusen Meinungen von denen des Volkes abgesetzt hat. Sie bilden, gemeinsam mit denjenigen Mitgliedern einer Gesellschaft, die eine hoch qualifizierte Ausbildung absolviert haben, eine neue Klasse, das so genannte "Incompetent fifth", "I5" , oder auch das "inkompetente Fünftel", das sich dazu berufen sieht 80 Prozent der Bevölkerung zu bevormunden und zu beherrschen.

Mit dem Machtverlust der Medien büssen auch die Parteien ihren Einfluss ein und die Machtverhältnisse verschieben sich. Der Souverän, das Volk, gewinnt an Macht während alle anderen verlieren. Neben der neuen Demo-Kultur ist dies wohl die einschneidenste Veränderung, im sich immer weiter emanzipierenden Volk der Deutschen, das sich auf dem unumkehrbaren Weg hin zur direkten Demokratie befindet.

Zitat

Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.

John Swinton, (1829 - 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times

http://www.schweizmagazin.ch/news/ausland/4783-Deutsche-Medien-Verlacht-verhhnt-verspottet.html

Offener Brief an die Bundestagsabgeordneten über Spekulation mit Nahrungsmitteln !



Sehr geehrte Bundestagsabgeordnete,
ich habe mich noch nie persönlich an Sie gewendet. Heute
allerdings habe ich ein Anliegen, das weder Aufschub noch
Zurückhaltung duldet. Es geht um Spekulation mit
Nahrungsmitteln, um Menschenrechte, um
Politikverständnis und um: Sie.
Ja, es sind mehr als nur ein paar Zeilen, die ich Sie bitte zu
lesen. Die Zeit, die Zeit! Ich weiß — aber ich denke, es ist
höchste Zeit, dass wir miteinander reden. Warum, das
werden Sie erkennen. Doch der Reihe nach:
Spekulation mit Nahrungsmitteln
Immer noch ist die Spekulation mit Nahrungsmitteln in
unserem Land offiziell legal. In den letzten Monaten gab es
zwar verschiedene Anträge im Bundestag zu dem Thema,
aber es war so wie immer: Sämtliche Anträge der Opposition
wurden abgelehnt.


Der anhängige Antrag aus den Reihen der
Regierungsfraktionen ist eher zurückhaltend und verweist
relativ unverbindlich auf die europäische Ebene. Eine
umgehende Klärung derart, dass Spekulation mit
Nahrungsmitteln in unserem Land auch nur eingedämmt
wird, ist nicht zu erwarten.
Meine Damen und Herren, ich verstehe das nicht. Die
Folgen dieser Spekulation muss ich Ihnen nicht erläutern.
Sie wissen, dass diese „Finanzprodukte“ Hunger und Tod in
die Welt bringen, dass wenige Menschen profitieren — auf
Kosten der Ärmsten.
Warum darf in unserem Land trotzdem nach wie vor mit
Nahrungsmitteln spekuliert werden?
1/6
Menschenrechte
Sie wissen ebenfalls, liebe Bundestagsabgeordnete, dass die
Bundesrepublik im Jahr 1973 den Internationalen Pakt
über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-
Sozialpakt) ratifiziert hat. Darin verpflichtet sich die
Bundesrepublik Deutschland, das „grundlegende Recht
eines jeden, vor Hunger geschützt zu sein“ zu respektieren.
Es handelt sich bei dieser Regelung um ein Menschenrecht.
Durch den Handel mit „Finanzprodukten“, die auf
Spekulation mit Nahrungsmitteln basieren, wird in unserem
Land täglich gegen den UN-Sozialpakt verstoßen. Auch das
wissen Sie.
Keine politische Partei, kein Politiker sieht nach meiner
Wahrnehmung die Nahrungsmittelspekulation heute
gelassen oder verharmlost deren Auswirkungen über
Gebühr. Wir sind uns also im Großen und Ganzen einig:
Spekulation mit Nahrungsmitteln gehört zumindest
eingedämmt, denn sie ist mitverantwortlich für gestiegene
Nahrungsmittelpreise und somit den Hunger auf der Erde.
Prima: Konsens!
Warum sehe ich dann keine Ergebnisse? Aus welchem
Grund wird es in unserem Land trotzdem toleriert, dass
täglich gegen Menschenrechte verstoßen wird?
Sie
Im Rahmen der Petition gegen Spekulation mit
Nahrungsmitteln haben wir von Occupy:Occupy 50
Parteiorganisationen und Bundespolitiker zu diesem Thema
angefragt. Gerade mal zwölf haben geantwortet. Können Sie
mir das erklären?
Möglicherweise liegt hier der Knackpunkt: Sie und ich
haben ein unterschiedliches Verständnis von dem, was getan
werden muss. Also muss ich den Punkt erweitern auf:
Sie und ich — unterschiedliches Politikverständnis?
Lassen Sie mich die Situation einmal von einer anderen
Seite her angehen:
Sie sind meine Vertreter. Sie wollen und sollen sich um all
die Dinge kümmern, zu denen ich in meinem Leben nicht
komme. Nun, ich verstünde gerne, wie das genau ist mit der
Sozialversicherung, den Renten, den Steuern, dem
Straßenbau, den Krippenplätzen, der Lage in Syrien und all
den anderen Dingen, mit denen Sie sich täglich
beschäftigen.
Aber, wissen Sie: Ich kann das nicht alles bewältigen, denn ich
muss mich um meinen Lebensunterhalt kümmern. Da bleibt
einfach nicht genug Zeit, um diese vielen Themen zu verstehen.
2/6
Aus diesem Grund finde ich es eine gute Sache, dass wir
Volksvertreter wählen, die sich in die Materie einarbeiten,
die anstehenden Aufgaben erledigen, um das Beste für unser
Gemeinwesen zu erreichen. Sie sind einer dieser
Volksvertreter und nicht nur ich hoffe, dass Sie Ihre Arbeit
bestmöglich erledigen.
Unsere Gesellschaft stellt Ihnen enorme Mittel zur
Verfügung, damit Sie diese Aufgaben inhaltlich und formal
meistern können. Sie selbst sind zudem finanziell recht gut
abgesichert: Sie erhalten ganz ordentliche Bezüge und über
Ihre Altersvorsorge müssen Sie sich im Regelfall weit
weniger Sorgen machen als ich.
Ich finde, dass diese Aufgabenteilung eine gute Idee ist. Ich
meine sogar, dass sie eine ausgezeichnete Grundlage ist,
damit Sie Ihre Arbeit zumindest befriedigend erledigen
können, oder sehen Sie das anders?
Irgendwie fühle ich mich bei all dem auch als Ihr
Arbeitgeber, denn als Wähler habe ich Sie beauftragt, quasi
eingestellt, als Steuerzahler sorge ich für die finanzielle
Grundlage Ihrer Arbeit. Ich sehe mich also auch in der
Verantwortung dafür, dass Sie Ihre Arbeit gut machen. Ich
nehme an, das können Sie akzeptieren.
Meine Einschätzung
Nun habe ich in den letzten Monaten zumindest im Bereich
der Spekulation mit Nahrungsmitteln nicht das Gefühl, dass
Sie Ihre Arbeit ordnungsgemäß erledigen.
Ich sehe keine Taten, meine verehrten Volksvertreter. Ich
sehe Verweise auf die europäische Ebene, ich sehe
Fingerzeige auf den politischen Gegner, der nicht mitspielt.
Ich sehe, dass der andauernde Verstoß gegen
Menschenrechte weitgehend hingenommen wird.
Ich sehe keinen echten Willen, dieses Thema schnell und
vernünftig im Sinne Ihrer Auftraggeber — dem Souverän —
zu regeln.
Ihr Auftrag
Laut einer Forsa-Umfrage vom November 2011 lehnen 84 %
der Bundesbürger Spekulation mit Nahrungsmitteln ab. Ist
es eine falsche Wahrnehmung, wenn ich darin einen Auftrag
an den Bundestag sehe? Nehme ich da etwas verkehrt wahr?
Wie, verehrte Volksvertreter, können Sie es zulassen, dass
die Menschenrechte durch unser Land verletzt werden? Wie,
verehrte Volksvertreter, können Sie es zulassen, dass
aufgrund von Finanzprodukten, die in unserem Land auch
von deutschen Unternehmen angeboten werden, Menschen
hungern? Wie können Sie die Meinung von 84 % Ihrer
3/6
Auftraggeber ignorieren? Was ist Ihre Erklärung dafür?
Sie können nicht anders? Ihnen sind die Hände gebunden?
Die Entscheidungen werden ganz woanders gefällt? Sie sind
ja nur in der Opposition? Diese „Erklärungen“ höre und lese
ich immer wieder. Wissen Sie: Ich glaube das nicht.
Ich habe Sie beauftragt, die Geschicke unserer Gemeinschaft
zu lenken. Ich, als Ihr Auftraggeber, halte es für
unerträglich,
● dass aus unserem Land heraus durch Spekulation mit
Nahrungsmitteln Hunger und Tod verbreitet werden,
● dass Sie es zulassen, dass aus unserem Land heraus das
Menschenrecht auf Nahrung verletzt wird und
● dass Sie in dieser Frage weitgehend untätig sind.
Speziell Sie, die Mitglieder der gewählten Regierung,
sind verantwortlich dafür,
● dass der Missbrauch wirtschaftlicher Macht zu Lasten
der Ärmsten nicht eingedämmt wird und
● dass in unserem Land wissentlich und folgenlos gegen
grundlegende Menschenrechte verstoßen wird.
Und Sie, die Mitglieder der Opposition, sind
verantwortlich dafür, dass
● dieses Thema nicht massiv in die Medien getragen wird
und
● Sie der Regierung diese Untätigkeit durchgehen lassen.
Jede Fangruppe eines Fußballvereins hat mehr Phantasie als
Sie, liebe Opposition, wenn es darum geht, die mangelhaften
Leistungen ihrer Kicker anzuprangern. Kupfern Sie doch
einfach ab, wenn Ihnen nichts besseres einfällt:
Drehen Sie der Regierungsbank für die ersten zehn Minuten
einer Sitzung demonstrativ den Rücken zu (so Sie denn
anwesend sind). Bleiben Sie die ersten zehn Minuten vor dem
Bundestag und informieren Sie die Presse darüber, was die
Menschenrechte der Regierung unserer Republik wert sind.
Es reicht nicht, wenn einzelne Politiker aufstehen und einen
untragbaren Sachverhalt beklagen. Zeigen Sie Profil,
gemeinsam! Nutzen Sie die Macht, die Ihnen verliehen wurde!
Und ich?
Ich als Wähler habe nur geringe Einflussmöglichkeiten auf
Ihr Tun. Ich möchte trotzdem auf den hier dargelegten
Missstand hinweisen, denn es geht dabei nicht um eine
Nebensache, sondern um eine unerträgliche,
lebensbedrohende Praxis, die Sie zulassen.
4/6
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich mich schäme, in
einem Land zu leben, in dem es so viel Überfluss gibt — aber
keine verantwortungsvolle Regierung, die den hier
geschilderten und weitgehend unstrittigen Missbrauch
wirtschaftlicher Macht eindämmen will.
Ich schäme mich für unser gesamtes Parlament. Sie haben
alle Mittel, um etwas zu bewirken, um die Spekulation mit
Nahrungsmitteln und die davon ausgehenden
Menschenrechtsverletzungen zu beenden.
Wenn Sie das anders sehen, dann treten Sie zurück — denn
in diesem Fall ist unser Pakt hinfällig: Die Mittel, die wir
Bürger aufbringen, damit Sie unser Haus in Ordnung halten,
sind dann in den falschen Händen.
Was also tun?
Ich werde am 29. Juni 2012 um 14 Uhr vor dem
Reichstagsgebäude auf dem Platz der Republik sein. Dort
möchte ich Ihnen mehr als 25.000 Unterschriften von
Menschen übergeben, die Spekulation mit Nahrungsmitteln
ablehnen. Diese Unterschriften werde ich bis dahin in einem
Hungermarsch nach Berlin getragen haben.
Was Sie in dieser Sache tun werden, hängt bis zur nächsten
Wahl natürlich von Ihnen ab. Vielleicht konnte ich Ihnen
mit diesem Brief aber einen Denkanstoß geben?
Mit freundlichem Gruß
Frank Jermann, Völzberg
Über den Hungermarsch
Details auf der Webseite von Occupy:Occupy
http://occupy-occupy.de/hungermarsch/
Über die Petition
Occupy:Occupy und die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung
(KAB) haben fast zeitgleich zwei Petitionen gegen Spekulation
mit Nahrungsmitteln hervorgebracht. Da diese Petitionen
inhaltlich identische Forderungen stellen, habe die
Organisationen frühzeitig ein gemeinsames Vorgehen und eine
Partnerschaft beschlossen.
In der dreimonatigen Laufzeit haben mehr als 12.000
Menschen die Petition aus dem Occupy-Umfeld
unterzeichnet. Noch mehr Unterschriften konnte die KAB
sammeln. Bis zum 15. Juni werden wir also mehr als 25.000
Unterschriften gesammelt haben.
5/6
Petition von O:O
http://occupy-occupy.de/die-petition/
Petitionsseite der KAB
http://www.kab-bamberg.de/kab/lebensmittelspekulation.html


Über Occupy:Occupy
Die im Internet vernetzte Gruppe Occupy:Occupy ist eine
Privatinitiative. Sie vereint Menschen aus der ganzen
Bundesrepublik. Die Gruppe ist politisch unabhängig. Sie
finanziert sich selbst und wird nicht durch eine Partei oder
eine durch Parteien gestützte Organisation finanziell
unterstützt. Spenden werden weder gesammelt noch
akzeptiert.
Im Internet ist die Gruppe mit einem eigenen Web-Auftritt
zu finden: http://occupy-occupy.de/6/6

Das Video zu Nahrungsmittelspekulationen der z.B. Allianz, Deutsche Bank ... et cetera HIER

Die 100 000-Euro-Garantie von Frau Merkel ist eine Lüge

Staat garantiert nicht für Erspartes ...

Der 100 000-Euro-IrrtumDienstag, 05.06.2012,

14:43 · von FOCUS-MONEY-Redakteur Werner Müller und RedakteurinJana Tilz

dpaViele Sparer wiegen sich in falscher Sicherheit

Wer glaubt, der Staat garantiere bei einer Bankenpleite 100 000 Euro pro Kunde, der irrt. 
Der Staat haftet nicht – leider. Die Fakten zur Einlagensicherung.

Viele Sparer gehen davon aus, dass ihre Einlagen bei deutschen Banken sicher sind. Zumindest bis zu einem Wert von 100 000 Euro, so wie es per Gesetz schließlich beschrieben ist. Doch was passiert, wenn nicht nur eine, sondern mehrere Banken pleitegehen? Vielleicht sogar ausgelöst durch einen Bank-Run, wie es in Griechenland gerade passiert – wenn also Sparer massenhaft ihr Geld abheben? Dann haftet der deutsche Staat.

Ein Irrtum! Das Bundesministerium der Finanzen schreibt in seinem Glossar über das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz: „Die Einlagensicherung gewährleistet in einem gewissen Umfang die Rückzahlungsansprüche der Kunden eines Kreditinstituts, falls die jeweilige Bank nicht in der Lage sein sollte, die Einlagen des Kunden zurückzuzahlen.“ Die Betonung liegt auf „gewissem Umfang“. Und vom Staat ist auch nicht die Rede.

Klare RegelnPrivate deutsche Banken zahlen einen regelmäßigen Beitrag in die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, die die KfW verwaltet und die unter der Aufsicht der BaFin steht. Geht ein Kreditinstitut pleite, muss die Entschädigungseinrichtung wie ein Versicherer fungieren und den Betroffenen Geldeinlagen bis zu 100 000 Euro auszahlen. Ist die Pleite-Bank zusätzlich im freiwilligen Einlagensicherungsfonds, werden dem Sparer auch noch deutlich höhere Summen erstattet.

Gesichert sind laut Gesetz nicht nur die Kontoguthaben der Kunden, sondern auch 90 Prozent der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften bis zu maximal 20 000 Euro. Die Wertpapiere selbst bleiben im Eigentum des Kunden und werden von der Bank verwahrt. Die Entschädigung kommt in Betracht, wenn die Papiere abhandenkommen und die Bank sie nicht zurückgeben kann. Auch von der Bank noch geschuldete Gelder aus Dividenden, Ausschüttungen oder Verkaufserlösen fallen darunter.

Der Bundesverband deutscher Banken betont nach wie vor: „Die gesetzliche Absicherung ist nicht für den Einsatz von mehreren Pleiten oder im schlimmsten Fall einer Staatspleite gedacht.“ Die Absicherung berücksichtige nur den Zusammenbruch einer größeren deutschen Bank. Bei einem Bank-Run müsse der Staat für die gesetzliche Sicherung von 100 000 Euro je Sparer einstehen und wäre im Prinzip dafür verantwortlich, dass jeder Geldanleger seinen Teil erstattet bekäme.

„Die Staatshaftung ist eine Mär“

Wirklich? „Einen gesetzlichen Anspruch auf Staatsgeld gibt es nicht“, erklärt dagegen Dirk Müller-Tronnier, Leiter der Bankenabteilung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. „Das wäre vielleicht eher eine moralische staatliche Aufgabe.“ Denn auch bei der gesetzlichen Einlagensicherung müssen die Entschädigungsgelder per Beitrag von den jeweiligen Kreditinstituten selbst aufgebracht werden. Das gilt übrigens bei der Absicherung von Sparkassen und Genossenschaftsbanken genauso. „Die Staatshaftung ist eine Mär“, bekräftigt auch der Jurist Heinz Steinhübel, Fachanwalt für Bankrecht aus Tübingen. „Öffentliche Beteuerungen von Banken und Politikern mögen beruhigend klingen, aber ein Anspruch darauf, dass der Staat im Ernstfall einspringt, existiert nicht.“ Es besteht also eine Lücke in der Einlagensicherung, die Angela Merkel schließen sollte.

Wenn die EU den Bankrott erklärt


Donnerstag, 7. Juni 2012 , von Freeman um 00:05

SATIRE

Professor Dr. Urs Stutzmacher, der führende Ökonom des schweizer Wirtschaftsforschungsinstitutes Nova Monetaria in Davos, der die Verschuldung der EU in den letzten 40 Jahren genau studiert hat sagt, die Europäische Union muss in die Insolvenz gehen, damit alle Schulden vom Tisch gewischt werden und man wieder von Vorne beginnen kann.



“Wenn die EU den Bankrott erklärt, dann kann sie nichts mehr bezahlen weil sie pleite ist. So einfach ist das. Dazu muss man nicht studiert haben, um das zu verstehen. So kann Brüssel wieder zurück zum Ausgangspunkt gehen und einen Neustart machen. Niemand wird dann was dazugelernt haben, aber die EZB kann wieder Geld drucken und die Staaten es unbekümmert wieder ausgeben,“ sagt Professor Stutzmacher.

„Durch eine Insolvenz sind die EU-Staaten endlich alle Sorgen los. Man erklärt sich für schuldenfrei und das war’s. Ich verstehe nicht warum so gescheite Leute wie Angela Merkel und Wolfgang Schäuble nicht selber schon längst darauf gekommen sind, statt den deutschen Steuerzahler laufend für die Schulden anderer bluten zu lassen. Die neue Währung wird dann einfach Neuro genannt und alle können wieder sorgenfrei weitermachen wie bisher. Wen interessiert ob die Kreditgeber darüber wütend sind,“ fügte er hinzu.

Es sind nicht nur die Wissenschaftler der Davoser Schule die mittlerweile so denken, sondern die normalen EU-Bürger sind auch der Meinung, eine Insolvenz ist das beste für die Wirtschaft der EU. Eine durch das Institut gerade durchgeführte Umfrage von 1 Million EU-Bürger hat als Resultat gezeigt, 85 Prozent der befragten wollen einen totalen Haircut für alle Länder. Als sie gefragt wurden, was das Wort Haircut bedeutet, antworteten 94 Prozent, sie hätten keine Ahnung, aber es höre sich gut an.

Speziell die Bürger der krisengeschüttelten Südländer sind der Meinung, eine allgemeine Befreiung von allen Schulden muss jetzt her. Der Pizza-Bäcker Govanni Faulenza aus Neapel sagte, „früher als wir die Lira noch hatten, machte der italienische Staat alle Jahrzehnte pleite. Es ging uns doch danach immer gut, die Touristen kamen und gaben ihr Geld aus, und wir konnten mit unserer ‚dolce far niente’ weiter machen. Warum soll die ganze EU nicht auch so verfahren?“

Dem stimmt der griechische Politiker Alexandros Nixmos der Nationalpartei zu. Er sagte: „In dem wir die Insolvenz erklären, für das Geld welches wir den Grossbanken schulden, haben wir wieder Luft zum Atmen und können uns den Uzo wieder leisten. Von dem Geld aus den Rettungspaketen haben wir sowieso nichts gesehen, denn es ging direkt zu den deutschen, französischen und britischen Banken. Nur unser Schuldenberg stieg noch höher, den wir niemals abtragen können. Ich bin für einen Schuldenschnitt in allen EU-Ländern.“

Der Parteiführer der spanischen Jungdemokraten, Pablo Nondinero, sagte zu der Idee einer allgemeinen Insolvenz aller EU-Staaten: „Dieses Sparprogramm welches uns von der Troika auferlegt wurde ist unerträglich und verursacht nur noch mehr Arbeitslosigkeit und Armut. Es kann sich ja kein Spanier mehr einer Paella und ein Glas Rioja dazu mehr leisten. Eine Bankrotterklärung der ganzen EU, in dem niemand mehr jemand was schuldet ist der beste Weg aus dem Dilemma.“

Mit so einem Ausweg konfrontiert sagte der Chef der EU-Kommission, José Manuel Barrollo, der ursprünglich aus Portugal stammt:

„Ich bin total von den Socken und habe zuerst völlig ablehnend reagiert. Aber nach einer kurzen Überlegung ist in mir der revolutionäre Maoist aus meiner Jugend wieder hervorgekommen und ich habe mir die Frage gestellt, warum eigentlich nicht? Statt die einzelnen Pleitekandidaten mit Unsummen zu retten, warum erklären wir uns nicht jetzt einfach alle für pleite, schütteln so die Schulden ab und fangen wieder vorn vorne an.

Dann wischen wir den gierigen Drecksbänkern endlich eins aus, die uns immer nur mit ihrem 'too big to fail' erpressen. Hier mein Mittelfinger und steckt euch die Derivate, Optionen und Credit Default Swaps sonst wo hin.

Ist halt der Euro dann wertlos und wird durch den Neuro ersetzt. Was wir bisher vor hatten, Stabilitätsfonds, Fiskalunion, Euro-Bonds und der ganze Mist, hätte sowieso nicht auf Dauer funktioniert und nur den unvermeid- lichen Bankrott etwas hinausgezögert. Machen wir es doch gleich, dann können wir sorgenfrei in die Sommerferien gehen, die Europameisterschaft, Tour de France, Wimbeldon und dann als Krönung die Olympiade im TV geniessen.“

Der Euro ist ein Betrugs-System



Die Euro-Zone hatte ihre Party.

Jetzt, wo Geld und Kredit verprasst sind, soll Deutschland haften. Das Geschrei ist groß. Doch anstatt zu sparen, passiert in der Südschiene nichts. Im Gegenteil: Hollande senkt demonstrativ das Rentenalter auf 60. - Deutschland raus aus dem Euro! Jetzt.

von Michael Mross
"Der Euro ist das größte Betrugssystem der Menschheitsgeschichte in Friedenszeiten" – diese Feststellung eines Finanzexperten erweist sich gerade in diesen Tagen als unübertreffbar richtig.
Mit allen nur erdenklichen Tricks will Brüssel, will die Südschiene die Ersparnisse Deutschlands knacken. Versprochen wird alles, gehalten wird nichts. Im Gegenteil. – Das Geschrei ist groß, Selbstverantwortung eher klein, bzw. nicht vorhanden.
Griechenland: Chaos, Betrug, nicht eingehaltene Zusagen, Drohungen. Was ist eigentlich wirklich in Griechenland passiert, seitdem der korrupten Elite der Geldhahn abgedreht wurde? Nichts.
Stattdessen makabre Schuldzuweisungen an Deutschland. Das ist nicht Fair Play. Anstatt die Probleme konstruktiv anzugehen, versinkt das Land im Chaos. Disziplin, Arbeit, Neuanfang? Von wegen. Stattdessen immer neue Forderungen oder Drohungen. Schuld sind die anderen. Will man mit so einem Land eine Währung teilen?
In diesem Zusammenhang: Zypern hat ebenfalls Bankrott angemeldet und braucht auch einen Bailout. Zypern im Euro? Manch einem ist das gar nicht bekannt, dass diese korrupte Inselrepublik ebenfalls Mitglied in dem Euro-Chaos-Club ist. Sind ja nur ein paar Milliarden. Geht unter im allgemeinen Euro-Wahnsinn. Da können sich die korrupten Eliten auf dieser Insel auch noch ein paar Hundert Millionen in die privaten Taschen stecken. Fällt kaum weiter auf.
Spanien: Mit unlauteren Tricks will das Land via Bankunion den deutschen Einlagensicherungsfonds anzapfen. Das Geld, das spanische Institute verzockt haben, sollen bitteschön deutsche Sparer erstatten. Mit allen nur erdenklichen Tricks sollen spanische Banken nun via deutschem Steuerzahler rekapitalisiert werden. Sei es über ESM, EFSF, oder sonstigen neu geschaffenen Konstruktionen, die alle nur eines im Sinn haben: das deutsche Volksvermögen anzuzapfen, die deutsche Bonität zu untergraben. Eigene Lösungen? Eigenverantwortung? Fehlanzeige!
Man muss sich die Situation einmal umgekehrt vorstellen: Was wäre wohl los, wenn Deutsche Bank und Commerzbank pleite wären und der deutsche Staat mit linken Tricks die Südschiene anzapfen wollte, um deutsche Banken zu retten? Die Schlagzeilen in den Zeitungen und der Aufruhr in der PIGSF-Politik wären schier grenzenlos. Wir aber sollen’s Maul halten und zahlen. Grauenvoll.
Frankreich: Ein Land, das eigentlich pleite ist. Das weiß jeder in der Finanzcommunity. Reformen, Neuanfang, sparen? Doch nicht in Frankreich. Im Gegenteil. Hollande ist gerade dabei, neue Geschenke auf Pump zu verteilen. Dabei greift er aus den Vollen: Deutschland wird’s schon richten. Das Rentenalter auf 60 zu senken mag zwar für einen korrupten Sozialisten Wählerstimmen bringen. Nachhaltig ist es nicht. Und es ist ein symbolischer Affront gegen alle Sparbemühungen, welche in der Eurozone propagiert werden.
Alles nur leere Worte. Alles nur falsche Versprechungen. Alle wollen ihre Party weitermachen. Wenn’s nicht mehr geht, soll Deutschland gefälligst zahlen. Und wenn sich Merkel stur stellt, dann sind’s halt die bösen Deutschen. Kennt man ja: zwei Weltkriege angezettelt und jetzt die Eurozone zerbrechen lassen, weil sie etwas zögerlich sind und nicht sofort die Blanko-Schecks rausrücken.
Ich ertrage es nicht mehr! Deutschland muss jetzt Schluss machen! Raus aus der Euro-Zone, sofort! Die anderen sollen doch machen was sie wollen – aber sie müssen es auch selbst verantworten und vor allem: selbst bezahlen!


"Der Euro ist das größte Betrugssystem der Menschheitsgeschichte in Friedenszeiten" – nicht mit mir!



Europa: Jetzt ist alles möglich!


Gepostet von  in Europa | Keine Kommentare

Europa: Jetzt ist alles möglich!
Lange Zeit wurde den Bürgern in Europa gesagt, was alles nicht möglich ist. Eine Pleite in Europa sei nicht möglich, eine Veränderung der Eurozone auch nicht, eine Aufstockung der Rettungsmilliarden schon gar nicht. Es ging jederzeit um die Zukunft Europas. Niemand durfte auch nur in die Richtung denken, dass vielleicht eine Veränderung richtig und nötig sein könnte. Man schwor sich auf eine gemeinsame Linie ein. Diese Strategie ist nun aufgegeben worden. Plötzlich ist alles möglich in Europa.
Frau Merkel, das ist die ausgebrannte Euroretterin, machte letzte Woche von sich reden, indem sie sich für "keine Denkverbote" in Europa aussprach. Jeder dürfe Ideen vorbringen, wie Europa sich aus der Schuldenkrise befreien kann. Das ist insofern wieder einmal typisch, dass diejenige, die am lautesten keine Alternativen zuließ und diejenige, die vehement für Denkverbote war, genau diese Person mimt nun den Seeligen und macht den Raum frei für Gedankenspiele. Sogleich ging es los mit der freien Meinungsäußerung.
Zypern ist auch Pleite und wird Hilfe aus dem Rettungsschirm benötigen. Das darf man jetzt aussprechen. Portugal muss seine Banken mit Milliardenspritzen stützen. Das ist zwar nicht verwunderlich, doch zeigt es, dass die Banken, die man lange Zeit als wieder „gesund“ bezeichnet hatte, doch noch sehr krank sind. Auch Spanien hatte vor wenigen Wochen eigene Banken retten müssen. Der Kreditbetrag, mit dem man die Finanzinstitute retten, stützen oder sonst wie auf den Beinen halten muss, ist enorm. Es wird nie reichen.
Lange war ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone als unmöglich bezeichnet worden. Dann hat man die Ausweglosigkeit erkannt. Im Hintergrund liefen dann schamlos, es wurde noch nicht einmal versucht, sie zu verheimlichen, Pläne für den "Fall B" oder anders ausgedrückt, Notfallpläne geschmiedet, um Griechenland aus dem Euroverbund zu verabschieden. Freiwillig oder mit einem Tritt, das ist noch nicht klar. Beschlossen ist dieser Schritt bereits.
Es ist ein neue Offenheit in der europäischen Diskussion zu verfolgen. Manche Regierungen können sich ein Kerneuropa vorstellen, in dem einige Staaten aus dem Verbund entlassen werden. Man erkennt deutlich an der Wortwahl "entlassen" die Hierarchie in der Eurozone. Die Mitte und der Norden haben das Sagen, sie erlauben den Zutritt und sie sind es, die die anderen Staaten rausschmeißen, indem sie sie entlassen.
Der Austritt muss nicht für immer sein, es gibt auch Gedankenspiele, einen "Austritt auf Zeit" zu ermöglichen. Die kranken Staaten sollen sich in Quarantäne begeben und gesunden, ohne die anderen Nationen anstecken zu können. Wenn es ihnen wieder besser geht, dann würde man sie wieder aufnehmen. Jedenfalls formuliert man das so.
Die Freiheit, Dinge sagen zu dürfen, die bis vor kurzem unaussprechlich waren, nutzte auch der der spanische Finanzminister Montoro. Er sagte, entgegen den bisherigen Beteuerungen, dass Spanien vom Finanzmarkt abgeschnitten sei und kein frisches Geld mehr erhalte. Das Land brauche dringend Hilfe.
Als dann Ende der letzten Woche das neue Währungskürzel XGD der neuen griechischen Währung auf dem Bloombergsystem zu finden war, war klar, dass sich in Europa endlich etwas bewegt. Drei Jahre Stillstand sind wohl auch genug.
Wir sind Zeitzeugen einer großen Veränderung in Europa. Nur wie diese konkret aussehen wird, dass weiß niemand. Es ist jetzt alles möglich.

Prof. Dr. Michael Vogt: Bedingungsloses Grundeinkommen ist finanzierbar!



Veröffentlicht am 28.04.2012 von WissensmanufakturNET

Mehr zum Thema auf: http://www.wissensmanufaktur.net
Michael Vogt, Mitglied im Beirat der Wissensmanufaktur, beschreibt im Schweizer Fernsehen, wie das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) im Rahmen einer nachhaltigen Gesamtordnung (http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b) tatsächlich realisierbar ist.

http://www.schweiz5.ch
http://www.timetodo.ch
http://www.wissensmanufaktur.net/interviews
http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b
https://www.youtube.com/watch?v=XZ_PMGZl5xo


Das System Deutschland




Für die Freiheit Deutschlands sich im Ausland freiwillig erschießen lassen !
Man kann in Deutschland auf viele Arten ums Leben kommen !
Durch Behördenwillkür in den Selbstmord getrieben werden !
Durch Arbeit sich zu Tode schinden, für einen Sklavenlohn !
Seine Wohnung verlieren und auf der Straße verrecken !
Weil man sich den Arztbesuch nicht mehr leisten kann !
Durch Hartz IV und Entzug aller Leistungen !
Durch Armut im Alltag und im Alter !



DAS ALLES IST IN DEUTSCHLAND ERLAUBT ! ! !


Samstag, 9. Juni 2012

Stirbt die Biene, stirbt der Mensch!



Dass unsere Welt, unser System, völlig irrational und wenn es so weiter geht auch lethal für die Menschheit ist, wird immer offensichtlicher! Die Menschheit tut alles mit Nachdruck um ihre eigene Lebensgrundlage zu zerstören.

Ein Problem wird derzeit besonders akut, das Bienensterben. Auch wir in Europa sind davon betroffen. Dabei klingt die Geschichte eines österreichischen Imkers geradezu zynisch und unglaublich. Lassen wir ihn erzählen:

Die Imker und Imkereiverbände weisen das Landwirtschaftsministerium, das durch die Raiffeisenverbände und das dazugehörige Lagerhaus als "Partner der Bauern" dominiert wird, darauf hin, dass ein wichtiger Faktor des Bienensterbens die Maisbeize ist. Dadurch sterben ganze Bienenvölker. Nach einigen Eingaben, Bitten und Forderungen nach Abschaffung der Maisbeizen - die im Übrigen in vielen europäischen Ländern bereits verboten ist - kam ein "netter" Brief, dass es derzeit keinen Beweis dafür gäbe und damit auch keine Veranlassung die Maisbeize zu verbieten!

Die Imker ihrerseits schickten tote Bienen nach Deutschland um diese forensisch untersuchen zu lassen. Das Ergebnis war eindeutig und bestätigte die Ahnung der Imker. Der Grund des Bienensterbens war die Maisbeize!

Nachdem Deutschland diese verboten hatte und den vorhandenen Rest als Sondermüll entsorgen sollte ... kaufte das Lagerhaus Österreich alle Bestände auf! Aber es geht noch zynischer: Das Lagerhaus, das den Bauern die jährliche Maisernte abkauft, verpflichtet die Bauern das Saatgut zu beizen!

Das ist noch nicht alles, es geht noch zynischer! Im Gespräch versicherte mir der Imker, dass dieses Problem geringer wäre, wenn die Bauern auf ihren Äckern die früher angewendete Fruchtfolge einhalten würden. Dh. auf jedem Acker werden jährlich andere Früchte angebaut bzw. auch dazwischen ein Jahr zur Regeneration brach liegen lassen. Aber das Lagerhaus besteht darauf, jedes Jahr Mais anzubauen, sonst kaufen sie die Ernte nicht auf! ... und forcieren damit das Bienensterben!

In dem Video nach dem Artikel ist zu sehen, was passiert, wenn die Bienen ausbleiben. In China, im südlichen Szechuangebiet ist es schon vor Jahren dazu gekommen, dass auf Grund der Umweltverschmutzung keine Bienen die Arbeit der Befruchtung der Blüten mehr vorhanden sind. In diesem Gebiet leben die Bauern vom Birnenanbau. Als die Bienen ausblieben, brach das Geschäft mit den Birnen komplett zusammen. Die Bäume blühten, waren gesund, nur sie trugen keine Früchte mehr! Heute befruchten die Bauern mühsam und teuer selbst!

Dieses Thema zeigt, wie rücksichslos und dumm der Mensch ist! Stirbt die Biene, dann stirbt der Mensch ist eine bekannte Weisheit. Nur die Verantwortlichen ignorieren die Tatsachen. Warum? Weil es nicht in ihr Geschäftskonzept passt!

Wenn man diese Vorgänge in Österreich betrachtet, so ist wohl ein wenig mehr Profit wichtiger, als ein existentieller Faktor in dieser wunderbar komplexen Natur, der uns jahrtausende lang schon unsere Lebensgrundlage, unsere Nahrung, sichert!

Die Problematik ist bekannt, schon lange bekannt - doch die Mainstreammedien ignorieren und schweigen. Eigentlich sollte man sofort den Lndwirtschaftsminister zu Teufel jagen! Er handelt nicht im Sinne der Bevölkerung, sondern im Sinne des Kapitals der Raiffeisenorganisation! Und das ist, schlicht gesagt, ein Verbrechen!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)

Donnerstag, 7. Juni 2012


Bitte helft, die Palmöl-Mafia zu stoppen

Nordin braucht unsere Unterstützung im Kampf gegen die Umweltverbrecher

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

eintausend Menschen im indonesischen Borneo haben ihren Wald verloren. Er wurde illegal gerodet – vom Konzern IOI, der Nestlé, Unilever und Neste Oil mit Palmöl beliefert. Alle drei Firmen rühmen sich öffentlich ihrer angeblichen Nachhaltigkeit.

Unser Partner Nordin von Save Our Borneo (SOB) hat vor Ort vielfältige und stichfeste Beweise gegen die Palmöl-Firma gesammelt. Er bereitet eine Klage vor und bekommt Rückenwind von der betroffenen Gemeinde.

Doch um zu verhindern, dass diese Umweltverbrecher weiteren Schaden anrichten, braucht Nordin unsere Unterstützung. Denn wichtig ist, dass die Profitquellen der Palmöl-Mafia endlich versiegen.

Bitte fordern Sie Nestlé, Unilever und Neste Oil dazu auf, kein Palmöl mehr von IOI zu kaufen.



Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank

Christiane Zander
Rettet den Regenwald e. V.
Jupiterweg 15
22391 Hamburg
040 4103804

info@regenwald.org
http://www.regenwald.org

Facebook: http://www.facebook.com/rettetdenregenwald
Twitter: http://twitter.com/RettetRegenwald

Kontakt
Rettet den Regenwald e.V.
Tel.: 040 - 41 03 804
info@regenwald.org
www.regenwald.org Spendenkonto
GLS Bank
BLZ 43060967
Kto. 2025054100
Fan auf Facebook werden
Auf Twitter folgen
An Freunde weiterleiten

Lieber Leserinnen und Leser, Hebammen sind unersetzlich ...




Landauf, landab geben freiberufliche Hebammen auf, weil sie sich ihren Beruf nicht mehr leisten können. Ihre Unterstützung fehlt werdenden Müttern. Jetzt muss Gesundheitsminister Bahr endlich handeln. Unterzeichnen Sie den Appell!

Sie haben unsere Mütter bei unserer Geburt begleitet, uns als erste im Arm gehalten: Hebammen. Doch viele Frauen finden mittlerweile nur schwer eine Hebamme, die sie während Schwangerschaft und Geburt begleitet. Allein in den letzten drei Jahren haben 25 Prozent der freiberuflichen Hebammen die Geburtshilfe aufgegeben: Sie können sich ihre Arbeit einfach nicht mehr leisten. Während ihre Einnahmen seit Jahren nahezu stagnieren, verachtfachten sich innerhalb von zehn Jahren die Beiträge für ihre berufliche Haftpflicht.

Zum 1. Juli verschärft sich die Situation erneut: Die Haftpflicht steigt von 3.700 auf 4.200 Euro. Bei umgerechnet 7,50 Euro netto Stundenlohn frisst sie ein Fünftel des Jahresverdienstes auf. Doch Gesundheitsminister Bahr schaut der Entwicklung tatenlos zu. Dabei kann er per Verordnung die Honorare anheben und sie so in ein angemessenes Verhältnis zu den Versicherungsbeiträgen stellen. Mit einem Bürger/innen-Appell fordern wir Bahr auf, endlich zu handeln.

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell!

Viele schwangere Frauen wünschen sich, vor, während und nach der Geburt von einer freiberuflichen Hebamme individuell begleitet zu werden. Und dies unabhängig davon, ob sie sich für eine Geburt im Krankenhaus, Geburtshaus oder zu Hause entscheiden. Sie möchten zu "ihrer" Hebamme Vertrauen aufbauen, fürchten sonst im Krankenhaus eine Betreuung am Fließband. Sie schätzen es, dass durch die einfühlsame Unterstützung der Hebamme häufig auf klinische Eingriffe verzichtet werden kann.

Diese bedeutende Rolle der Hebammen steht in keinem Verhältnis zu ihrer Vergütung. Ihre Notlage wird aktuell auch durch eine Studie im Auftrag des Gesundheitsministeriums bestätigt. Vollmundig sicherte Bahr den Hebammen seine Unterstützung zu, als sie am Welt-Hebammentag vor seinem Ministerium protestierten - doch passiert ist bislang nichts. Nun muss er seinen Worten endlich Taten folgen lassen und die Krankenkassen zu höheren Vergütungen bewegen. Wir wollen ihm bis Juli unseren Appell öffentlich überreichen - mit mindestens 100.000 Unterschriften.

Unterzeichnen Sie den Appell!

Mehr im 5-Minuten-Info lesen...

Im Nachrichtenteil erfahren Sie wie immer, was noch alles bei Campact geschieht.

Mit herzlichen Grüßen

Fritz Mielert

---------

1. Vermögensteuer: Interview mit NRW-Finanzminister Walter-Borjans

Im Interview mit Campact erklärt NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD), welche Rolle die Vermögensteuer in den Koalitionsverhandlungen spielt, wie NRW eine Bundesratsinitiative voran bringen will und warum die Besteuerung hoher Vermögen auch im Bundestagswahlkampf ein Thema sein wird.

Lesen Sie das Interview in unserem Blog!


2. ACTA: Europaweiter Aktionstag am Samstag

Kommende Woche stimmt das Europäische Parlament über das Urheberrechtsabkommen ACTA ab. Wie es sich entscheiden wird, ist noch komplett offen. Deshalb muss der Aktionstag am Samstag zu einem kraftvollen Zeichen für die Freiheit des Internets und ein modernes Urheberrecht werden.

Demonstrieren Sie mit - an einem von über 35 Orten bundesweit!


3. Steuerflucht: Aktion in Halle

Vergangenen Freitag protestierten Campact-Aktive in Halle gegen das skandalöse Steuerabkommen mit der Schweiz. Dort trafen sich die Finanzminister/innen der Bundesländer zu ihrer alljährlichen Konferenz. Ganz oben auf ihrer Agenda stand auch die von der Regierung geplante Amnestie für Steuerbetrüger.

Blogbeitrag lesen...
Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei uns. 608.422 Menschen sind schon dabei. Innerhalb weniger Minuten verleiht Campact Ihnen eine Stimme!

Mit Ihrem Abo des Campact-Newsletters sind Sie Teil des Netzwerks. Unterstützen Sie Campact!

Campact | info@campact.de | Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | campact.de

Dienstag, 5. Juni 2012

Orden Weitwurf – spektakuläre neue Sportart aus den USA



Sportive Nightmare: Es ist Aufregung pur, erstmalig über etwas richtig gutes aus den USA berichten zu dürfen, ein tolles Gefühl. Und wie so oft sind es die Zufallstreffer anstatt Erfindergeist und Fleiß die die Welt begeistern, aber diesmal muss man gratulieren. Erstmalig gab es jetzt den „Orden Weitwurf“ am Rande der NATO Tagung 2012 in Chicago. Dort versammelten sich neben vielen Kriegsgegnern auch zahlreiche amerikanische Kriegsveteranen, teils nicht einmal 30 Jahre alt und voll fit, aus den Einsätzen im Irak und in Afghanistan. Genau diese Männer und Frauen waren es auch die völlig spektakulär und spontan mit dieser friedensstiftenden Sportart völliges Neuland im Land der (vermeintlich) unbegrenzten Möglichkeiten betraten und es war himmlisch beeindruckend, stimmungsgeladen und sensationell.

Vorausschicken muss man, dass diese heldenhaften jungen Sportsgeister glücklicherweise die für den Weitwurf benötigten Gliedmaßen noch heile aus ihren Einsätzen nachhause retten konnten. Erster Glückwunsch. Viele der Kameraden schafften dies nicht und sind heute nur bei der Krüppel-Parade dabei. Einige wenige mussten gar die Heimreise im Leichensack antreten, die konnten bei dieser Veranstaltung in Chicago nicht einmal mehr zusehen weil schon Gras über sie wächst. Die in ihren Einsätzen gesammelten Erfahrungen befähigten nun die Ex-Soldaten im Orden Weitwurf zu absoluten und fast schon übermenschlichen Höchstleistungen, so energiegeladen und sauer waren sie auf das Militär und die amerikanische Regierung, die sie in diese Einsätze entsandte, um in fremden Landen sinnlos fürs „Gute“ zu morden. Zweiter Glückwunsch für diese Erkenntnis. Wie so ein richtiger Orden Weitwurf abgeht, dass wird in dem beigefügten Film-Streifen gezeigt und es ist einfach toll mit anzusehen mit welcher Begeisterung dies zelebriert wird. Die eigentlichen Ziele, die Militärs und Strategen der NATO waren auch nur ein klein wenig weiter als einen Ordens Wurf entfernt, aber in Sichtweite, das machte den Ansporn. Es ist eine Glücksstunde des Sports für Völkerverständigung und Frieden, sehr nah an der olympischen Idee.


Hat die Sportart Zukunft



Selbstverständlich schließt sich hier gleich die bange Frage nach einer entsprechenden Weiterverbreitung dieser extrem sinnvollen Sportart an. Ginge es nach den gezeigten Sportlern, dann sollte sie sich weltweit in Windeseile verbreiten und bestens sogleich noch zur olympischen Disziplin aufgewertet werden. Rechts ist so ein neuartiges Wurfgeschoss abgebildet. Viele der Werfer werden sich beim Anblick der Abbildung auf der Medaille an eine Eierhandgranate erinnert fühlen und die wirft man bekanntlich besonders sorgsam und richtig weit weg, also der nächste Ansporn.

Hier sind allerdings wieder die Armee, die Geheimdienste und ewigen Kriegsliebhaber am Werke, die wenig Begeisterung für Neues dieser Art empfinden und Verrat wittern. Bei ihnen wird es eher als Bedrohung und Untergrabung irgendeiner Moral aufgefasst. Selbst der Autor konnte in dem beigefügten Film nichts unmoralisches entdecken, außer vielleicht die Gründe die zu dieser neuen Sportart führten und dort auch laut ausgesprochen werden. Dennoch dürfte im Konzert mit den Medien eher an der Eindämmung als an der Verbreitung gearbeitet werden, indem man sich müht dieses Treiben als sinnlos und ehrabschneidend zu deklassieren, stattdessen möchte man den Soldaten wieder den Sport auf dem echten Schlachtfeld ans Herz zu legen, weil dies viel profitabler für alle ist. Für alle? Ja doch, alle sind hier die zweckdienliche Armee selbst, die Rüstungsindustrie nebst Banken und Konzernen, die auf den Schlachtfeldern der Welt gerne fette Profite auf aus den Knochen eben des willigen Kanonenfutters einfahren. Krieg ist teuer und füllt stets die Kasse der „Guten“ und ist ein wichtiger Wirtschaftszweig und sogenannter Wachstumsmotor. Sollte sich diese Sportart aus unerfindlichen Gründen weiter verbreiten, muss man gar damit rechnen dass sie als „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ verboten wird, denn sie hat Ansteckungscharakter und könnte dazu führen dass die Freiwilligen wegen der geistigen Begleiterscheinungen, sich den Umweg über die Schlachtfelder der Welt ersparen. Dennoch hoffen wir jetzt einfach mal auf eine virale Verbreitung des Orden Weitwurfs, er könnte die Welt menschlicher und weniger kriegerisch machen, vor allem aber gäbe es weniger Tote und Krüppel auf allen Seiten.


Vielen lieben Dank an die QPress für dieses gefundene Video samt Bericht !


Der Wahnsinn reitet uns!





Wir Menschen unternehmen seit Jahrzehnten eine Gratwanderung auf Messers Schneide. Dieser Akt des Wahnsinns ist uns voll bewusst, trotzdem machen wir unbeirrt und immer stärker und schneller weiter. So, als könnten wir endlos diesen Wahnsinn ausleben.

Nun hat dieses bizarre Spiel des ewigen Wachstums und der immerwährenden Party eine fatale Eigendynamik bekommen und führt uns noch krasser als je zu vor vor Augen, welche suizidäre, gefährliche und alles vernichtende Entwicklung wir seit langem eingeschlagen haben. Durch unser Gesellschafts-, Wirtschafts- und Geldsystem wird dieser Wahnsinn sogar gefördert und beschleunigt!

Wir wissen um die Grenzen auf diesem mittlerweile sehr klein gewordenen, begrenzten Planeten. Trotzdem ignorieren wir sie. Wir vernichten heute bereits Ressourcen unserer zukünftigen Kinder. Vieles, was wir heute an sogenannten Bodenschätzen abbauen, wird zukünftigen Generationen überhaupt nicht mehr zur Verfügung stehen! Und solange nicht wirklich eine tiefgreifende Veränderung bei uns Menschen und unseren Systemen stattfindet, wird dieser Wahnsinn auch kein Ende finden ... ausser in einem globalen Krieg, bei dem es ausschliesslich um Ressourcen geht! Einem Krieg, wo man dem Nachbarn den Schädel einschlägt, nur um Wasser oder Nahrung zu bekommen.

Machen wir uns nichts vor, solange dieses System, damit meine ich das global dominanteste, das westlich-imperialistisch, kapitalistische System, in dieser Form existiert, schweben wir, die gesamte Menschheit, in höchster Gefahr. Nicht nur, dass Waffensysteme uns alle binnen kürzester Zeit ausradieren können, die Umweltverschmutzung und Zerstörung hat Ausmasse angenommen, die für uns ebenfalls zur tödlichen Gefahr geworden sind. Was an vom Menschen herbeigeführten oder zumindest unterstützten Naturkatastrophen ersichtlich wird, de exponentiell zunehmen ...

Und den Wenigen, die dies erkannt haben, ist klar, dass man sich dem nicht entziehen kann! Selbst als autarker, schafzüchtender und gemüseanbauender Aussteiger im Outback der Alpen ist man von den Folgen unseres Systems, unseres Spiels mit der Existenz, betroffen. Die Krake Menschheit hat den gesamten Planeten vergiftet, ihn mit ihrer konsequenten Zerstörungswut in Beschlag genommen.

Selbst jetzt, wo man die Tatsachen kennt und auch das Ausmass der Zerstörung, wird keine Ruhe gegeben. Dabei geht es immer nur um zwei Dinge: Macht und Geld. Und dabei ist jedes Mittel recht! Weiterhin wird betoniert, gebaut, abgeholzt, gerodet ... und "verbrannte" zurück gelassen!

Die Entstehung der Erde hat ein komplexes, in sich fragiles und sensibles System entstehen lassen, das so wundervoll ist, dass es der Mensch heute noch nicht zur Gänze versteht. Ansonsten würde er nicht alle Kraft aufwenden, dieses System, es ist die Natur, zu zerstören!

Selbst jetzt nicht, wo er weiss, wie gefährlich und mörderisch unser gesamtes Energiesystem ist. Anstatt weitere Monsterstaudämme, Atomkraftwerke, etc. zu bauen, sollte mit Nachdruck in neue, freie Energien geforscht werden. Die Konzepte sind vorhanden, die Techniken weitgehend bekannt. Doch das System der freien Energien bedeutet auch wesentlich weniger Profit für die Konzerne, für die Moloche ... und damit auch weniger Macht. Deswegen wird der gesamte Bereich freie Energie als Lächerlichkeit und Unmöglichkeit abgetan. Und eben weiterhin Geld gescheffelt, solange es noch geht.

Bald ist das dahin, was wir "lebenswert" nennen. Ohnehin Sklaven der Eliten und Spielball der Machthaberer, tauchen wir noch tiefer in die sprichwörtliche Scheisse, wenn nun der Crash kommt. Und sei es nur der Crash unserer künstlichen Währung! Und damit auch der Crash unseres Wirtschaftssystems. Uns bleibt, trotz Arbeit, immer weniger. Bald verlieren wir das verbliebene Vermögen auch noch!

Wenn mir jemand sagt: "Uns geht es (noch) gut!", muss ich ihn leider fragen, auf welchen Stern er denn lebt. Denn die Vormundschaft der Obrigkeit, die immer stärkere Kontrolle, die verlorene Freiheit, die immer mehr umsichgreifende Zensur, die ständigen Lügen der Politiker, der Wertverlust unseres Geldes und die Dekandenz unserer Gesellschaft hat ein nicht mehr akzeptables Mass erreicht!

Die uns erlaubte Illusion eines beschränkten Wohlstandes, der grossteils auf Schulden gebaut ist, ist nichts anderes als ein Kartenhaus, das jetzt im Zusammenbrechen ist. Der Vergleich mit einem Kind, dem man das Lieblingsspielzeug wegnimmt, ist durchaus angebracht!

Liebe Freunde, die Scheisse ist voll am Dampfen ... und kaum jemand bemerkt dies! Weil wir uns in einem Tiefschlaf befinden und eben von diesem in Wirklichkeit nicht existierenden Wohlstand träumen!

Deshalb schreibe ich auch immer von Veränderungen, die kommen müssen, wenn der Mensch überhaupt weiterhin existieren möchte. Diese Veränderungen müssen sehr, sehr tiefgreifend und radikal sein - und alle Bereiche betreffen.

Doch um diese Veränderungen überhaupt im Ansatz realisieren zu können, bedarf es einer gigantischen, globalen Katastrophe. Denn sonst gibt es keinen Bewusstseinswandel, keine Wendung zum Besseren, weder im Kleinen, noch im Grossen! Die Mächtigen und Reichen werden ihre Pfründe und Privilegien kaum freiwillig aufgeben!

Das Erfreuliche ist, dass diese zarten Ansätze schon bemerkbar sind! Und sie werden wachsen, wie ein kleines Pflänzchen, das irgendwann ein stattlicher Baum werden wird.

Konzepte für zukünftige Systeme, die menschengerecht und menschenwürdig sind, unseren kleinen Planeten nicht mehr belasten und auch die Natur nicht weiter schädigen, gibt es bereits. Man braucht sie nur fertig entwickeln und umsetzen.

Doch vorher müssen wir die Politiker, die Konzermanager, die Banker und die Eliten zum Teufel jagen!


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)

Angriff der Killerinsekten: Deutschland muss raus aus dem Euro, nicht aus Europa - SOFORT!



Geschrieben von Frank Doom am 03.06.2012 20:08:55:
Werte Foris!

Günter Grass hat ein Gedicht geschrieben, ich starte hiermit einen Appell gegen die Kriegsvorbereitungen der USA und ihrer Handlanger zum Dritten Weltkrieg gegen die Nationen, die dem anglo-amerikanischen System nicht dienlich sind, mit der Bitte wenigstens um Kenntnisnahme.

Zwei Angriffe hat Deutschland schon hinter sich. Ich rede hier nicht vom 1. und 2. Weltkrieg, sondern von der Deutschen Wiedervereinigung und der Abschaffung der stabilen und prosperierenden D-Mark zugunsten des Pleite-Euro. Mit beiden Aktionen haben die Globalisten versucht, Deutschland massiv zu schwächen und deutschen Fleiß und deutsche Ingenieurskunst mit griechischem Fleiß und griechischer Ingenieurskunst gleichzusetzen - nichts gegen die Griechen. In einer "modernen" Gesellschaft wie der unseren ist es Gesetz, alles und jeden gleichzusetzen. Alles andere wäre Diskriminierung und darauf steht die "Todesstrafe".

Welt online, ein Brot- und Käseblatt wie alle anderen auch, bringt heute einen ausnahmsweise interessanten Beitrag unter dem Aufmacher "Der Geheimplan für ein neues Europa".
(welt.de/wirtschaft/article106408462/Der-Geheimplan-fuer-ein-neues-Europa.html)

Hierin wird beschrieben, wie die 4 Apokalyptischen Reiter,
- EU-Ratspräsident Herman van Rompuy,
- Kommissionschef José Manuel Barroso,
- Euro-Gruppen-Vorsitzenden Jean-Claude Juncker und
- Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi,

einen Geheimplan aushecken und versuchen, Deutschland nun endgültig in die Knie zu zwingen. Nachdem die ersten beiden Angriffe endgültig in die Hose gegangen sind, muss der neue Wurf der vier charismatischen Euro-Fighter gelingen; es muss eine Art Blitzkrieg werden. Nach Welt online besteht der dritte Angriff auf Deutschland aus vier Kernstrategien:

- Strukturreformen
- Bankenunion
- Fiskalunion
- politische Union

Kommt dieses Giftcocktail ins Essen, kann tatsächlich angerichtet werden. Deutschland wird dann nur noch ein Schatten seiner selbst sein. Dieser "Geheimplan" zielt definitiv darauf ab, den Globalisten den Zugriff auf die Gelder der gerade noch handvoll einigermaßen funktionierenden EU-Staaten zu sichern und gleichzeitig den Einfluss Deutschlands endgültig zu brechen.

STRUKTURREFORMEN bedeuten z.B. ein Sozialsystem für alle Europäer. Die Spanier, Italiener und Griechen können dann künftig ihre "Grundsicherung" direkt in Deutschland abholen. Der Antrag wird dann einfach vom Ausland aus über das Internet bei deutschen Behörden über entsprechende multilinguale Formulare gestellt, die Auszahlung erfolgt über SEPA direkt an den Bedürftigen in Madrid oder Athen. Für die Deutschen muss selbstverständlich die Leistung gekürzt werden. Es steht dann aber jedem Deutschen wiederum frei, eine "Aufstockung" in Spanien oder Griechenland einzuklagen.

BANKENUNION bedeutet, dass deutsche Banken (und natürlich auch Österreichische, Holländische und Luxemburgische) mit den Pleitekandidaten in den Südländern zu neuen gigantischen EU-Pleite-Großbanken verschmolzen werden, wobei sichergestellt werden muss, dass die neuen Großbanken nicht von deutschen Managern sondern von Leuten aus Goldman-Sachsen, einem neu zu gründenden Zwergenstaat im Herzen Europas geführt werden.

FISKALUNION bedeutet, dass die Deutschen ihre Steuern künftig direkt an Brüssel über das US-kontrollierte SEPA abliefern und die Steuererklärung dann dort über die multilingualen Vordrucke der ELSTER-Nachfolgeplattform PLEITEGEIER abgeben. Die Steuern des sich krumm und buckelig arbeitenden Deutschen werden dann gerecht an die ärmeren Länder im Süden verteilt, damit sich die Menschen dort auch mal einen Mercedes leisten können. Dies wiederum kommt direkt der deutschen Wirtschaft zugute, die sich über die stark steigenden Absatzzahlen aus Spanien, Italien, Portugal ... freuen kann. Das ganze nennt sich Wirtschaftskreislauf. Was für die Steuern gilt, gilt gleichredend für die Sozialabgaben.
Der spanische Rentner, der sich mit 55 in die mediterrane Sonne seiner Finca begibt und für immer die Füße hochlegt (übertrieben geschildert), freut sich über seine neue Rente aus der deutschen Rentenkasse. Aber auch der Deutsche profitiert, kann er doch ebenfalls mit 55 seine Füße hochlegen ... allerdings nicht auf seiner Finca, sondern im Krankenhaus. Für die Krankenhauskosten zahlt dann zwar seine Versicherung nicht mehr, aber gut, dass sein Häuschen, welches gerade schuldenfrei geworden ist, nun von Brüssel sachgerecht verwertet werden kann.

Last but not least die POLITISCHE UNION. Mit Hilfe dieser Maßnahme wird dann auch die Politik in Deutschland effektiv beseitigt und direkt an den EU-Beamten aus der Slowakei, Irland oder Portugal delegiert. Wir wählen dann künftig unseren Obmann aus Brüssel direkt, wobei, wie das beim Eurovision Song Contest schon lange üblich ist, natürlich nicht ein Mann/eine Frau aus dem eigenen Land gewählt werden darf. Bei diesen bestünde schließlich die Gefahr der Parteilichkeit, auch wenn diese Gefahr bisher bei deutschen Politikern eher nicht sonderlich ausgeprägt war. Aber man weiß ja nie, wer noch kommen könnte!

Daher meine konkreten vier Gegenvorschläge zu diesem finsteren Plan der US-Marionetten:
1. Austritt Deutschlands aus der EU, bedingungslos und sobald als möglich
2. Einführung des Russischen Rubel als Währung
3. Eingliederung Deutschlands in die Russische Föderation bzw. die SCO-Staatengemeinschaft
4. Freizügigkeit aller Bürger Deutschlands und Russlands untereinander mit Visumpflicht für die gesamte westliche Welt

Und damit Wechsel von ewiger Abhängigkeit und Demut auf die Gewinnerseite. Deutschland kann niemals aus dem EU-Club austreten, ohne in einen anderen starken Club wieder einzutreten. Im übrigen dürfte dieser Austritt mit Sicherheit den ein oder anderen Nachahmer finden. Mittel- und Osteuropa muss mit Russland (wieder) verschmelzen. Warum hat die Westmafia mit der EU-Osterweiterung einen Keil zwischen Deutschland und Russland getrieben? Selbstverständlich um genau das zu verhindern, nämlich eine starke Union Russland/Deutschland, die defakto eine Weltmacht wäre und den USA in nichts nachstünde. Diese Union wäre für die geplante anglo-amerikanische Weltherrschaft der Todesstoß gewesen.
Deutschland würde unglaublich profitieren vom Aufbau/Wiederaufbau Russlands (das tun wir heute schon), den gigantischen Rohstoffen, die Russland zu bieten hat und natürlich der militärischen Schlagkraft Russlands. Russland wiederum würde unglaublich proftieren von deutschem Know-How, u.a. in den Bereichen Handwerkskunst, Technik, Maschinenbau. Ob sich Deutschland damit nicht in eine weitere Abhängigkeit und Unterwürfigkeit begäbe? Nun, das wäre zu testen - wer nichts wagt, der bekanntlich nichts gewinnt. Und ob die Menschen in beiden Ländern miteinander auskommen, ist letztlich auch nicht klar. Beide Seiten müßten jedenfalls viel in eine solche Union investieren und sich zusammenraufen. Mit dem gemeinsamen Feind vor Augen und dem, was uns allen blüht, wenn es nicht klappen sollte, müßte das zu bewerkstelligen sein. Jedenfalls sind es nur zwei Länder, die zueinander finden müssen und nicht 27 und mehr wie in der EU.
Wird der obige Masterplan für die EU ausgefürt, ist das definitiv der Beginn von Krieg und Elend. Spätestens im Vergleich der Einführung des Euro bis zu dessen Stand am heutigen Tag muss jedem klar sein, dass dieser Plan nicht gelingen kann und daher auch nicht gelingen wird. Zu unterschiedlich sind die Befindlichkeiten der Bevölkerungen und der Regierungen der einzelnen Euroländer. Europa wird niemals so funktionieren wie die USA. Allenfalls unter der Annahme, dass der Plan nur dazu dienen soll, Deutschland ein für alle Male auf die Mittelmäßigkeit der EU-Staaten im Gesamten herunterzudrücken und als Zahlmeister für die übrigen zu missbrauchen, ergibt das Vorhaben einen Sinn.

Daher noch ein Hinweis und ein Appell zu dem sich immer deutlicher abzeichnenden bevorstehenden Dritten Weltkrieg:
Deutschland ist das Schlüsselland der USA im Kampf gegen Russland und China, falls es tatsächlich dazu kommt. Die gesamte Kommandostruktur der Amerikaner für ihre Vorhaben in Europa, Afrika und Asien befindet sich in Deutschland, desweiteren Zehntausende US-Soldaten, eine enorme Anzahl Kriegsgerät einschließlich vermuteter Atomwaffen, etliche Flugplätze, der größte US-Stützpunkt und das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der USA (Ramstein) und und und. Nicht zu vergessen die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit der US-Truppen, Geheimdienste und sonstigen Behörden in Deutschland. Die US-Behörden können in Deutschland tun und lassen, was immer sie möchten. Wer sollte es ihnen verbieten? Der Krieg würde also im wesentlichen von Deutschland aus koordiniert und gesteuert. Gerade wird im deutschen Staatsfernsehen berichtet, dass Israel drei von Deutschland gelieferte U-Boote mit Atomwaffen bestückt hat. Es ist unverkennbar, Krieg liegt in der Luft.

Die USA selbst haben in den vergangenen Jahrzehnten über ihrem Land bzw. gesamt Nordamerika einen gigantischen Raketenabwehrschirm installiert, durch den es kein Durchkommen gibt. Das weiß der Feind. Der Dritte Weltkrieg würde demzufolge erneut auf europäischem und speziell deutschem Boden stattfinden. Niemand kann sich so recht vorstellen, dass in der Wüste des Nahen und Mittleren Ostens der Dritte Weltkrieg wütet. Dort entsteht er allenfalls, um sich dann schnell auf das benachbarte Europa und Asien auszubreiten; die USA sind natürlich -wie immer- weit weg vom Schuß. Auch die Vorstellung, dass ein Weltkrieg im 21. Jahrhundert zwangsläufig ein globaler Krieg sein und automatisch in der Zerstörung des gesamten Planeten enden muss, entbehrt jeder Logik. Kriege werden nicht inszeniert, um die Menschheit auszurotten, sondern um politische und wirtschaftliche Interessen neuzuordnen. Der Dritte Weltkrieg soll den Traum der anglo-amerikanischen Elite realisieren, ihren Einflussbereich unwiderruflich auf den gesamten Erdball auszudehnen. Weil dieser Plan mit den bisherigen Mitteln und den bisher geführten Kriegen nicht umgesetzt werden konnte, ist man nun auf Konfrontation auf allen Ebenen aus. Lediglich der Umsicht der neuen Mächte Russland und China ist es zu verdanken, dass die täglichen Provokationen der USA nicht bereits Früchte getragen haben. Mit Wladimir Putin ist in Russland ein Mann Präsident, der die Situation (noch) unter Kontrolle hat, wenngleich ihm die von den USA fabrizierten Demonstrationen im eigenen Land schwer zugesetzt haben. Beim kürzlichen Besuch Putins in Berlin hat man ihm klar angesehen, dass er stinksauer ist. Er ist nicht einmal zum G8 Gipfel in die USA gereist, das sagt alles. Auch in der Syrienfrage steht Putin wie ein (einsamer) Fels in der Brandung. Die USA verstärken ihre Agenda der totalen psychologischen Kriegsführung gegen Russland und China in beängstigender Weise. Dank der westlichen Staatsmedien, die uneingeschränkte Solidarität mit den Kriegstreibern in Übersee pflegen, wird diese Taktik m.E. letztlich aufgehen und die gewünschte militärische Auseinandersetzung möglicherweise noch in 2012 auslösen, wobei der Krieg dann in und um Europa stattfinden wird.
Das wissen die Amerikaner und das ist ihnen natürlich recht so. Man muss kein Militärstratege sein, um zu erkennen, dass der Feind der USA zunächst versuchen würde, die gesamte Kommandoinfrastruktur der USA in Europa, d.h. in Deutschland, zu zerstören. Kein Militär käme wohl auf die Idee, zuerst seine Feuerkraft auf die USA auszurichten, wo die millionenschweren Raketen nicht mal über den großen Teich kämen. In Folge dessen stünde der Einmarsch des Feindes der USA in Europa an, der unausweichlich wäre. Das wäre auch ein leichtes, steht Europa doch komplett schutzlos, ja fast nackt da. Die jetzige Diskussion über den US-Raketenschirm in Europa ist eine weitere heuchlerische Scheindebatte. Bis dieser einsatzbereit ist, falls er es jemals wird, ist es schon lange zu spät. Wir stellen also fest, die USA sind unangreifbar, eine uneinnehmbare Festung, Europa hingegen steht völlig schutzlos dar und bildet praktisch den Köder, den es zu schlucken gilt.

Bereits im 2. Weltkrieg ist es genau so gelaufen. Während Europa und große Teile Asiens nach dem Krieg in Schutt und Asche lagen, ist in den USA selbst nicht eine Hütte umgefallen. Die USA haben solange gewartet, bis sich die Europäer, Russen und Japaner selbst massakriert haben und sind dann rechtzeitig eingeschritten, um sich als Siegermacht Nr. 1 den größten Teil des Kuchens abzuschneiden. Die Amerikaner haben in den Kriegswirren alles mitgehen lassen, was nicht niet- und nagelfest war, einschließlich deutschen "Humankapitals". Das und die Tatsache, dass die kaputte Welt nur noch mit Hilfe der einzig intakten Welt, den USA, wieder aufgebaut werden konnte, hat den USA nach dem Krieg schließlich die Vormachtstellung in der Welt verschafft. Der anschließende Kalte Krieg war sodann die unausweichliche Folge dieses größten US-Raubzuges in der Geschichte. Nun, da diese Macht mit dem ebenbürtigen Aufstieg der europäisch-asiatischen Großmächte EU (wirtschaftlich), Russland (militärisch), China (wirtschaftlich und militärisch) sowie Japans (das im Begriff war, sich China anzunähern) seit 10 Jahren stark zu bröckeln beginnt, wurde zunächst die EU kaltgestellt über die Wirtschafts- und Währungsschiene, was sehr effektiv war, da ein militärischer Einmarsch in die EU-Länder selbstredend nicht möglich ist. Anstatt über den Absturz des Dollars zu reden, spricht die ganze Welt nun über das Ende des Euros. Auch das Problem Japan hat sich mit dem überraschenden Tsunami, der ausgerechnet die größte Atomkatastrophe seit Tschernobyl in dem eh schon seit Jahrzehnten stark schuldengebeutelten Land fast von alleine gelöst.

Das anglo-amerikanische System erlaubt keine parallele Macht auf Augenhöhe und lebt vom Kleinhalten der Konkurrenten. Das erinnert an die Bibel, in der Gott ermahnt: "Du sollst neben mir keinen anderen Gott anbeten". Leider läßt sich keine Macht dauerhaft kleinhalten und wer für sich anderswo billig produzieren läßt, muss früher oder später damit rechnen, dass der "Produktionsstandort" die so aufgebaute Abhängigkeit zum eigenen Vorteil nutzt.
Daher provozieren die USA mit ihrem Friedensnobelpreisträger an der Spitze an allen Ecken und Enden. Ständige Drohenangriffe in souveränen Ländern, ehemalige Staatschefs, die entweder abgenallt oder dem Mob zum Lynchen übergeben werden oder etwa kürzlich der Absprung einer Spezialeinheit über Nordkorea; keine Sauerei ist ihnen mehr zu billig. UN-Mandate? Überflüssig! Und besonders schlimm: die Medien schweigen. Der Raketenschirm vor den Toren Moskaus ist nicht gegen Russland gerichtet, die geplante Verlagerung des größten Teils der US-Kriegsmaschinerie vor die Tore Pekings, ist nicht gegen China gerichtet. Demütigungen und Spott gegen alles und jeden, gedeckt von den westlichen Medien. Verbrecher, Verräter und Aufwiegler, die in Russland und China zurecht im Gefängnis sitzen, werden von den Westmedien zu Helden stilisiert, während die Helden des Westens, wie z.B. Bradley Manning wie Hunde für den Rest ihres Lebens weggesperrt werden.

Volksaufstände sind die neue Superwaffe der USA geworden, um ganze Regionen in einem gigantischen Tempo zu Fall zu bringen. Alles geschieht selbstverständlich fernab der Heimat. Die ganze Welt scheint momentan instabil, den USA und den Westmedien sei Dank. Der nächste Weltkrieg scheint unausweichlich, angestiftet von den USA und geschürt durch die westliche Medienmafia. Dem Präsidenten der USA, der diesen künftigen Krieg mit zu verantworten hat, wurde gar der Friedensnobelpreis verliehen. Das passt zu dem niederträchtigsten System, das die Menschheit jemals erlebt hat.

Und während wir alle bald kein Brot und keine Butter mehr haben werden, feiern wir Deutschen, dass sich die Balken biegen, gehen auf die Straße wegen der nicht mehr vorhandenen Atomkraft in Deutschland und ein paar Rechten, die friedlich und legal demonstrieren, während die linken Gegendemonstranten Staatsmacht und Gegend abfackeln. Gleichzeitig geht niemand auf die Straße, um gegen den kommenden und sich schon lange mit klar sichtbaren Vorzeichen ankündigenden großen Krieg in Europa und Asien zu demonstieren.

Was für eine kranke Welt!

Frank Doom


PS: Einen genialen Clip, den ich gestern auf RT gesehen habe, passend zum Thema, möchte ich Euch nicht vorenthalten; bitte unbedingt ansehen!!!

http://www.youtube.com/watch?v=g-fqDFLaseU

-----------------------------
alea iacta est